Dienstag, 5. September 2017

Druck bei Daimler – Personalgespräche [und Abmahnungen] im Bremer Werk wegen Streikteilnahme


[Buch] Streik und Menschenwürde. Der Kampf Bremer Mercedes-Arbeiter 
gegen Werkverträge und Leiharbeit

"Mit zahlreichen Aktionen inner- und außerhalb des Betriebs haben sie 
darauf aufmerksam gemacht, dass Schulterzucken gegen diesen 
skandalösen Trend genau so wenig hilft wie »Regulierungsversuche« oder 
gar Leiharbeitstarifverträge. Die Spaltung der Belegschaften, die 
Rechtlosigkeit immer größerer Teile von ihnen zerstört die Kampfkraft, 
die Solidarität und nicht zuletzt die Gewerkschaften selbst. Über 30 
Kollegen zogen vor Gericht gegen ihre Abmahnung wegen der Teilnahme an 
Streikationen und gegen eine jahrzehntealte deutsche Rechtsprechung 
zum Streikrecht, die unvereinbar mit dem Grundgesetz und europäischem 
Recht ist. In Interviews, Berichten, Analysen und Dokumenten wird 
zudem deutlich, wie sich in Bremen eine Belegschaft mit einer 
kämpferischen Tradition herausbildete, angefangen beim spontanen 
Streik 1996 um den Erhalt der Lohnfortzahlung, über den Kampf gegen 
die andauernden »Sparpakete«, bis hin zum Widerstand gegen den Abbau 
des Streikrechts und die Bemühungen des Mercedes-Vorstands, die 
Daimlerbelegschaften weltweit gegeneinander auszuspielen." 
Umschlagtext des von Gerhard Kupfer herausgegebenen Buches im 
VSA-Verlag (96 Seiten, Juli 2017, EUR 9.80, ISBN 978-3-89965-737-1). 
Siehe dazu:

a) Infos und Bestellung beim Verlag
http://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/fremdvergaben-stoppen/

b) als Leseprobe beim Verlag (pdf): Inhalt, Vorwort und der Beitrag 
von Gerhard Kupfer: "Streik gegen die Streichung der Lohnfortzahlung 
im Krankheitsfall 1996: »Wie die Franzosen müsste man es machen ...«"
http://www.vsa-verlag.de/uploads/media/www.vsa-verlag.de-Kupfer-Streik-und-Menschenwuerde.pdf

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