Montag, 6. Februar 2017

Wegen der Justizfarce Curuguaty


„Das Massaker von Curuguaty, bei dem elf landlose Kleinbbauern und 
sechs Polizisten zu Tode gekommen sind, wurde zu einem politischen 
Scheidepunkt für Paraguay (siehe unten: Das Massaker von Curuguaty und 
seine Folgen). Mit dem gewaltsamen Zusammenstoß am 15. Juni 2012 wurde 
die Amtsenthebung des gewählten Präsidenten Fernando Lugo 
gerechtfertigt. Und im Juni vergangenen Jahres wurden in einem 
hochumstrittenen Gerichtsverfahren elf Landlosen-Aktivisten zu 
jahrzehntelangen Haftstrafen verurteilt. Die LN sprachen mit dem 
Anwalt, der die Klage gegen Paraguay vor dem Interamerikanischen 
Gerichtshof vorgebracht hat“  - so die Einleitung zu „Paraguay: "Das 
Urteil ist völlig haltlos"“ am 01. Februar 2017 bei amerika21.de 
dokumentiert, ein Interview von Thilo F. Papacek für die 
Lateinamerikanachrichten mit dem Rechtsanwalt Aitor Martínez Jiménez, 
der die Klage vertritt. Der Rechtsanwalt nimmt darin auch Stellung zu 
solchen nicht nur seltsamen Handlungen wie den Verzicht auf den 
Vergleich von Fingerabdrücken oder auch zu technischen Sensationen, 
wie ein Gewehr, mit dem man töten kann, ohne damit zu schießen, und 
verweist auf eindeutige Geschäftsgebaren zwischen der Regierung 
Paraguays und Unternehmen der Agrarwirtschaft
https://amerika21.de/analyse/169396/paraguay-massaker-curuguaty

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