Dienstag, 11. Oktober 2016

Konferenz “Erneuerung durch Streik”


a) Mehr Strategie wagen: Für ein Mehr an Kampfkraft müssen sich die 
Gewerkschaften untereinander vernetzen

"... Klar ist schon lange: Die Zeiten der Sozialpartnerschaft sind 
vorbei. Wenn wir es ernst meinen mit dem Zurückdrängen neoliberaler 
Zumutungen und Entrechtungen der Beschäftigten, mit einer 
Re-Regulierung von Arbeitsbedingungen und der Erschließung strategisch 
wichtiger Bereiche, müssen wir uns mehr trauen, mit den KollegInnen in 
Konflikte zu gehen, neue Strategien entwickeln, neue Aktionsformen 
erfinden, wiedererlernen und anwenden - im Streik und davor. Das wird 
die Gewerkschaften notwendigerweise verändern. Wir müssen Ressourcen 
überlegter verteilen und besser nutzen. (...) Letztlich müssen wir die 
Arbeitskämpfe aus den Betrieben holen: Politische Auseinandersetzungen 
um Daseinsvorsorge, die Bekämpfung prekärer Arbeit oder um Integration 
kann nicht nur Aufgabe der Gewerkschaft sein, die gerade für den 
Bereich zuständig ist. Die Gewerkschaften müssen sich untereinander 
vernetzen. Dafür brauchen wir eine starke Beteiligung der 
Ehrenamtlichen - nicht nur Diskussionen der Hauptamtlichen." 
Diskussionsbeitrag von Jana Seppelt bei neues Deutschland vom 7. 
Oktober 2016 - Jana Seppelt ist Sekretärin im Bildungs- und 
Wissenschaftsbereich bei ver.di Berlin. Ihr Beitrag ist eine gekürzte 
Version eines Redebeitrags auf der Konferenz Erneuerung durch Streik 
III der Rosa-Luxemburg-Stiftung
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1027854.mehr-strategie-wagen.html

b) Bilder von der Streikkonferenz III in Frankfurt/M. bei Flickr
https://www.flickr.com/photos/rosalux/with/29978571621/

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