Donnerstag, 13. Oktober 2016
Die italienische Tomatenindustrie ist keine Ausnahme in der Landwirtschaft
Die Streik- und Protestaktionen von migrantischen Beschäftigten in
zwei großen Tomaten-Unternehmen Ende August haben einiges in Bewegung
gebracht. Und dabei nochmals auch deutlich gemacht, dass die
Verhältnisse in den Tomatenpflanzungen nicht wesentlich anders sind,
als in der Landwirtschaft überhaupt. Weswegen im Prinzip diese, wie
alle anderen Auseinandersetzungen der Saison-ArbeiterInnen zwei
Anliegen haben: Die Bezahlung des (gesetzlich vorgeschriebenen,
regional verschiedenen) Mindestlohns durchzusetzen – und eine normale
Arbeitserlaubnis zu bekommen. In dem Artikel „Mining for Red Gold“
von der Campagne in Lotta am 02. Oktober 2016 bei Novara Media wird
unter anderem auch darauf verwiesen, dass die Aktionen von Arbeitern
aus afrikanischen Ländern Aufmerksamkeit erregten, dass aber die
zahlenmäßig größten Anteile an diesen Beschäftigten aus Bulgarien und
insbesondere Rumänien kommen. In dem Artikel wird unter anderem auch
darauf verwiesen, dass inmitten der Flüchtlings-Hysterie in der EU
(und auch und erst recht in Italien) diesen der Aufenthalt faktisch
gestattet werde, weil sie eben als Arbeitskraft zur Ausbeutung
gebraucht werden
http://novaramedia.com/2016/10/02/mining-for-red-gold/
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