Mit der Energiereform von 2014 versprach die mexikanische Regierung der Bevölkerung eine großartige Zukunft. Mehr Entwicklung, mehr wirtschaftliches Wachstum, mehr gesellschaftlicher Wohlstand, sinkende Strom- und Benzinpreise. Zwei Jahre nach der Verabschiedung der Reform im August 2014 ist von den Versprechungen in der Realität nicht viel zu bemerken. Statt Entwicklung und Fortschritt zeigen sich bisher vor allem die negativen Seiten der Energiereform für konkrete Bevölkerungsschichten: Es sind die indigenen und kleinbäuerlichen Territorien, oft in der Form der Ejidos und Agrargemeinden, die unter den sozialen und ökologischen Konsequenzen der verschiedenen Reformen und damit einhergehenden Großprojekte zu leiden haben. Es ist die Absicht des vorliegenden Dokumentes, dies anhand der verschiedenen Karten anschaulich aufzuzeigen. Gleichzeitig wird durch das Kartenmaterial auf den Widerspruch hingewiesen, der zwischen der Vielzahl der extraktiven Projekte sowie der offiziellen, Ejidos und Agrargemeinden gleichfalls oft einschränkenden Naturschutzpolitik besteht.
deutsch:
http://www.crisisclimaticayautonomia.org/publicaciones-ceccam/667
spanisch:
http://www.crisisclimaticayautonomia.org/publicaciones-ceccam/404
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