Dienstag, 6. September 2016

Stillhalten kostet uns Arbeitsplätze und Existenz. Stoppt diese kriminelle Vereinigung!

[Flugblatt vom August 2016]

"Was für eine verlogene Bande! Uns gaukeln sie die große Konkurrenz 
vor, jagen uns Arbeiter in die Schlacht gegen andere Belegschaften, 
während sie gleichzeitig mit dem vermeintlichen Gegner den gemeinsamen 
Betrug durchziehen. Wir reden von den illegalen Preisabsprachen der 
LKW-Bauer. 1 Milliarde Strafe für Daimler, die gewiss nicht Herr 
Zetsche mit seinem 8 Mio.-Jahres-Salär abstottern wird. Einer der 
Betrüger, MAN, geht straffrei aus, weil er seine Mitbetrüger verraten 
hat. Schon wieder Daimler, nach Milliardenstrafen in den USA vor 
einigen Jahren. Und schon wieder VW, der Mutterkonzern von MAN. (...) 
Ja, sie sind korrupt und kriminell, sie betrügen, was das Zeug hält 
und sie gehen, wenn nötig, über Leichen. Sie bleiben straffrei, weil 
wir sie nicht zur Rechenschaft ziehen und sie weiter gewähren lassen. 
Sie bleiben unbehelligt, weil sie den Schutz ihrer Regierung genießen, 
nach dem Motto: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Und wir 
helfen mit, unsere eigenen Arbeitsplätze zu vernichten (VW hat schon 
Hunderte von Leiharbeitern wegen der kriminellen Machenschaften der 
Manager gefeuert). Es wird uns weitere Tausende von Arbeitsplätzen 
kosten, solange wir still halten und uns von Betrügern in den Abgrund 
führen lassen..." Dies und weitere Themen im Flugblatt vom August 2016 
(pdf), geschrieben, verteilt und finanziert von Vertrauensleuten und 
Betriebsräten des Daimler-Werkes Bremen, das am 11.8. bei Daimler 
verteilt wurde
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2016/08/dchb_082016.pdf

Besonders interessant: Arbeiten im LC (Automotiv) der BLG: "Der 
folgende Bericht wurde von einem Kollegen des GHB (Gesamthafenbetrieb) 
geschrieben, der bei der BLG (Bremer Lagerhaus Gesellschaft) für 
Daimler zum Billiglohn knüppeln muss. Daimler ist nämlich Großkunde 
der BLG und die BLG gehört mehrheitlich dem Land Bremen..."


Es geht um`s Streikrecht

"... Wie geht es nun weiter? Unsere Rechtsanwälte haben vor Kurzem die 
Berufungsklage eingereicht. Es geht also jetzt zum 
Landesarbeitsgericht in die 2. Instanz und es geht nicht mehr um die 
Frage der Abmahnung, sondern allein um die Feststellung, dass der 
Streik, unser einziges Mittel der Gegenwehr, gerechtfertigt war. Ein 
Termin steht noch nicht, wir werden Euch aber rechtzeitig darüber 
informieren. Weil wir damit rechnen, bis zum Bundesarbeitsgericht oder 
gar zum Europäischen Gerichtshof gehen zu müssen, möchten wir nochmals 
an unseren Kampffonds erinnern, der die Klagekosten finanziell 
absichern soll. Die IGM weigert sich bis heute (!), ihren eigenen 
Mitgliedern Rechtsschutz zu geben. Konto: Anja Lüers, IBAN: DE67 1009 
0000 5650 0040 02
Stichwort: „Streikrecht“" Aus dem Flugblatt vom August 2016 (pdf), 
geschrieben, verteilt und finanziert von Vertrauensleuten und 
Betriebsräten des Daimler-Werkes Bremen, das am 11.8. bei Daimler 
verteilt wurde
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2016/08/dchb_082016.pdf

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