Dienstag, 6. September 2016
KlassenKampfKunst. Kevin Lin zu Arbeitskämpfen bei Walmart in China
"Walmart war das erste ausländische Unternehmen, in dem es
Beschäftigten gelang, eigene KandidatInnen und damit eine unabhängige
betriebliche Gewerkschaftsvertretung durchzusetzen – ein Erfolg, für
den sich der staatliche Gewerkschaftsdachverband ACFTU feierte, um
dann business as usual zu praktizieren und die KandidatInnen vom
Unternehmen absegnen zu lassen. Und so bemerkenswerter der Streik,
über dessen Beginn im Folgenden berichtet wird. Erwartungsgemäß hatte
er sich auf andere Standorte ausgeweitet. Nach etwa einer Woche wurde
er unterbrochen, um die Forderungen vom Management prüfen zu lassen.
Trotz Schweigens der Gegenseite wurde er nicht wieder aufgenommen,
weil die Zweifel an der eigenen Durchsetzungsfähigkeit zu groß waren.
Dennoch scheint es sich um einen Kampf mit bleibender Wirkung zu
handeln: Die Streikenden wollen dem China Labour Bulletin zufolge ihre
Organisationsstrukturen ausbauen, um in Zukunft besser zu landesweiter
Koordination, Interessenartikulation und Bildungsarbeit in der Lage zu
sein..." Artikel von Kevin Lin, erschienen in express, Zeitung für
sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, Ausgabe 08/2016
http://www.labournet.de/?p=102868
Siehe dazu zuletzt im LabourNet Germany am 1.8.2016: Zusammenarbeit
chinesischer und amerikanischer Walmart-Beschäftigter rund um den
Streik in China – und die Fortsetzung der Organisationsarbeit
http://www.labournet.de/?p=102027
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