Dienstag, 6. September 2016
[iz3w 356] Warum Menschen fliehen. Eine Frage der Existenz
"Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“ – dieser Slogan von
Flüchtlingsorganisationen mag nicht für alle Geflüchteten
uneingeschränkt zutreffen, aber er benennt die Mitverantwortung der
mächtigen Länder des Globalen Nordens. Mittels selbst oder
stellvertretend geführter Kriege, durch Rüstungsexporte,
Umweltzerstörung oder Ausbeutung sorgen westliche Staaten ganz
erheblich mit dafür, dass viele Menschen keine Zukunft mehr am Ort
ihrer Herkunft sehen. Ihre Fluchtgründe sind immer triftig, auch dann,
wenn der Westen unbeteiligt ist. Denn „niemand flieht ohne Grund“, wie
es ein anderer Slogan der Refugee-AktivistInnen auf den Punkt bringt.
In unserem Dossier fragen wir: Welche Fluchtursachen werden vom
globalen Norden geschaffen? Wer kommuniziert in welchem Interesse
welche Fluchtgründe? Und wie wird die aus dem antirassistischen
Spektrum stammende Forderung „Fluchtursachen bekämpfen!“ mittlerweile
von der Politik zur Abwehr von Flüchtlingen missbraucht?" Info zu iz3w
- Zeitschrift zwischen Nord und Süd - Ausgabe 356 vom
September/Oktober 2016 mit Inhaltsverzeichnis und Bezug
https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/356_fluchtursachen
Siehe auch das Editorial zum Dossier: Warum sie fliehen mussten
https://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/356_fluchtursachen/edt
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