Liebe Friedens-Interessierte,
Wir sagen heute zum 1.9. Nein den derzeitigen Kriegen und militärisch ausgetragenen Konflikten. Auch Deutschland trägt als einer der größten Waffenlieferanten zum Unfrieden in der Welt bei und beteiligt sich an zahlreichen Kriegen. Krieg beginnt hier. Die Vorbereitungen beginnen auch hier von Büchel über Spangdahlem bis zur Wehrtechnischen Dienststelle oder heute um 16h in der Arbeitsagentur Trier wo die Bundeswehr über "Karrierechancen" informiert!
Für uns gilt: NIE WIEDER KRIEG - NIE WIEDER FASCHISMUS!
Im Aufruf des DGB zum Antikriegstag 2016 heißt es dazu: „Viele Millionen Menschen sind heute weltweit Opfer von Kriegen und Bürgerkriegen, von politischer, ethnischer und religiöser Verfolgung und suchen Schutz in anderen Regionen ihres Heimatlandes, in Nachbarländern oder auch in Industrieländern. Ihre Würde zu schützen ist uns Verpflichtung. Ihnen Schutz zu gewähren und Perspektiven zu eröffnen ist zugleich Herausforderung für die gesamte Gesellschaft. Mit dem Antikriegstag erinnern die Gewerkschaften an den Überfall auf Polen und den Beginn des zweiten Weltkriegs am 1. September 1939, mit seinen 60 Millionen Toten. Sie erinnern an Millionen Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Andersdenkende, die wegen einer menschenverachtenden und faschistischen Ideologie verfolgt und ermordet wurden.“ (aus der Erklärung des DGB zum Antikriegstag, 1. September 2016)
Heute, am 1. September, dem Antikriegstag, startet dazu passend die Kampagne:
„MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“
Seit 2012 hat sich die Situation für die Menschen in Syrien kontinuierlich verschlechtert. Mit dem Anfang Dezember 2015 beschlossenen Bundeswehrmandat beteiligt sich nun auch Deutschland militärisch an dem Konflikt. Doch die Militärinterventionen in Afghanistan, Irak und anderswo in der Welt haben zweifelsfrei gezeigt: Frieden kann nicht herbeigebombt werden. Militär ist Teil des Problems und nicht der Lösung von Konflikten. Das militärische Eingreifen wird die Lage der Menschen in Syrien nicht nachhaltig verbessern oder den Terrorismus des Islamischen Staats beenden. Krieg ist Terror und erzeugt nur mehr Gewalt und Leid. Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ fordert deshalb von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages:
- Keine Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien
- Friedensprozess unter UN-Verantwortung stärken – Zivilgesellschaft einbeziehen
- Humanitäre Hilfe aufstocken – Zivile Konfliktbearbeitung ausbauen
Mehr Informationen zu der neuen Kampagne, die u.a. von IPPNW, Netzwerk Friedenkooperative und Versöhnungsbund getragen wird, gibt es unter: http://www.macht-frieden.de
Protestpostkarten sind bestellt und liegen demnächst im Weltladen aus,
wer sich bei der Aktionswoche 5. bis 11. Dezember in Trier beteiligen will,
bitte im AGF-Büro melden: buero@agf-trier.de T. 0651 9941017
Grüße aus dem AGF-Büro
Markus Pflüger
PS. Termine zum 1.9. u.a. in Mainz, Saarbrücken und Kaiserslautern siehe
Netzwerk Friedenkooperative und https://www.facebook.com/kriegbeginnthier/
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