Freitag, 7. Juni 2019
Das Blutbad im Sudan ist das Werk von Burhans Mörderbanden, die von der EU bezahlt werden – der Widerstand geht weiter
Eine landesweite Kampagne des zivilen Ungehorsams, wozu die Plattform
für Veränderung und die Gewerkschaft SPA aufrufen, ist der Versuch,
auf das Blutbad vom Montag zu reagieren – in Konfrontation mit dem
Militärrat, der sich als genau jene Mörderbande entpuppt hat, die
viele Menschen im Sudan die ganze Zeit in ihm vermutet hatten. Die
RSF-Milizen haben (nicht alleine) das Feuer eröffnet – Munition
müssten sie genug für weitere Morde haben, haben sie doch alleine im
Jahr 2017 (und im Folgejahr gab es noch „was dazu“) von der EU runde
215 Millionen Euro spendiert bekommen. Am Dienstag Morgen, dem 04.
Juni 2019, stehen die Zählungen der Opfer bei 40 Ermordeten und
ungefähr 650 Verletzten und dies ist wohl leider noch nicht zu Ende.
Ein Ende hat dafür der Chef der uniformierten Bande angekündigt – ein
Ende der Verhandlungen mit der Opposition im Sudan. Unterstützt von
seinem nicht weniger blutigen „Kollegen“ in Kairo, den Finanziers in
Riad, Brüssel und Berlin wollen die Militärs jetzt Wahlen unter ihrem
Diktat, zu ihren Bedingungen, anstatt sich ins verdiente Nichts der
Geschichte zu flüchten. Das Komitee für Internationale Beziehungen der
Sudanese Professionals Association unterstrich am 03. Juni 2019 in
einer kurzen Eilerklärung: „In the early hours of today, Rapid Support
Forces backed by security forces and Police stormed the sit-in area in
front of the headquarters of the Sudanese army in the capital
Khartoum. Fire bullets were used excessively and injured several
unarmed citizens; uncounted numbers of them are dead. The raiding
forces burned the tents in the sit-in area and used excessive physical
force against the protestors. The raid and attacks against civilians
are still ongoing in an attempt to break and disperse the peaceful
sit-in. We consider this violation a criminal offence against the
Sudanese people, and a total reversion to the old regime’s tactics and
policies. The Sudanese revolution will continue and shall prevail“.
Siehe einige aktuelle Beiträge in der neuen Materialsammlung zu
Repression und Widerstand – jetzt mit einem Update vom 05. Juni 2019
über weitere Repression und weitere Proteste, sowie einem Beitrag über
die RSF Miliz und ihre saudische und europäische Finanzierung
http://www.labournet.de/?p=149775
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