Dienstag, 12. September 2017

Die argentinische Regierung kommt wegen des "Verschwindens" von Santiago Maldonado unter großen Druck: Und versucht es mit Polizeigewalt…



„Einen Monat nach dem Verschwinden von Santiago Maldonado haben in 
Argentinien zahlreiche Demonstrationen stattgefunden. Seit einem 
Militär- und Polizeieinsatz gegen eine Mapuche-Gemeinschaft in Esquel 
in der patagonischen Provinz Chubut fehlt von ihm jede Spur. Die 
Regierung weist  jegliche Verantwortung der Sicherheitskräfte zurück, 
.Am vergangenen Freitag demonstrierten Menschenrechtsgruppen sowie 
studentische, gewerkschaftliche, politische und indigene Verbände 
landesweit für das unversehrte Auftauchen Maldonados. In Buenos Aires 
versammelten sich mehr als 250.000 Demonstranten vor dem 
Präsidentenpalast, um zusammen mit der Familie Maldonado den Rücktritt 
der Ministerin für Sicherheit, Patricia Bullrich, und ihres 
Kabinettschef Pablo Noceti zu fordern“ – so beginnt der Beitrag 
„Massenkundgebung in Argentinien wegen Verschwindens von Santiago 
Maldonado“ von Agustina Carrizo de Reimann am 08. September 2017 bei 
amerika21.de, der auch über die Hetzkampagne der regierungsnahen 
Medien gegen die Proteste berichtet und die massive Polizeirepression 
erwähnt, die auch in den Tagen nach den Demonstrationen an 
verschiedenen Orten des Landes anhielt.
https://amerika21.de/2017/09/184262/protest-gegen-verschwindenlassen

Siehe dazu auch einen Hintergrundbeitrag über die 
Eigentumsverhältnisse im „Benetton-Land“, eine Erklärung des 
Alternativen gewerkschaftlichen Netzwerks für Solidarität und Kampf 
(dem auch wir angehören) und den Verweis auf unsere bisherigen 
Informationen
http://www.labournet.de/?p=121268

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