Samstag, 11. Februar 2017

Stellenabbau bei GE/ Alstom



Einigung bei GE Mannheim: Massenhaft Stellen weg [Rund 1060 Arbeitsplätze]

"Der US-Konzern General Electric stellt in seinem Mannheimer Werk die 
Fertigung von Gas- und Dampfturbinen ein und entlässt 1.100 
Mitarbeiter. Mit Gewerkschaft und Betriebsrat wurde ein Sozialplan 
vereinbart. Für die 1.100 Mitarbeiter, die ihre Arbeitsplätze 
verlieren, gibt es demnach unter anderem Abfindungen und eine 
Transfergesellschaft wird gegründet. Nach dem Stellenabbau verbleiben 
bei General Electric in Mannheim-Käfertal noch 700 Stellen im 
Servicebereich und bei der Entwicklung von Dampfturbinen. Wie sicher 
die sind, dazu wollte die Konzernleitung bisher keine Aussagen machen. 
500 Millionen Euro zahlt General Electric für Abfindungen und das 
zeitweise Auffangen von Mitarbeitern in Transfergesellschaften. Das 
ist absoluter Rekord in der Firmengeschichte des US-Konzerns. Aber die 
500 Millionen hätten sinnvoller investiert werden können, sagte der 
Geschäftsführer der IG Metall Mannheim. Zum Beispiel, um den Standort 
Mannheim-Käfertal weiter zu entwickeln und die Arbeitsplätze zu 
sichern. (...) Einen "fairen Kompromiss", nennt Vermittler Lothar 
Jordan die Einigung zwischen dem US-Konzern General Electric und dem 
Betriebsrat. Das Bild wird allerdings getrübt, da viele Arbeitsplätze 
wegfallen..." SWR-Beitrag vom 7.2.2017
http://www.swr.de/swraktuell/rp/ludwigshafen/arbeitsplatzabbau-bei-ge-mannheim-interessenausgleich-unterschrieben/-/id=1652/did=18967016/nid=1652/pgwufq/index.html

Darin neben einem Video des SWR Aktuell-Beitrags eine Audio mit 
Stimmen und Stimmungen zum Stellenplatzabbau: "Ein Kampf geht zu Ende" 
(4:29 min), darunter Klaus Stein (1. Bevollmächtigter/ Geschäftsführer 
der IG Metall Mannheim): "... Mir fehlt die Fantasie, was wir noch 
hätten machen können..." Wir erinnern an unseren Hinweis vom Mittwoch, 
welche Auswirkungen zumindest auf die Höhe der Abfindungen der wilde 
Streik bei Opel Bochum hatte...

Die KollegInnen von GE werden das ganze sicher nicht als einen "fairen 
Kompromiss" betrachen - wir liefern bald entsprechende Kommentare 
nach, warnen aber bereits davor, sich am US-Konzern General Electric 
abzuarbeiten im Glauben, "unsere" Kapitalisten wären besser...

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