Klaus Joachim Herrmann über die Anerkennung der Ein-China-Politik
Foto: dpa/Evan Vucci
Zu fördernden Zwängen könnte gehören, dass es bei China immerhin um die zweite Wirtschafts- und auch sonst eine Supermacht geht. Selbst Superman Trump dürfte eine Konfrontation mit ihr und gleichzeitig weiterhin ungeklärte Verhältnisse mit Russland, Europa und vielen anderen derzeit kaum für bekömmlich halten. Unklar muss wohl noch eine gewisse Zeit bleiben, ob die demonstrative Teilnormalisierung der Beziehungen Washington-Peking mit einer Absage an den ursprünglichen Wunsch nach besseren Kontakten zu Moskau bezahlt wird. An eine völlig prinzipienlose Außenpolitik aus dem Bauch heraus mag man auch bei diesem Chef des Weißen Hauses lieber noch nicht glauben.
Die Leninsche Erkenntnis gilt übrigens auch für die Innenpolitik. Das muss Trump gerade im Einreisestreit und nicht zum letzten Mal erfahren.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen