Mittwoch, 8. Februar 2017

IG Metall Remscheid-Solingen bittet um Solidarität mit den Beschäftigten der MAGNA Powertrain Hückeswagen GmbH




"... bei Magna [soll] ein hoch profitables Werk verlagert werden. Das, 
obwohl der Betriebsrat mit seinen Beratern eine Profitabilität des 
Werkes bis mind. 2020 nachweisen kann. Dies gefährdet nicht nur die 
Arbeitsplätze, sondern auch die Region..." schreibt die IG Metall 
Remscheid-Solingen und bittet um Solidarität mit dem Betriebsrat und 
den Beschäftigten und liefert hierfür eine Vorlage für einen 
Solidaritätsbrief (pdf): "... Wir wünschen euch in den nächsten 
Monaten einen langen Atem bei den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber. 
Solltet ihr Unterstützung brauchen, könnt ihr euch sicher sein, dass 
wir gemeinsam mit der IG Metall an eurer Seite stehen und mit euch 
kämpfen..."
http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2017/02/magnasoli.pdf

An: Thomas Van Eimeren (MAGNA Powertrain Hückeswagen GmbH, 
Georg-Schaeffler-Str, 1, 42499 Hückeswagen)
Fax: 02192 852229
Mail: thomas.vaneimeren@magna.com
Tel: 02192 912444

Kleine historische Anmerkung dazu: In den Opel-Werken wurde eine 
Abfindung in bisher zumindest im Arbeiter-Bereich wohl unerreichter 
Höhe erzielt, General Motors gab damals Kosten von 1 Milliarde 
US-Dollar an. Das Abfindungsangebot gemäß Opel-Betriebsvereinbarung 
2004/0123/A III.2.b) (Seite 3, kann beim LabourNet bestellt werden) 
beinhaltete die Berechnungsformel: Lebensalter mal Dienstjahre geteilt 
durch 25 mal Bruttomonatsentgelt (2004 lag z.B. der Opel-Lohn am Band, 
Entgeltgruppe E mit Zulagen bei ca. 17 € mal 152.25 Monatsstunden = 
Monatsbruttoentgelt). Wesentlich daran: Das Abfindungsangebot kam nur 
wegen des selbständigen Streiks der Bochumer Opel-Belegschaft im 
Oktober 2004! Siehe die umfangreiche Dokumentation im LabourNet-Archiv
http://archiv.labournet.de/branchen/auto/gm-opel/bochum/streik04.html

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