Mittwoch, 8. Februar 2017

Freiheit für die inhaftierten Textilarbeiter in Bangladesch!


Über die Repression nach dem Streik der TextilarbeiterInnen in 
Bangladesch um die (christliche) Weihnachtszeit, sowie über die 
wachsende globale Solidarität gegen diese Verfolgung hatte LabourNet 
Germany bereits ausführlich und mehrfach berichtet. In dem Aufruf 
„Free jailed unionists and workers“ am 06. Februar 2017 von 
IndustriAll wird nun ausdrücklich und entschieden die Freilassung der 
bisher 26 inhaftierten Gewerkschaftsaktivisten und Streikorganisatoren 
gefordert, gegen die – und Tausende weitere Streikende – nicht nur die 
profitgeilen ostbengalischen Textilunternehmer terroristisch vorgehen 
(weil sie nicht einmal bereit sind, den Hunger-Mindestlohn zu erhöhen) 
sondern auch die Regierung, die offensichtlich nur eine der 
Unternehmer ist. Die Freilassung der 26 ist sozusagen die 
Mindestforderung, die Beendigung der Verfolgung durch die 
Textilunternehmer-Polizei und ein Mindestlohn (zu dem die Herren 
Unternehmer bestimmt nicht arbeiten wollten), der zum Leben reicht, 
sind allernormalste menschliche Forderungen, wie auch die 
Wiedereinstellung der Tausenden Entlassenen, die offensichtlich der 
bengalische Kapitalismus nicht mehr zu leisten imstande ist. Solche 
Fragen werden in dem IndustriAll-Aufruf eher nicht behandelt (warum 
wohl?) stehen aber trotzdem im Raum. Unabhängig davon geht es darum, 
Solidarität zu zeigen gegen eine besonders schäbige 
Unternehmer-Kamarilla und eine entsprechende Regierung
http://www.industriall-union.org/bangladesh-free-jailed-unionists-and-workers-0

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