Dienstag, 14. Februar 2017

Brasiliens Polizei macht Dienst nach Vorschrift: Aktiv nur gegen soziale Proteste




„Nahe der Landesabgeordnetenkammer des brasilianischen Bundesstaates 
Rio de Janeiro, der Alerj, im Zentrum Rios ist es am 
Mittwochnachmittag (Ortszeit) zu heftigen Zusammenstößen zwischen der 
Militärpolizei und Demonstranten gekommen. Die Protestteilnehmer 
hatten zunächst friedlich gegen die Privatisierung des Wasser- und 
Abwasserunternehmens des Staates Rio de Janeiro (CEDAE) protestiert, 
als die Militärpolizei anfing, Rauchbomben gegen sie einzusetzen. Dies 
führte zu Auseinandersetzungen, in deren Verlauf eines Bus durch die 
Demonstranten in Brand gesetzt wurde“ – so berichtete in „Proteste 
gegen Privatisierung von Wasser im Zentrum Rios eskalieren“ Ester Pons 
bereits am 02. Februar 2017 bei amerika 21.de – und seitdem hat sich – 
keineswegs nur in Rio de Janeiro – die Lage weiter zugespitzt.
https://amerika21.de/2017/02/169427/proteste-brasilien-wasser

Siehe dazu vier weitere aktuelle Beiträge zu verschiedenen Aspekten 
der sozialen Proteste  – und des „Wirkens“ der Polizei  - sowie einen 
Hintergrundbeitrag zur Krise in Brasiliens Bundesstaaten
http://www.labournet.de/?p=111687

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