Dienstag, 6. September 2016

Statt Menschenrechten: Bulgarisch-Türkische Grenzkooperation



Strafverfolgung wegen "illegaler Einreise" ist für Flüchtlinge in 
Bulgarien mittlerweile zum Standard geworden -  wenn sie denn 
überhaupt ins Land kommen und nicht gleich an der Grenze zur Türkei 
(oder, weniger, zu Griechenland) abgewiesen werden. Das ist aber fast 
noch die bessere Wahl: Ein vermeintlicher Gülenist ist trotz 
Gerichtsurteil über drohende Repression in die Türkei zurückgeschoben 
worden, ähnlich erging es zwei kurdischen Aktivisten. Die türkischen 
Behörden sind so begeistert, dass Premier Yildirim sich mit seinem 
bulgarischen Pendant Borisov direkt zu Gesprächen über bilaterale 
"Migrationsvereinbarungen" getroffen hat. Siehe dazu den Beitrag 
"Push-Backs: Bulgarian-Turkish cooperation leads to more violation of 
human rights" vom 15. August 2016 bei Bordermonitoring Bulgaria
http://bulgaria.bordermonitoring.eu/2016/08/15/push-backs-bulgarian-turkish-cooperation-will-lead-to-more-violation-of-human-rights/

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