Dienstag, 6. September 2016
Kapitalismus rettet Flüchtlinge - Ein schädliches Placebo aus dem Kanzleramt
"Er wird in die Geschichte eingehen, der 14. September 2016. Denn an
diesem Tag treffen die wichtigsten deutschen Konzernchefs im
Kanzleramt auf Angela Merkel, um über die Flüchtlinge und darüber, wie
man die denn schaffen kann, zu beraten. Um Lehrstellen ginge es, und
um Jobs, vertraute uns die BILD-Zeitung an, ein Blatt der
Merkel-Freundin Friede Springer. Fraglos treffen sich hier die
Richtigen: Konzerne wie Siemens, Evonik, Opel, RWE und VW gehören zu
denen, die überall in der Welt Rohstoffe so billig einkaufen, dass es
die heimische Bevölkerung teuer zu stehen kommt und sie lieber ihren
Rohstoffen hinterher flüchtet. Natürlich will die Merkel nicht über
die brutale Vernichtung der Lebensgrundlagen der Geflohenen reden.
Auch ist sie geschickt genug, keinen Vertreter der Rüstungsindustrie
einzuladen, aber die Deutsche Bank am Merkel-Tisch reicht schon: "Die
Deutsche Bank kennt kaum Skrupel und unterhält zu fast allen großen
Rüstungskonzernen (...) Geschäftsbeziehungen: Dazu zählen auch acht
der zehn weltweit größten Waffenhersteller, die allesamt in die
Herstellung von Atomwaffensystemen verstrickt sind und Rüstungsgüter
in Krisengebiete exportieren (...) oder an Staaten liefern, die
Menschenrechte missachten." Das schreibt der Verein FACING FINANCE in
seiner Studie „Die Waffen meiner Bank“. Eine Analyse, die Frau Merkel
nicht lesen darf: Ihre Lügen über die Fluchtursachen wären nicht mehr
ganz so überzeugend..." Eine Zukunftsvision von U. Gellermann vom 15.
August 2016 bei der Rationalgalerie, Plattform für Nachdenker und
Vorläufer
http://www.rationalgalerie.de/home/kapitalismus-rettet-fluechtlinge.html
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