Klimacamp 2016 im Rheinland vom 19.-29. August 2016 – und die gewerkschaftliche
Auseinandersetzung
"Das Klimacamp im Rheinland, das in diesem Jahr vom 19. bis 29.August
stattfand, hatte sich nur kleinere Aktionen vorgenommen. Doch deren
Ankündigung reichte schon aus, den Hauptvorstand der IG BCE auf die
Palme zu bringen. (...) Es ist nicht neu, dass sich Gewerkschaften
schwertun, den Umweltschutz angemessen in ihre Arbeit zu integrieren.
Mit dem Arbeitsplatzargument wird praktisch jede menschenfeindliche
Produktion gerechtfertigt. Das ist in der Rüstung so, bei der
Atomenergie oder jetzt eben bei der Braunkohle. Dabei profiliert die
IG BCE sich als die Gewerkschaft, die am heftigsten die
Umweltschutzaspekte negiert. In der Vergangenheit hat sie mehrmals Arm
in Arm mit den jeweiligen Unternehmensvorständen zu Demonstrationen
gegen diesbezügliche Gesetzesvorhaben aufgerufen, zuletzt Anfang
dieses Jahres in Berlin (...) Es wäre sicherlich besser, es würden
jetzt schon und rechtzeitig Konzepte entwickelt, wie die Beschäftigten
umsatteln können. Auf die Unternehmensführungen braucht man da keine
Hoffnungen zu setzen. (...)Die Beschäftigten bei RWE, die
Gewerkschaften und die ortsansässige Bevölkerung müssen sich also
schon jetzt Gedanken über ihre Zukunft machen. Die
«Gewerkschafter*innen für Klimaschutz» fordern, dass niemand
erwerbslos werden darf. Dafür gibt es genug Möglichkeiten..." Bericht
von Helmut Born in der SoZ 09/2016
http://www.sozonline.de/2016/09/ig-bce-attackiert-klimaschuetzer/
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