Dienstag, 6. September 2016

IG BCE attackiert Klimaschützer: Ein Schlag ins Wasser

Klimacamp 2016 im Rheinland vom 19.-29. August 2016 – und die gewerkschaftliche 
Auseinandersetzung

"Das Klimacamp im Rheinland, das in diesem Jahr vom 19. bis 29.August 
stattfand, hatte sich nur kleinere Aktionen vorgenommen. Doch deren 
Ankündigung reichte schon aus, den Hauptvorstand der IG BCE auf die 
Palme zu bringen. (...) Es ist nicht neu, dass sich Gewerkschaften 
schwertun, den Umweltschutz angemessen in ihre Arbeit zu integrieren. 
Mit dem Arbeitsplatzargument wird praktisch jede menschenfeindliche 
Produktion gerechtfertigt. Das ist in der Rüstung so, bei der 
Atomenergie oder jetzt eben bei der Braunkohle. Dabei profiliert die 
IG BCE sich als die Gewerkschaft, die am heftigsten die 
Umweltschutzaspekte negiert. In der Vergangenheit hat sie mehrmals Arm 
in Arm mit den jeweiligen Unternehmensvorständen zu Demonstrationen 
gegen diesbezügliche Gesetzesvorhaben aufgerufen, zuletzt Anfang 
dieses Jahres in Berlin (...) Es wäre sicherlich besser, es würden 
jetzt schon und rechtzeitig Konzepte entwickelt, wie die Beschäftigten 
umsatteln können. Auf die Unternehmensführungen braucht man da keine 
Hoffnungen zu setzen. (...)Die Beschäftigten bei RWE, die 
Gewerkschaften und die ortsansässige Bevölkerung müssen sich also 
schon jetzt Gedanken über ihre Zukunft machen. Die 
«Gewerkschafter*innen für Klimaschutz» fordern, dass niemand 
erwerbslos werden darf. Dafür gibt es genug Möglichkeiten..." Bericht 
von Helmut Born in der SoZ 09/2016
http://www.sozonline.de/2016/09/ig-bce-attackiert-klimaschuetzer/

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