Dienstag, 6. September 2016

Grünes Licht für Gesundheitskarte für Flüchtlinge



Falsche Argumente gegen Gesundheitskarte für Flüchtlinge aufgedeckt und widerlegt – Umsetzung kann endlich erfolgen!


„Die Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier begrüßt, dass die Grüne Stadtratsfraktion die falschen Argumente der Sozialdezernentin und ihrer Verwaltungsmitarbeiter erkannt und die irreführenden und nicht wahrheitsgemäßen Argumente durch genaue Recherchen aufgedeckt hat.
Die Sozialdezernentin der Stadt hat es versäumt, sich entschieden für die Einführung der Gesundheits­karte einzusetzen. Zudem versuchte sie den Stadtratsbeschluss durch Weitergabe von falschen Behauptungen zu torpedieren“, so die Kritik der AG Frieden Trier, die sich seit Jahren für die Gesundheitskarte für Flüchtlinge einsetzt.
„Birk behauptete eine Verfechterin der Gesundheitskarte zu sein, verhinderte aber mit  ihrer Verzögerung- und  Hinhaltetaktik bis hin zu falschen Angaben und Argumenten die  Einführung einer Gesundheitskarte.  Wir missbilligen diese Herangehensweise  und hoffen, dass dieses Fehlverhalten nun ein Ende nimmt“, so Markus Pflüger für den Arbeitskreis Asyl der AGF.
„Die Gesundheitskarte bedeutet einen erleichterten Zugang zu medizinischer Versorgung und ein Mehr an Teilhabe und Gleichstellung für Flüchtlinge. Zudem bringt sie finanzielle Einsparungen für die Verwaltung, entlastet das Gesundheitsamt,  verringert die Bürokratie­last für Behandler und kommt damit letztendlich allen Menschen in unserer Gesellschaft zugute“, fasst die AGF die Vorteile der Gesundheits­karte für Flüchtlinge zusammen.
„Wir appellieren erneut und mit Nachdruck an Oberbürgermeister Leibe und die Mitglieder des Stadtrates sich für eine rasche Einführung der Gesundheitskarte für Flüchtlinge einzu­setzen, also den Stadtratsbeschluss vom Oktober 2015 umsetzen zu lassen. Wir fordern zugleich, dass auch andere Kommunen in Rheinland-Pfalz die Gesundheitskarte für Flüchtlinge einführen, da sie für alle Beteiligten Vorteile bringt“, so die AGF abschließend.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen