Die Protestierenden wurden mit dem Syrischen Förderverein eingeladen zur Montagsdemo am Abend. Und viele kamen, mit Schildern und Transparenten. Tadellos klappte die Übersetzung, viele Schicksale wurden berichtet, und die Gemeinsamkeit des Kampfes stand im Mittelpunkt: Wir wollen keine Menschen zweiter und dritter Klasse! Dafür traten die rund 100 Teilnehmer ein und marschierten durch die Innenstadt.
Wut über Oberbürgermeister Thomas Kufen, der eine "robuste Wohnsitzauflage" begrüßt hatte, auch wenn die rückwirkende Umsetzung ab 1. Januar in Essen so erstmal nicht stattfindet. Und großes Interesse aller, am nächsten Montag gemeinsam zur revierweiten Montagsdemo nach Gelsenkirchen zu fahren. Spürbar war, das ist erst der Anfang eines wachsenden Protestes, der die Regierung herausfordert und ihr reaktionäres Gesetz zu Fall bringen kann.
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