Dienstag, 6. September 2016
Alternative Gewerkschaften zum Brexit: Ohne EU-Lobhudelei. Und ohne utopische Wünsche an sie…
Die Reaktionen der Gewerkschaftsbewegung auf den Ausgang des
EU-Referendums in Großbritannien waren unterschiedlich: Während etwa
der britische Gewerkschaftsbund TUC und der EGB im wesentlichen ihr
Entsetzen über das Ergebnis äußerten und die utopische Forderung
vertraten, die EU müsse jetzt endlich sozial werden (ohne dabei Worte
darüber zu verlieren, dass dies bedeuten würde, die Grundlagenverträge
aufzukündigen) gab es auch Gewerkschaften, wie etwa die CGTP aus
Portugal, die darin nur ein Votum gegen die Austeritätsdiktatur der EU
sahen (und kein Wort über die damit zusammenhängende nationalistische
und rassistische Welle verloren), wie sie aus Brüssel und Berlin
bestimmt werde. Da wirkt es dann schon erfrischend, wenn es
Stellungnahmen von Gewerkschaften und Gewerkschaftern gibt, die sowohl
die Vielschichtigkeit der Ausgangssituation behandeln, als auch die
Frage angehen, welche Alternativen es gäbe. Siehe dazu zwei Dokumente
von SUD Solidaires
http://www.labournet.de/?p=103075
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