Donnerstag, 2. August 2012
NPA fügt 84. und 69. Infanterie-Bataillon Verluste zu
5 SÖLDNER GETÖTET
von Genosse Leoncio Pitao („Kumander Parago“),
Sprecher der NPA Süd-Mindanao
übersetzt von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung der NPA Süd-Mindanao vom 12. Juli 2012. (auf Kommunisten-online vom 29. Juli 2012) – Truppenangehörige der Streitkräfte der Philippinen, die gegenwärtig in den ländlichen Gebieten der Stadt Davao und insbesondere in den Distrikten Paquibato, Calinan und Marilog im Einsatz sind, erlitten bei drei Hinterhaltangriffen der 1. Pulang Bagani Kompanie der NPA am 8. und 9. Juli 2012 den Verlust von 5 Söldnern.
Die NPA-Aktionen erfolgten in Reaktion auf die zivil-militärischen Aufklärungseinsätze des 69. und 84. Infanterie-Bataillons der philippinischen Armee und paramilitärische CAFGU-Söldnerverbände. Diese Regierungstruppen sind verantwortlich für etliche Serien des Landraubs, für die Vertreibung der angestammten Bevölkerung, für die Vorbereitung von Bergbau-Aktivitäten in Marilog sowie verdeckte geheimdienstliche und psychologische Kriegsführung in den Distrikten Paquibato und Calinan.
Am Abend des 8. Juli feuerte die NPA eine Granate auf die Sondereinsatzeinheit (SOT) des 69. Infanterie-Bataillons bei Upper Mabuhay, Paquibato. Drei Söldner wurden verletzt, einer von ihnen erlitt schwere körperliche Verletzungen. Am nächsten Tag feuerte die NPA auf Angehörige der Sondereinsatzeinheit des 84. Infanterie-Bataillons im Barangay Dominga im Distrikt Calinan. Dabei wurde ein Söldner getötet. Bei einem weiteren Angriff im Barangay Dalagdag wurde ebenfalls ein Söldner getötet.
Die Truppenangehörigen der Streitkräfte der Philippinen starteten ihre Einsätze in Schwadronstärke und als solche verstreut in allen Ortsteilen von Paquibato und Calinan sowie in einigen Teilen des Distrikts Marilog in der letzten Juniwoche. Auch wurden dabei Söldner in Kompaniestärke von den Regierungstruppen in zwei Fällen eingesetzt. Bei den Handlungen der Sondereinsatzeinheit mimten die Streitkräfte oft auf kommunistische Kämpfer der NPA, um die Volksmassen vor Ort zu täuschen. Aber anstatt bei den Massen der Bauern und Lumaden Wohlwollen zu erreichen, ist das Regierungsmilitär lediglich verhasst und gefürchtet. Es mag die Unterstützung der Bürgermeisterin Sara Duterte von Davao genießen, aber zu den Herzen der einfachen Menschen vor Ort haben sie keinen Zugang. Das Volk durchschaut ganz klar die Maskerade von „Frieden und Entwicklung“ als Auftakt für die Menschenrechtsverletzungen durch die Streitkräfte der Philippinen.
gez. Genosse Ka Parago
1. Pulang Bagani Kompanie
Merardo Arce Kommando der NPA Süd-Mindanao
Quelle:
http://www.philippinerevolution.net/
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