Donnerstag, 2. August 2012
DROGENSPIEL DES ZIONISMUS
von Javier Del Valle Monagas*, Malta
übersetzt von Jens-Torsten Bohlke
Caracas, 18. Juli 2012, Tribuna Popular (TP). (auf Kommunisten-online am 31. Julo 2012) – In Venezuela bleibt nichts dem Zufall überlassen. In einem Land mit einem so hohen Anteil an Bodenschätzen, biologischer Vielfalt und Energievorräten gibt es für jedes Eingreifen eine Herkunft. Unser Land kann nicht aus der internationalen Geopolitik herausgelöst werden. Dies noch viel weniger hinsichtlich des strategischen Spiels der beteiligten Mächte. Die einen Kräfte nehmen daran teil, weil sie sich dem vom Dollar repräsentierten kapitalistischen Joch noch stärker andienen wollen, und sie überbewerten dabei den realen Wert des Dollars. Die anderen Kräfte wollen das kapitalistische Joch abschütteln. Der Wert des Dollars ist bei all dem praktisch null. Aber dank der propagandistischen Vorspiegelungen sowie in Verbindung mit religiöser Sicht und der Korruption wird der Dollar als Kaufinstrument für Bewusstsein, Rohstoffe, Politiker, Regierungen und wirtschaftliche Macht benutzt. Dies erfolgt gestützt auf die militärische Macht, die Macht zum Töten, die Straffreiheit, die Feigheit und das Komplizentum.
Der Wahlkampf in Venezuela ist der richtige Schauplatz für die grausamen Kräfte der imperialistischen ausländischen Vorherrschaft zur Einmischung in unsere Angelegenheiten. Dafür benutzen sie eine Minderheit der Bevölkerung, die sich bewusst verkauft, die sich gegen die nationalen und regionalen Interessen zugunsten von Unabhängigkeit verschwört, und die aufgrund der von ihr besessenen Medienmacht andere Teile des Volkes manipuliert und täuscht, welche im politischen Analphabetentum mit blinder Unterstützung ihren wirklichen Feinden folgen.
Von Álvaro Uribe Vélez gibt es nicht viel Neues zu sagen, was nicht schon weltweit bekannt wäre. Er ist der Urheber des mörderischen Paramilitarismus der Drogenkartelle in Kolumbien. Ein geschützter und schützender Partner der mächtigsten Drogenhändler, -produzenten und -verbraucher, seit Kolumbien die Jugend in aller Welt angreift und ermordet. Unter den Regierungen von Uribe Vélez wurden Millionen Bauern, Arbeiter, einfache arme Menschen gewaltsam von ihren Ländereien vertrieben und dazu verurteilt, am Rande der Städte in Slums im Elend zu leben. Und die heraus ragendsten Führungsleute jener Gemeinschaften von Menschen dienten als Rohstoff für die geheimen Massengräber, mit denen die Erde des geliebten Kolumbiens übersät worden ist. Unter der Herrschaft von Uribe Vélez wurden die unterernährten, ausgemergelten und schlecht gekleideten Körper derer, die Widerstand gegen eine Vernichtungspolitik leisteten und leisten, gemeinhin mit Motorsägen von den paramilitärischen Verbänden der AUC zerstückelt, die die Hätschelkinder von Álvaro Uribe Vélez sind.
Die Gegenwart und die Vergangenheit dieses Herrn des Terrors und des Todes existiert dank der Protektion und der Unterstützung seitens des zionistischen US-Imperialismus. Bei jedem seiner Verbrechen ist die Hand der USA und Israels als Berater und Ausbilder der kolumbianischen paramilitärischen Maschinerie gegenwärtig. „Mima“ wird heutzutage nach Honduras, Mexiko, Paraguay, Panama, Kostarika exportiert und erhält logistische und propagandistische Unterstützung in Miami, Florida, durch die kubanische Mafia sowie durch die venezolanischen, argentinischen und alle anderen Lakaien, die von ihren würdigen Völkern auf dem Kontinent abgewiesen worden sind und sich in diesem elendiglichen Florida in den USA breitmachen.
Alle Welt weiß von den Verbindungen zwischen Avaro Uribe Vélez, Enrique Capriles Radonski, Leopoldo López und dem MUD:
http://www.tu.tv/videos/denuncian-posibles-lazos-entre-la-oposic
http://www.vtv.gob.ve/index.php/nacionales/82947-jorge-enrique-botero-captura-de-rastrojo-confirma-denuncia-de-alianza-entre-paramilitares-colombianos-y-grupos-de-oposicion
http://www.eltiempo.com/politica/ARTICULO-WEB-NEW_NOTA_INTERIOR-10916364.html
http://www.patriagrande.com.ve/temas/politica/uribe-recibio-leopoldo-lopez-bogota/ http://carloslozanoguillen.blogspot.com/2012/03/reunion-de-henrique-capriles-radonski.html http://noticered-opinion.blogspot.com/2010/12/documentos-revelan-relacion-entre.html
Bloßgestellt hat sie letztendlich die kürzlich erfolgte Beratung an der Grenze mit den Gouverneuren der venezolanischen Opposition.
http://www.correodelorinoco.gob.ve/nacionales/alvaro-uribe-se-reunira-oposicion-venezolana-fin-semana/
http://www.noticierodigital.com/forum/viewtopic.php?t=884377
Ebenso muß man wissen, daß derselbe Álvaro Uribe der am berüchtigten MUD versammelten verbrecherischen Opposition in Venezuela Anweisungen erteilt. Nicht außer acht zu lassen sind der Berater, die Beratenen und den Chef dieser beiden Seiten: die zionistische US-Regierung. Die politisch motivierte Gewalt in der venezolanischen Gesellschaft wächst an. Sie versuchen, die politische Realität des Landes zu vergiften und Chaos zu schaffen, um in darauf folgenden Etappen den imperialistischen Interventionsplan auf unserem Boden auszuführen. Wie ich sie kenne, wird dieses feige Spiel recht deutlich.
Ich teile nicht die Meinung einiger Beobachter, die diese Gewaltstrategien als etwas vorstellen, was auf die Veränderung der Wahlergebnisse vom 7. Oktober abzielt. Nein, ich meine viel mehr, daß es darum geht, die Wahlen als einen Auslösepunkt für die Gewaltspirale zu nutzen, die sich mit dem offenen Gebrauch des seit etlichen Jahren mit der falschen Demobilisierung aus Kolumbien eingeschleusten Paramilitarismus verschärfen wird. Die Wahl dient als Vorwand für die Mobilisierung dieser Mörderbanden unter Kommando von Uribe Vélez Richtung Venezuela. Die Antwort ist die Mobilisierungsfähigkeit, wie sie das Volk Venezuelas 2002-2003 zeigte.
Ich bin nicht naiv. Jene angebliche Auseinandersetzung zwischen Santos und Uribe ist nur ein Spielchen. Es wäre absurd, würde sich die kolumbianische Oligarchie selbst einen Schlag versetzen. Das sind Ablenkungsmanöver, durch die man vorgaukelt, Santos stehe abseits der gewaltsamen Handlungen, die von Kolumbien aus mit den paramilitärischen Banden der Drogenkartelle in Venezuela ablaufen und seine Stärke vor und nach den Wahlen erhöht. Erinnern wir uns doch einfach mal daran, daß die kolumbianische Oligarchie Meisterin darin ist, Handlungen und Gesten falscher Freundschaft vorzuspiegeln. Santos genoss als Minister Uribes höchstes Vertrauen und war damals auch der Drahtzieher der Angriffe gegen Ekuador und der Entführung des Kanzlers der FARC in Venezuela. Uribe entschied und setzte die Kandidatur von Santos durch, als er mit seinen Bestrebungen einer Wiederwahl zum Präsidenten scheiterte. Bei all dem bleiben die offenkundigen Verbrechen von Uribe unbestraft, darunter auch die den Bauern und Indianern mit Blut und Feuer geraubten Ländereien in weiterhin Uribes Besitz. Warum ist kein Gerichtsverfahren gegen Uribe für alle Mordfälle eröffnet worden, die ihn verurteilen und unwiderlegbare Verbindungen zu seiner Regierung aufweisen?
Die venezolanische Opposition spielt das Spiel, das paramilitärische Modell der Drogenkartelle Kolumbiens auf Venezuela zu übertragen. Faktisch erhält sie dafür bereits Finanzmittel. Und ihre Unterstützer haben Kommunikationsmittel sowie Fernsehkanäle mit Geldern aus dem Drogengeschäft gekauft. Es ist eine Entscheidung des US-Imperiums, Terror-Regime mittels der Macht der Terror ausübenden Mafia einzusetzen. Begebt Euch einfach mal nach Mexiko und Honduras. Schaut Euch an, wie die Kartelle von Sinaloa und den „Z“ aus Mexiko bereits ihre Ableger in Brasilien, Argentinien und mit dem von Drogenkartellen organisierten Parlamentsputsch in Paraguay ausbauen. Das Schlimmste in diesem Moment ist das Unterschätzen der Macht des Drogengeschäfts auf regionaler Ebene, seiner Unterstützung durch die Regierungen der USA. Für sie geht es um das Ausnutzen einer von den Drogenkartellen kontrollierten Region, in der die Drogenkartelle die kapitalistischen Marktgesetze durchsetzen. Das ist aus ihrer Sicht die sich bietende Form für das Ersetzen der Gorilla-Regime der Vergangenheit.
(*) Bolivarischer Anwalt
www.planetaenpeligro.blogspot.com / lo que será
Quelle: http://www.tribuna-popular.org/
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