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Interne Chats zeigen, wie die global vernetzte Neonazitruppe “Feuerkrieg Division” Hass verbreitet und Anschläge plant. Sie ist auch in Deutschland aktiv – der mutmaßliche Anführer wurde kürzlich in Bayern festgenommen.
Die Nachricht im Chat der “Feuerkrieg Division” (FKD) erschien am 5. Oktober vergangenen Jahres, sie klang nüchtern und zunächst bedeutungslos: “EksD hat den Kanal verlassen”. Doch das Verschwinden des Nutzers blieb nicht unkommentiert. “Er wird zurückkommen. Sofern er nicht scheitert, wird etwas Großes passieren”, schreibt “Commander”, der Anführer der Neonazis. Dazu die Parole: “Schweigt, Brüder”. Einen Tag später, am 6. Oktober, liegt eine Tasche mit einem selbstgebauten Sprengsatz vor einem Gebäude in der litauischen Hauptstadt Vilnius, an die Wand ist ein Hakenkreuz geschmiert. Die Bombe allerdings hat nicht gezündet. Zwei Tage später, am 8. Oktober, veröffentlicht die FKD auf ihrem öffentlichen Telegram-Kanal ein Video, das die Presseberichte über den misslungenen Anschlag und Fotos selbstgebauter Sprengsätze zeigt. Das Video trägt den Titel: “Unsere Drohungen sind nicht leer”…“ – aus dem
Beitrag “Wir müssen töten, um zu siegen” von Maik Baumgärtner, Roman Höfner und Roman Lehberger am 26.Februar 2020 bei Spiegel online 
(abopflichtig) zur neuesten Entdeckung was Nazi-Mordbanden in der BRD betrifft. Siehe dazu auch einen weiteren aktuellen Beitrag – inklusive Verweis auf weitere „Sinnesverwandte“:
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