Mittwoch, 2. Januar 2019

Rassistischer Täter rast in Menschenmenge


Es muss ausgesprochen werden. Es muss beim Namen genannt werden: Das ist Terror! – Ein Kommentar von Yusuf Özkan
In der Silvesternacht hat ein 50 jähriger in Bottrop und Essen mit seinem PKW jagt auf Geflüchtete gemacht. In Bottrop wurden dabei vier Menschen teils schwer verletzt. Dazu gab es keine Eilmeldung und die Presse schreibt maximal von einem „Anschlag“. Doch meiner Meinung nach ist genau das Terror!
Nachdem ein Autofahrer versuchte Menschen, an einer Bushaltestelle in Essen (Schlossstraße) zu überfahren und es scheiterte, fuhr der Essener Fahrer nach Bottrop. Dort fuhr er gezielt auf eine Person zu, die sich nur knapp retten konnte. Danach begab sich der Fahrer in die Bottroper Innenstadt (Berliner Platz), wo es ihm gelang eine Gruppe von Menschen zu erfassen. Unter ihnen Menschen mit afghanischen und syrischen Pässen, die nun teils schwer verletzt im Krankenhaus liegen. Nachdem das Fahrzeug von der Polizei festgesetzt und der Fahrer verhaftet wurde, äußerte dieser sich rassistisch. Die Polizei spricht mittlerweile von vier Tatorten. Ein organisiertes Konzert der Stadt wurde seitens des Bürgermeisters abgesagt.
Betrachten wir nun die Handhabung mit diesem Vorfall kritisch, so können wir feststellen:
– Die Berichterstattung erfolgt erst viele Stunden später.
– Es gab keine Eilmeldungen, obwohl der Fahrer längere Zeit eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellte.
– Die Polizei und die Presse sprechen von einer „psychischer Erkrankung“ des Täters
– Das Wort „Terroranschlag“ wird nirgendwo aufgegriffen.
Wir können sehen, dass hier anscheinend wieder einmal andere Maßstäbe zählen. Diese werden von der herrschenden Schicht definiert und von ihrer bürgerlichen Presse verbreitet. Sie entscheiden was „Terror“ ist und was als Amok deklariert wird.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie Meinungsmache funktioniert.

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