Mittwoch, 24. September 2014
Mexikos Behörden untersuchen mögliches Militärmassaker
In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass in der Angelegenheit inzwischen Obama Druck auf die mexikanische Regierung ausübt
(siehe http://mexicovoices.blogspot.ca/2014/09/us-pressures-mexico-to-investigate.html) und Amnesty International Forderungen nach einer Untersuchung des Vorfalls erhebt (vgl. http://aristeguinoticias.com/1909/mexico/amnistia-internacional-urge-investigacion-exhaustiva-sobre-matanza-en-edomex/).
Nach dem Tod von 22 mutmaßlichen Kriminellen bei einem Militäreinsatz leitet die mexikanische Generalstaatsanwaltschaft eine Untersuchung des Falls ein, bestätigte Innenminister Miguel Angel Osorio Chong gestern (Ortszeit) in einem Interview des Radiosenders Formula. Auch die Nationale Menschenrechtskommission untersucht die Ereignisse. „Wir waren an Ort und Stelle, haben Zeugenaussagen aufgenommen und werten die forensischen Berichte aus“, sagte Marat Paredes Montiel, ein Vertreter der Kommission.
Aus nächster Nähe erschossen?
Ende Juni hatten Soldaten in der Ortschaft Tlatlaya im Bundesstaat Mexico 22 mutmaßliche Bandenmitglieder erschossen. Die Verdächtigen hätten die Patrouille angegriffen und die Soldaten das Feuer erwidert, teilte das Verteidigungsministerium damals mit. Zuletzt veröffentlichte allerdings die Zeitschrift „Esquire“ Zeugenaussagen einer Frau, nach denen lediglich ein Verdächtiger während des Gefechts ums Leben gekommen sei. Die anderen hätten sich ergeben und seien nach einem Verhör von den Soldaten aus nächster Nähe erschossen worden.
URL: http://orf.at/stories/2246387/
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