Mittwoch, 12. Februar 2020
Das wird eine Olympiade! Japans Rechtsregierung ist Medaillenkandidat in den Disziplinen Vertreibung, Zensur und Gewerkschaftsfeindlichkeit
Fukushima: Hat es eigentlich nie gegeben, ersatzweise ist es
Vergangenheit. Obdachlose gibt es in Japan nicht, zumindest soll sie
keiner sehen können. Und die zugegebenermaßen kleine – aber wachsende
und keineswegs einflusslose – Welt kämpferischer
Alternativgewerkschaften wird „eingezäunt“ und verfolgt. Die
Olympischen Spiele 2020 reihen sich damit einerseits in die Serie von
profitträchtigen Propagandashows der großen Sportunternehmen ein,
allen voran das Olympische Komitee, die in den letzten Jahrzehnten die
Regel geworden sind. Zum Anderen aber stellen sie für Japan auch eine
Art „konzentrierte Abe-Politik“ dar, die den reaktionären Kurs der
Remilitarisierung mit internationalen Weihen versehen soll. Von
relativ kleinen Anfängen ausgehend, wächst der Widerstand dagegen
allmählich an. Siehe dazu unsere Materialsammlung „Widerstand gegen
Abes Olympiade“ vom 10. Februar 2020
https://www.labournet.de/?p=162624
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