Montag, 17. November 2014
Pyrrhussieg der Merkel, Obama, Poroschenko, Jazenjuk und Matschbirne Klitschko?
Die anderen Meldungen zu den Wahlen in der Ukraine
Novorossia.su: In Odessa boykottierten die Bürger die Wahlen zum ukrainischen Parlament. Im gesamten Bezirk lag die Wahlbeteiligung bei 39%, in der Stadt selbst nur bei 36,7%. Dies war die niedrigste Wahlbeteiligung bisher in der Odessaer Geschichte.
Novorossia.su: Die KPRF erkennt die Parlamentswahlen in der Ukraine nicht an. Hauptgrund dafür sei, dass der Wahlkampf unter den Bedingungen des totalen Drucks auf Politiker und Wähler stattgefunden hat. Die Ergebnisse dieser Wahlen seien traurig: Zum ersten traten neofaschistisch und russophob gesinnte Politiker unter verschiedenen Namen zur Wahl an, so dass die einzeln erreichten Prozente unwichtig sind. Wichtig sind sie in der Summe und im Erfolg: Die Rada wird zum aggressiven ultrarechten Monopol, die „orange Rada“ wird ersetzt durch die „braune Rada“. Zum zweiten wirft die geringe Wahlbeteiligung weitere Fragen auf und stimmt nicht überein mit der euphorischen Stimmung der Sieger.
Dnr-news: Nach offiziellen Angaben lag die Wahlbeteiligung bei den ukrainischen Parlamentswahlen in Slawjansk bei 13%. Dabei stimmten in den Wahllokalen auch die dort stationierten Soldaten von Armee und Nationalgarde sowie die Mitarbeiter der Okkupationsadministration ab. In den Dörfern um Slawjansk ging niemand wählen. Deshalb schickte man die Mitglieder der Wahlkommission mit Urne und Stimmzettel durch die Orte. Doch ihnen wurde nicht aufgemacht und man drohte, die Hunde loszulassen.
RIA.de: Die Legalisierung des Nazismus in der Ukraine erfolgt mit Unterstützung des Westens, allen voran der US-Behörden. Das sagte der US-amerikanische Schriftsteller und Historiker Russ Bellant, Autor des Buches „Old Nazis, New Right and the Republican Party“, am Montag in einem RIA-Novosti-Gespräch. „Noch vor kurzem haben die Ukrainer den 28. Oktober als Tag der Befreiung der Ukraine von den Nazi-Besatzern begangen. Aber die neuen Behörden schafften diesen Feiertag ab. Und Präsident Pjotr Poroschenko stiftete ein neues Fest – den Tag des Verteidigers der Ukraine (14. Oktober). An diesem Tag war 1942 die Ukrainische Aufständische Armee UPA gegründet worden.“ Dem Schriftsteller zufolge hatten ukrainische Politiker diesen Beschluss unter Druck von Massenaktionen gefasst, die von den Parteien Swoboda und Rechter Sektor organisiert worden waren. Diese hätten ihren Ursprung von der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) mit ihrem Anführer Stepan Bandera an der Spitze offen bekannt gegeben. Bellant erinnerte daran, dass die UPA als bewaffneter Flügel der OUN 100 000 Polen getötet und den Nazis zur Vernichtung von 1,5 Millionen Juden verholfen hatte. „Und diese Parteien sind Teil der Regierungskoalition, die die Westukraine kontrolliert – das ist der schockierende Aspekt der Annäherung an Massenmörder aus der UPA… Die US-Botschaft (in Kiew) hatte zur Bildung dieses Regimes aktiv beigetragen. Dabei gehören Neonazis zur Nationalgarde und einigen anderen bewaffneten Formationen der Ukraine.“ Bellant zufolge schauen westliche Diplomaten über diesen Umstand hinweg, weil die Neonazis im Unterschied zu den regulären Truppen bereit seien, die Bevölkerung in der Ostukraine einzuschüchtern. Der Historiker erinnerte die Amerikaner daran, dass ihre Regierung gleich nach dem Zweiten Weltkrieg aktiv mit den Nazis in der Ukraine kooperiert hatte, indem diese zu Spionageaktivitäten und Diversionsakten angeheuert wurden.http://de.ria.ru/images/26988/45/269884524.jpg
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