- „Tumulte in Freibädern?“ am 31. Juli 2019 im Volksverpetzer
hebt zum Eigentor der Rechten unter anderem hervor: „… Das Rheinbad in Düsseldorf musste innerhalb von vier Wochen dreimal wegen Fehlverhalten von Badegästen geräumt werden, zuletzt am Freitag. Eine Gruppe junger Männer soll die Rutsche und Sprungbrett blockiert haben und sich den Anweisungen der Bademeister widersetzt haben. Die herbeigerufene Polizei schickte daraufhin alle nach Hause. Zwei Ermittlungen wegen Beleidigung eines Polizisten und Bedrohung und Beleidigung einer Bademeisterin wurden eingeleitet. Handfeste Auseinandersetzungen gab es jedoch keine. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht offiziell zu den Nationalitäten der Jugendlichen. Natürlich, denn sie spielt ja auch keine Rolle. Oder wird ein nach Hause geschickter Badegast weniger enttäuscht sein, wenn die verantwortlichen Jugendlichen diesen oder jenen Pass haben? Doch einer der Polizeisprecher sprach davon, dass es sich um 50 bis 60 Jugendliche mit „nordafrikanischer Herkunft“ gehandelt habe, was Medien wie RP Online berichteten. Günter Krings, Staatssekretär im Bundesinnenministerium (CDU) wagte daraufhin den wahnwitzigen Schnellschuss und äußerte Befürwortung von schnelleren Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber. Auch trotz der Anspannung kam es nicht zu Gewalt, dennoch sprach Krings davon, „die Bevölkerung vor […] Gewalt in Freibädern zu schützen.“ Noch absurder wird es, weil später klar gestellt wird: Die Gruppe der Jugendlichen im Rheinbad war in Wahrheit viel kleiner. Und alle, deren Personalien aufgenommen wurden, seien deutsche Staatsangehörige. eutsche Jugendliche randalieren im Rheinbad und die CDU spricht von schnelleren Abschiebungen. Daran sieht man, wie absurd diese rassistische Logik ist. Es ist klar: In bestimmten politischen Kreisen wird inzwischen automatisch angenommen, dass für alle Probleme Ausländer Schuld sein müssen…“
Montag, 5. August 2019
Zusammenwirken: In Leipzig mobilisieren AfD und CSU eine Drohkampagne gegen Kindertagesstätten – in einem Düsseldorfer Freibad säuft eine CDU-Hetzkampagne ab
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