Sonntag, 15. Juli 2012
Goebbels und das Massaker von Katyn
aus Rote Fahne 39/2010
Nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf Polen 1939 und der Zerschlagung des polnischen Staates im „Blitzkrieg“ besetzte die sowjetische Rote Armee Ostpolen, um zu verhindern, dass die Nazis das gesamte Land eroberten. Damit fielen die 1921 von Polen annektierten Gebiete, in denen etwa sechs Millionen Ukrainer und zwei Millionen Weißrussen lebten, an die Sowjetunion zurück. Es wurden von ihr Kriegsgefangenen-
lager eingerichtet, in denen polnische Armeeangehörige festgehalten wurden. Nachdem Hitler 1941 auch die Sowjetunion überfallen hatte, gerieten diese Lager jedoch in die Gewalt der Faschisten, deren erklärtes Ziel die Ausrottung der polnischen Intelligenz, die Versklavung der arbeitsfähigen Männer und Frauen und die Vernichtung der jüdischen Bevölkerungsteile war.
Zahlreiche Massaker wurden zur Umsetzung dieser Vorhaben von den Hitlerfaschisten verübt. Als die Rote Armee schließlich den faschistischen Vormarsch stoppte und nach der Schlacht von Stalingrad der II. Weltkrieg Anfang 1943 eine entscheidende Wende genommen hatte, starteten die Nazis ein Propagandamanöver, das die Sowjetunion von ihren britischen und amerikanischen Verbündeten abspalten sollte: Im Wald bei Katyn „entdeckten“ sie Massengräber, in denen die Leichen Tausender erschossener polnischer Offiziere lagen. Sie versuchten, der Roten Armee dieses Verbrechen anzulasten und hatten vor allem bei der bürgerlichen polnischen Exilregierung, die in London residierte, Erfolg. Als diese eine Untersuchung unter Schirmherrschaft der Nazis befürwortete, brach die Sowjetunion die Beziehungen zu ihr ab und stellte unmissverständlich klar, dass die Hitlerarmee dafür verantwortlich war.
Die „Rote Fahne“ ist in der Vergangenheit mehrfach auf dieses Thema eingegangen, zuletzt am 17. September („Wie Geschichte gefälscht und instrumentalisiert wird“, RF 37/2010, S. 26–27). In diesem Artikel wurde auch der faschistische Propagandaminister Goebbels zitiert, der in seinen Tagebüchern 1943 auf Katyn einging und die Propagandakampagne steuerte. Dabei wurde als Quelle eine französische Internetadresse für das Goebbels-Zitat, das in eigener Übersetzung gebracht wurde, angegeben. Ein Leser der „Roten Fahne“ hat dies zu Recht kritisiert und der Redaktion Kopien aus den 1993 veröffentlichten Tagebüchern zur Verfügung gestellt.
Die von Goebbels wiedergegebene Tagebuchnotiz vom 8. Mai 1943 lautete demnach wörtlich: „Leider ist in den Gräbern von Katyn deutsche Munition gefunden worden. Es muß noch aufgeklärt werden, wie die dort hingekommen ist. Entweder handelt es sich um Munition, die von uns während der Zeit des gütlichen Übereinkommens an die Sowjetunion verkauft worden ist, oder die Sowjets haben selbst diese Munition hineingeworfen. Jedenfalls ist es notwendig, diesen Fall vorläufig noch streng geheimzuhalten; würde er zur Kenntnis unserer Feinde kommen, so würde damit die ganze Katyn-Angelegenheit hinfällig werden.“
Auch an anderen Stellen ging Goebbels in seinen Tagebüchern auf Katyn ein und zwar immer in der Haltung, die Nazis wären tatsächlich von den Leichenfunden überrascht worden. Es kann daher durch die Tagebücher nicht unmittelbar bewiesen werden, dass er von Beginn an eine Fälschung inszenierte. Vielmehr besteht auch die Möglichkeit, dass er aus der willkommenen „Entdeckung“ versuchte, politisches Kapital zu schlagen, ohne darüber informiert zu sein, wann und von welchem deutschen Truppenteil die Polen erschossen worden waren. Das wurde aus dem isolierten Zitat in der „Roten Fahne“ nicht deutlich.
Die Tagebücher von Goebbels dienen Historikern weltweit für ihre Forschungen. Die genaue Quelle lautet: Die Tagebücher von Joseph Goebbels. Im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte und mit Unterstützung des Staatlichen Archivdienstes Rußlands. Herausgegeben von Elke Fröhlich. Teil II, Diktate 1941–1945, Band 8, April–Juni 1943, K. G. Saur Verlag, München 1993. (dk)
Neue Erkenntnisse zum Massaker von Katyn im Herbst 1941
aus Rote Fahne 37/2010
Speziell das deutsch-polnische Verhältnis wird immer wieder dazu benutzt, die Politik im reaktionären und antikommunistischen Sinne zu beeinflussen. Aktuell machte Erika Steinbach, die Vorsitzende des „Bundes der Vertriebenen“, Schlagzeilen. Öffentlich unterstützte sie die These, dass Hitlers Überfall auf Polen, der 1939 den II. Weltkrieg auslöste, nur „der zweite Schritt“ gewesen sei, da die polnische Armee fünf Monate zuvor eine Mobilmachung verordnet habe. Das ist äußerst delikat: Natürlich war diese Mobilmachung eine Reaktion auf Hitlers ständige Drohungen gegenüber Polen.
Andrerseits wird nun von bürgerlicher Seite aber argumentiert, dass insbesondere die Zerschlagung der Tschechoslowakei zugunsten Hitlerdeutschlands durch das Münchner Abkommen von 1938 diesen Schritt ausgelöst hätte. Polen war jedoch selbst Nutznießer dieses schändlichen Abkommens und benutzte es ebenfalls dazu, Gebiete zu annektieren. Hier kam zum Ausdruck, dass das bürgerliche Regime in Polen durchaus bereit gewesen wäre, gemeinsam mit Hitler die sozialistische Sowjetunion zu überfallen, bis zuletzt taktierte und schließlich Opfer der eigenen Intrigen wurde.
Die Katyn-Propaganda: Von den Hitlerfaschisten in die Welt gesetzt
Das Massaker an polnischen Offizieren in Katyn während des II. Weltkriegs ist ein zentrales Thema antikommunistischer Propaganda. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse, dass diese Propaganda auf Lügen und systematischer Fälschung beruht.
Die Widersprüche zwischen dem faschistischen Pilsudski-Regime Polens und der sozialistischen Sowjetunion waren in den 1930er Jahren immens. Polen hatte die Schwäche der jungen Sowjetrepublik nach der Oktoberrevolution ausgenutzt, um sich auf ihre Kosten auszudehnen. 1939 marschierte die Rote Armee in diese Gebiete ein, um nach der polnischen Niederlage gegen Hitler zu verhindern, dass ganz Polen von den Nazis besetzt würde. Von der bürgerlichen polnischen Exilregierung, die in London residierte, wurde das jedoch mit der Okkupation durch die Nazis gleichgesetzt.
Zwei Ereignisse während des Weltkriegs machten die anhaltenden Widersprüche besonders deutlich: Die Auslösung des Warschauer Aufstands 1944 durch den polnischen General Bor-Komorowski, dessen vorhersehbares Scheitern der Roten Armee angelastet wurde (siehe dazu: „Der angebliche Stalin-Befehl. Zum 60. Jahrestag des Warschauer Aufstands“, RF 39/2004) und das Massaker von Katyn. War schon die Auseinandersetzung um den Warschauer Aufstand von antikommunistisch motivierten Dokumentenfälschungen der Nazis begleitet, die von polnischer Seite aufgegriffen wurden, so traf dies in noch stärkerem Maß auf Katyn zu.
Die Ermordung kriegsgefangener polnischer Offiziere, die sich bis zum deutschen Überfall im Sommer 1941 in sowjetischer Gewalt befunden hatten, wurde 1943 von Nazi-Propagandaminister Goebbels der Roten Armee angelastet. Dazu wurde eine breit angelegte Propaganda-Kampagne gestartet und eine „Kommission“ gebildet, die dies anhand von Indizien nachweisen sollte. Zum selben Zeitpunkt erlebten die Nazis mit der Niederlage bei Stalingrad den endgültigen Wendepunkt des Krieges und wollten die Anti-Hitler-Koalition mit diesen Meldungen spalten. Peinlich nur, was Goebbels in seinen Tagebüchern notierte: „Unglücklicherweise hat man deutsche Munition in den Gräbern von Katyn gefunden … Wenn diese Tatsache dem Feind bekannt wird, wird man auf die ganze Geschichte von Katyn verzichten müssen …“
Nach der Wiedereroberung der Gebiete durch die Rote Armee bildete auch die Sowjetunion eine Kommission und sowohl die Munition wie auch Briefe, die aus der Zeit der deutschen Besatzung datierten, gehörten zu den wichtigen Fakten, die die deutsche Täterschaft belegten. Allerdings hinderte das Gorbatschow und die ihm nachfolgende Regierung Jelzins nach dem Zerfall der Sowjetunion nicht daran, gegenüber der polnischen Regierung ein Schuldeingeständnis zu machen. Es stützte sich hauptsächlich auf eine angeblich vom damaligen sowjetischen Innenminister Berija formulierte Empfehlung, die polnischen Offiziere als Konterrevolutionäre zu erschießen. Dies sei vom Politbüro so unterschrieben worden. 2005 verfasste der Journalist Jurij Slobodkin in der Zeitung „Trudovaja Rossija“ dazu eine Artikelserie, in der er aufzeigte, dass es sich bei diesen „Dokumenten“ um Fälschungen handeln müsse. Tatsächlich waren der polnischen Regierung von Jelzin auch nur „Kopien“ überreicht worden, die angeblichen Originale blieben verborgen (siehe RF 42 u. 43/2007: „Katyn – Dauerbrenner der antikommunistischen Propaganda“)
Brisante neue Erkenntnisse
Der Flugzeugabsturz einer polnischen Regierungsmaschine im Frühjahr dieses Jahres und die Feierlichkeiten zum 65. Jahrestages des Kriegsendes waren erneut Anlass, Katyn zu thematisieren. Warum? Die „Süddeutsche Zeitung“ erläuterte das am 29. April 2010: „Zwar waren die Akten in Kopie in Polen seit 1992 einsehbar. Nun sind sie aber in Russland online abrufbar. Russland demonstriere ,absolute Offenheit‘ über Katyn, hat Archivleiter Andrej Artisow nach Angaben von Interfax gesagt. Viele Russen glauben bis heute, dass die Verbrechen von den Nazis begangen wurden – so wie die Sowjetunion es verbreitete und wie es noch immer einzelne russische Abgeordnete behaupten. Insofern zielt die Online-Veröffentlichung, die von Präsident Dmitrij Medwedjew angeordnet worden war, vor allem auf das heimische Publikum.“
Und dieses Publikum hatte kurz zuvor im Dezember 2009 in Moskau Stalins 130. Geburtstag gefeiert und ihn in Internetabstimmungen unter die beliebtesten Persönlichkeiten der russischen Geschichte gewählt. Ein Zufall?
Am 18. Juni 2010 fand nun in der Staatsduma der Russischen Förderation eine Pressekonferenz mit dem Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der KPRF, S. N. Reschulskij, und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Komitees der Staatsduma für Gesetzgebung und staatlichen Bau, W. I. Iljuchin, statt. Es wurde von ihnen bekannt gemacht, dass die Schriftexpertise der angeblichen Dokumente zu Katyn ergeben habe, dass diese mit unterschiedlichen Schreibmaschinen angefertigt wurden und dass auf dem angeblichen Politbürobeschluss weder Unterschrift noch Siegel vorhanden waren. Iljuchin führte aus, dass er einen Zeugen habe, der behaupte, dass es Anfang der 1990er Jahre im Apparat Jelzins eine spezielle Gruppe gegeben habe, die sich mit der Aufgabe der Fälschung von Dokumenten beschäftigt habe. Zudem seien von dem damals führenden Historiker Wolkogonow aus dem Geheimen Staatsarchiv Hunderte von Dokumenten in die Kongressbibliothek der USA entführt worden.
Bei der KPRF (Kommunistische Partei der Russischen Föderation) handelt es sich um die revisionistische Nachfolgeorganisation der KPdSU. Trotzdem sind diese Dinge natürlich von größtem Interesse und vor allem erhebt sich die Frage: Warum wurde diese Pressekonferenz in den bundesdeutschen Medien ignoriert, die doch sonst über Katyn nicht genug berichten können? Warum schwieg selbst die DKP, die bundesdeutsche Bruderpartei der KPRF, die ansonsten ständig Übersetzungen ihrer Stellungnahmen bringt? Man kann bei uns jeden Tag Hetze gegen Stalin sehen, hören oder lesen. Warum herrscht hierzu verlegenes Schweigen?
Die MLPD, die bisher in ihrem theoretischen Organ REVOLUTIONÄRER WEG die Probleme der sowjetischen Geschichte kritisch und selbstkritisch und mit absoluter Offenheit behandelt hat, wird sich mit den befreundeten marxistisch-leninistischen Organisationen in Russland auch zur Katyn-Frage weiter verständigen. So wie sie die durchsichtigen Versuche einer Erika Steinbach zurückweist, die deutsche Kriegsschuld von 1939 zu relativieren, so wendet sie sich auch gegen alle Versuche reaktionärer polnischer oder russischer Politiker, die sozialistische Sowjetunion und Stalin zu diskreditieren. (dk)
Stationen der Geschichtsfälschung von Katyn: Goebbels – CIA – Jelzin und Gorbatschow …
aus Rote Fahne 15/2010
Wieder ist Katyn bei der Stadt Smolenks in den Schlagzeilen. Angeblich stammen die Gräber von 4.000 erschossenen Offizieren der polnischen Armee aus der Zeit des II.Weltkriegs von einem im Frühjahr 1940 durch Stalin befohlenen Massenmord. Das treten die Medien seit Jahrzehnten breit. Zweifel an der Version werden mit zig „Beweisen“ zerstreut. Heute lassen sich nicht mehr alle Details sicher nachweisen. Vor einer Suche nach Indizien stellen sich jedoch schon mal folgende Fragen:
Derartige Massenhinrichtungen waren bekanntlich die Handschrift von Hitlers Gestapo und SS. Es wäre der einzige Fall, wo sich die Rote Armee der Methode bedient hätte. Und das in einer Situation, wo die polnische Armee nicht im Widerstand gegen die Sowjetunion gestanden hatte?
Warum hatten die Faschisten nicht sofort im Juli 1941 mit dem Einmarsch in das Gebiet die angebliche Tatsache ausgeschlachtet, dass die Rote Armee auf Geheiß Stalins die polnische Militärelite im Jahr 1940 ermordete? Warum wurde erst nach der Kriegswende mit der Niederlage in Stalingrad und dem begonnenen Vormarsch der Roten Armee 1943 vom
NS-Propagandaminister Joseph Goebbels mit großem Aufwand die Exhumierung der Leichen angeordnet?
Dabei hatte bereits damals der britische Premier Winston Churchill in einem Brief an Stalin abgelehnt, dazu Beobachter zu senden mit der Begründung, dass er sich nicht als Kronzeuge einer faschistischen Fälschung hergibt: „Eine solche Untersuchung wäre ein Betrug und ihre Ergebnisse würden durch Terror zustande kommen. Herr Eden (britischer Außenminister) wird heute mit Sikorski (dem Chef der polnischen Exilregierung – d. Verf.) zusammentreffen und ihn so energisch wie nur möglich drängen, jeder Untersuchung unter dem Schutze der Nazis die Unterstützung zu entziehen.“
Zur Vorgeschichte: Im September 1939 überfiel die deutsche Wehrmacht Polen. Die Rote Armee rückte auf polnisches Gebiet vor und verhinderte die vollständige Besetzung Polens. In der Nähe der Wälder von Katyn existierte ein Internierungslager für polnische Armeeangehörige. Das Gebiet war in der Zeit für die Bevölkerung für Ausflüge zugänglich und beliebt. Nach dem Überfall Hitlers auf die Sowjetunion 1941 geriet es unter deutsche Besatzung und wurde zu einem streng abgeschlossenen militärischen Sperrgebiet. 1942 wollen die faschistischen Truppen ein Massengrab „entdeckt“ haben. Dies wurde auf Geheiß von Goebbels Mitte 1943 untersucht und ein Bericht erstellt, der angeblich die Verbrechen von Stalin beweisen sollte. Damit sollte die polnische Bevölkerung als Bollwerk gegen die vorrückende Rote Armee eingesetzt werden.
Als die Truppen der Roten Armee Ende 1943, vier Monate nach Goebbels Kampagne, Smolensk wieder von den Nazi-Truppen befreiten, organisierten die Sowjetbehörden einen Untersuchungsausschuss mit Schriftsteller A. N. Tolstoi und internationaler Beteiligung. Das war die „Sonderkommission zur Feststellung und Untersuchung des Tatbestandes der Erschießung kriegsgefangener polnischer Offiziere im Wald von Katyn“.
Die detaillierten Untersuchungen des Verwesungszustands der Leichen, der Bewachsung durch neue Bäume usw. deuteten darauf hin, dass die Toten in der Zeit von September bis Dezember 1941 erschossen wurden und dabei deutsche Munition verwendet wurde. Goebbels brachte einen Zeugen, der behauptet hatte, dass die Geschosse von den Deutschen in großen Mengen in die baltischen Staaten verkauft worden seien. Das stimmt, aber angeblich hatten die Russen die polnischen Offiziere im März 1940 erschossen; die Besetzung der baltischen Staaten durch die Russen und damit die Inbesitznahme deutscher Waffen fand aber erst drei Monate später statt!
Bis Anfang der 1950er Jahre war es dann unumstritten, dass das Massaker von Katyn ein Verbrechen der Nazis war. Erst 1952 erinnerte sich der CIA der Goebbelschen Untersuchung und tischte Versatzstücke davon als „Dokument“ für den Kalten Krieg gegen die Sowjetunion auf.
Dann, Ende der 1980er Jahren, waren es Jelzin und Gorbatschow, die plötzlich in Gesprächen verlautbaren ließen, dass das russische Volk angeblich die „Schuld für Katyn“ trage. Ein begeisterter Aufschrei der Antikommunisten aller Länder folgte dieser Überraschung und forderte Dokumente. Diese Suche nach Dokumenten wurde eher eine Farce. Es gab nur Kopien, angeblich wurde Stalins Erschießungsbefehl von Generalsekretär zu Generalsekretär persönlich als Verschluss-Sache weitergegeben. Wenn dem so wäre, dann hätte bereits Stalins Nachfolger Chruschtschow sich die Hände danach geleckt, ein solches Dokument vorzuweisen. Denn mit seinem Angriff auf die Person Stalin leitete er 1956 den Verrat am Sozialismus ein.
Mit Recht schrieb Jurij Slobodkin am Ende einer Artikelserie in der „Trudowaja Rossija“: „Die schändliche Fälschung der ,Akte von Katyn‘ durch das heutige Regime der Russischen Föderation weist auf die größte Gefahr hin, die unserem Land und unserem Volk droht. Solche ,Steine‘ schleudern sie auf die Vergangenheit der UdSSR/Russlands mit weitgehenden Zielen.“ In der Tat, nämlich zur Reinwaschung des Faschismus und Verleumdung des Sozialismus!
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