Freitag, 6. Juli 2012
AQUINO-REGIME STECKT HINTER MORDEN
Erklärung der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP)
AQUINO-REGIME STECKT HINTER MORDEN AN AKTIVEN UMWELTSCHÜTZERN UND BAUERN IN ZENTRAL-LUZON
übersetzt von Jens-Torsten Bohlke
Mitteilung der Kommunistischen Partei der Philippinen (CPP) vom 4. Juli 2012. (auf Kommunisten-online am 5. Juli 2012) – Die Kommunistische Partei der Philippinen (CPP) verurteilt das Aquino-Regime und seine reaktionären Streitkräfte für die Ausführung der andauernden Morde an den Rechtsanwälten der Bauern und den aktiven Umweltschützern Romualdo Palispis und Willem Geertman in den letzten Tagen. In der Erklärung der KP der Philippinen (CPP) heißt es wörtlich: „Die aufeinanderfolgenden Morde an Palispis und Geertman bringen die anhaltende Kampagne voller Terror und außergerichtlicher Tötungen durch die reaktionären Streitkräfte und ihre Todesschwadronen im Rahmen der Unterdrückungskampagne des Einsatzplans Bayanihan an die Öffentlichkeit.“
Der niederländische Sozialarbeiter Geertman wurde gestern um die Mittagszeit von bewaffneten Männern auf Motorrädern am Büro der Alay Bayan Luzon, Inc. (ABI) in Santo Domingo, Angeles City, Pampanga, niedergeschossen. Geertman war Leiter der ABI und schon langjährig in den Kämpfen der Bauern und der Umweltschutzbewegung in den Philippinen aktiv gewesen. Er ist auch aktiv bei den Kämpfen der Landarbeiter der Hacienda Luisita dabei gewesen und unterstützte dort die Landarbeiter gegen den Raub von Landflächen und die Vertreibung der Bauern.
Am vergangenen Samstagabend wurde der 54 Jahre alte Palispis vor seinem Haus im Ortsteil Drei von Maria Aurora in der Ortschaft Aurora niedergeschossen. Palispis war ein Mitglied der fortschrittlichen Partei Bayan Muna und ein aktiver Rechtsanwalt in Umweltschutzfällen.
Die KP der Philippinen (CPP) bringt ihr Beileid und ihre Sympathie gegenüber den Familienangehörigen, den Freunden und den Kollegen von Geertman und Palispis zum Ausdruck.
„Die Morde an Geertman und Palispis lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Tatsache, daß außergerichtliche Tötungen durch die Todesschwadronen der Streitkräfte der Philippinen (AFP) ungebremst unter dem Aquino-Regime weitergehen. Die Überwacher der Menschenrechte in den Philippinen haben mindestens 80 Fälle von außergerichtlichen Tötungen an fortschrittlich aktiven Menschen, darunter vielen Bauern und gegen den Bergbau aktiven Personen, dokumentiert.
Im Durchschnitt wurde unter dem Aquino-Regime in den letzten beiden Jahren alle 10 Tage ein gegen die gegen das Volk gerichtete undemokratische und pro-imperialistische Politik auftretender Mensch von den bewaffneten Auftragstätern des reaktionären Staates getötet. Das verheerende Wüten des Einsatzplans Bayanihan im Rahmen der Unterdrückungskampagne des Aquino-Regimes hat sich als nicht anders als die Gemetzel im Rahmen des seinerzeit 9 Jahre andauernden Einsatzplans Bantay Laya erwiesen.
Nach mehr als zwei Jahren an der Macht hat das Aquino-Regime keinen der ausstehenden Fälle außergerichtlicher Tötungen aus seiner Amtszeit aufgeklärt und auch weder die Streitkräfte der Philippinen (AFP) noch die von ihnen gebildeten Todesschwadronen für die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen bestraft.“
Quelle: E-Mail der KP der Philippinen an die Redaktion
Für weitere Informationen:
http://www.philippinerevolution.net/
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