Samstag, 29. Juli 2017

Globalisierung und G20 - Eine gemeinverständliche Kritik



"... Ist diese Entwicklung auf dem Globus nicht zu komplex, zu  
undurchsichtig, um sie als Einzelner in ihrer Gesamtheit wirklich zu  
verstehen?  Und was meinen die Politiker, die Mainstream-Medien,  die  
internationalen Banken oder Finanzfachleute, wenn sie von der  
alternativlosen Globalisierung sprechen? Durchschaut es der  
Normalmensch, wenn behauptet wird, dass sie allen zum Vorteil  
gereiche, in Wirklichkeit aber Individualinteressen, speziell jene von  
Großkonzernen und Monopolen, durchgesetzt werden sollen? (...) Was  
also sollen oder wollen die globalen G20 Politiker auf ihren pompösen  
Treffen verhandeln? Und was können sie? Die zweite Frage ist die  
entscheidende. Als Diener ihres eigenen Wirtschaftssystems, als Butler  
ihrer Bosse, die sich die Interessen der Bosse zu Eigen gemacht haben,  
müssen sie dafür sorgen, dass ihre Machtgrundlage, das aktuelle  
unsoziale Wirtschaftssystem, unangetastet bleibt. Man kann nicht  
erwarten, dass sie gegen ihre eigenen Interessen verstoßen, da sie  
auch Mitverdienende im Räderwerk der Machterhaltung  geworden sind. Es  
geht bei diesen Treffen also nur darum, die Abschluss-Verlautbarungen  
so zu schreiben, dass ein gewisser Eindruck entsteht, die  
Lebensinteressen des normalen und im Arbeitsleben stehenden Menschen  
wären berücksichtigt worden. So jedenfalls war es bei G7 und  
G20-Treffen der Fall und so wird es weiterhin sein. Wie Globalisierung  
sich in weiterer Zukunft entwickeln wird, wird nicht auf den  
zukünftigen G20-Gipfeln entschieden sondern durch machtvollen  
millionenfachen politischen Protest (Petitionen, Streik,  
Manifestationen) und vielleicht auch an den Wahlurnen..." Eine Kritik  
von Rainer Brunath vom 9. Juli 2017 bei Euroexit
http://www.euroexit.org/index.php/2017/07/09/globalisierung-und-g20/

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