Dienstag, 8. Juni 2021
[B] Gefangenen Info - Solitresen
Wir laden euch herzlich zu unserem Tresen im Juli ein! Wir das "Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen" geben u.a. das Gefangenen Info heraus. Die Zeitschrift versucht mit aktuellen Artikeln zu Widerstand, Repression und Solidarität in der BRD, wie international die Bedingungen für eine Verbindung von den Kämpfen in den Knästen mit den Kämpfen draußen zu entwickeln und auszubauen. Dafür brauchen wir weiterhin Unterstützung und Solidarität. Die aktuelle Ausgabe #408 befasst sich in unterschiedlichen Textbeiträgen mit dem 2. Juni 1967.
Also kommt vorbei, schaut in die Zeitschrift rein und verbringt mit uns einen netten Abend im Stadtteilladen LUNTE. Für Musik und Getränke ist gesorgt.
Infos und die aktuelle Ausgabe findet ihr unter: http://www.gefangenen.info/
News zum Thema unter: http://political-prisoners.net/
Stadtteilladen Lunte (Weisestr. 53, 12049 Berlin)
Am Samstag, 1. Juli ab 19 Uhr
(5.6.) ist Helin Böleks Geburtstag.
07.06.21
helin
Sie gab ihr Leben für die Lieder des Volkes, unsere Pflicht ist es, ihr Opfer nicht zu vergessen. Erinnern wir uns an sie mit dem Lied, das von ihr geschrieben und gesungen wurde.
Grup Yorum - Komm schon, los geht 's, (lasst uns in Bewegung kommen! ))
Prologue: Ältere Schwester Helin, wir lieben dich so sehr! Wir werden auch Mitglieder von Grup Yorum werden!
- Hallo zusammen, ich grüße von ganzem Herzen, alle die meine Stimme hören, ich bin Ibrahim Gök çek.
- Ich glaube, dass diese dunklen Tage vorübergehen werden, um dies möglich zu machen, ich tue das Richtige, eines Tages werden wir wieder Konzerte auf diesen Plätzen veranstalten.
- Ich liebe dich!
Texte
Schau, in mir steckt noch Hoffnung
Schaut mich an, ein großes Feuer brennt
Auch wenn wir zwischen vier Wände geworfen werden
Selbst wenn wir in Gefangenschaft sind, was davon?
Wir haben Träume, hier sind sie
Unterlassen:
Komm schon, lass uns gehen,
In die Berge zum Licht
das Feuer der Freiheit an ihren vier Enden,
Komm schon, lass uns gehen,
An die Schulen, um zu leuchten
das Feuer der Freiheit, es auf Klassen zu verbreiten,
Komm schon, lass uns gehen,
In die Nachbarschaft zum Licht
das Feuer der Freiheit auf den Straßen.
Sei nicht still,
Rufe,
hebt den Kopf,
Hab keine Angst, dich gegen den Tyrannen zu erheben
Wenn ich schweige, wenn du schweigst
Was werden wir dann tun?
Die Hoffnung wird enden,
der Mensch wird dann verrotten.
Wenn ich schweige, wenn du schweigst
Was werden wir dann tun?
Die Hoffnung wird enden,
dann wird das Leben verrotten.
Unterlassen...
Text: Helin Bölek
Musik: Ibrahim Gök çek
Solistin: Helin Bölek
Arrangement: Umit Gultekin, Ihsan Pocket, Mesut Eröksüz
Chor: Yasemin Pocket, Sena Erko ç, Ihsan Pocket
https://www.youtube.com/watch?v=iqvJllG3rRw
https://www.facebook.com/NewSolutionMag/?ref=py_c
Das kolumbianische Volk ist nicht alleine!
07.06.21
solidarity-forever 0-150x150Es kommen neue Unterschriften an, welche die internationalistische Stellungnahme zur Unterstützung der Rebellion des kolumbianischen Volkes stärken. Es sind schon 39 antiimperialistische Organisationen der Welt beteiligt und es werden weitere dazu kommen...
ALL UNSERE UNTERSTÜTZUNG DER REBELLION DES KOLUMBIANISCHEN VOLKES
Die unten unterschreibenden politischen Parteien und Organisationen verkünden der Volksrebellion in Kolumbien, dessen Wiederaufnahme am 28. April erfolgte und dessen Beginn datiert auf November 2019 gegen dieselbe oligarchische und proimperialistische Regierung von Ivan Duque ihre uneingeschränkte Solidarität.
In den fünfzehn vergangenen Tagen dieser höheren Etappe des kolumbianischen Widerstandes, hat sich eine größere Reserve der Kampfkraft, des Heldentums und des Bewusstseins als beim vorherige Mal gezeigt. Deshalb konnte sie nicht, trotz der Repression der nationalen Polizei, der Spezialeinheiten (ESMAD) und der Armee unter General Eduardo Zapateiro liquidiert werden. Aufgrund der von Duque angeordneten Repression wurde viel patriotisches Blut vergossen.
Laut Menschenrechtsorganisationen Kolumbiens gab es bis zum letzten 12. Mai 47 tote Demonstranten, 548 Vermisste, 1.023 Verhaftete und 1.040 Verwundete. Deshalb habe die demokratischen und linken Kräfte der Welt Kundgebungen, Veranstaltungen und viele weitere Aktionen der Solidarität in zahlreichen Ländern organisiert. Der Auslöser hierbei war die Opposition zur Steuerreform von Duque und seinem Finanzminister Alberto Carrasquilla, der mit neuen Steuern Produkte, Dienstleistungen und Einkommen belasten wollte.
Sie argumentierten dabei mit der Notwendigkeit höhere Einnahmen zu brauchen, aber es sind diesselben die bei vorherigen Steuerreformen die großen Kapitalisten, Banken, den Bergbau- und Erdölkonzerne profitieren ließen indem sie zukünftig entlastet werden. Der soziale Unmut war groß, weil trotz der Aufhebung durch den Präsidenten am 2. Mai, die Streiks und die Kundgebungen eines vielfältigen sozialen und politischen Spektrums weitergingen. Gewerkschaften und soziale Organisationen vereint im nationalen Streikkomitee mit einer wichtigen Begleitung von Arbeitern, Studenten, Bauern, Indigenen, Intellektuellen, Händlern, Fahrern, kleinen und mittleren Unternehmern etc.
Präsident Duque durchlebt seinen schwärzesten politischen Moment, maximal isoliert und mit nur 33 % Zustimmung. Das birgt die offene Möglichkeit, dass er jetzt ohne die Notwendigkeit auf die Wahlen 2022 zu warten aufgrund der Kämpfe fällt. Der Kampf ging nach der Rücknahme des Projektes weiter mit Forderungen der Rücknahme des Gesetzesentwurf 010, bei dem es um das Gesundheitssystem geht und dass dieses auch nicht privatisiert werden soll.
Weiter wird gefordert: Impfungen für alle,
die Auflösung der ESMAD und dass es demokratische Garantien für diejenigen gibt, die sich mobilisieren und protestieren, unter anderem. Unsere Zuneigung dem kolumbianischen Volk, mit besonderem Respekt und besonderer Schätzung der Masse an Jugendlichen, die in der ersten Reihe der Straßenkämpfe stehen.
Und auch unser solidarischer Gruß an die kämpferischen sozialen und politischen Organisationen, die mit der Rebellion verbunden sind, statt mit Duque zu verhandeln und einige kleine parlamentarische und wählerische Vorteile suchen. Gleichermaßen verurteilen wir die aktuelle Repression von Duque. Die Verfolgung von sozialen Aktivisten und ehemaligen, demobilisierten Guerilleros lehnen wir ab.
So wurden das Friedensabkommen aus dem Jahr 2016 mit der FARC-EP ganz und gar nicht eingehalten. Mit der ELN gab es nie den Willen eins zu unterschreiben. Es ist vollkommen nachgewiesen, dass die Präsidentschaft Duques den großen Kapitalisten, den internationalen Konzernen, so wie sein Mentor Alvaro Uribe dem Drogenhandel unterliegt.
Er ist ein treuer Diener des Yankee Imperialismus, des Comando Sur und seinen Militärbasen, die die legitime Regierung Venezuelas anvisieren. Und außerdem wurde belegt seit dem letzten 28. April, dass an seinen Hände Blut klebt. Er kriminalisiert den Protest und unterdrückt diese mit polizeilichen, paramilitärischen und militärischen Kräften.
Die OEA von Herr Almagro und die Hochkommisarin Michelle Bachelet, die so aktiv gegen die Regierung Venezuelas und zu seiner Zeit die von Evo Morales in Bolivien waren, nehmen heute eine fast grüblerische Haltung gegenüber dem Drama Kolumbiens ein.
Wir die unterschreibenden politischen
Parteien und Organisationen sind Teil der verschiedenen solidarischen Bewegungen mit der kolumbianischen Rebellion in unseren Ländern. Und mit dieser gemeinsamen Erklärung bekräftigen wir unseren Einsatz diese Kampagnen mit neuen Verkündungen, Veranstaltungen und Festivals zur Unterstützung dieses noblen Anlasses.
WENN DUQUE FÄLLT GEWINNT KOLUMBIEN UND WIR ALLE
NIEDER MIT DEM JUNIORPARTNER DES IMPERIALISMUS IN LATEINAMERIKA
SOLIDARITÄT MIT DENEN DIE IN KOLUMBIEN KÄMPFEN. DAS SIND WEDER VANDALEN NOCH TERRORISTEN, ES SIND KÄMPFER GEGEN DEN NEOLIBERALISMUS, DEN FASCHISMUS, KORRUPTION UND DROGENHANDEL.
ES UNTERZEICHNEN:
Partido de la Liberación (PL) de Argentina.
Partido Comunista Chileno (Acción Proletaria).
Movimiento por la Paz y el Socialismo (Cantabria).
Partido Comunista del Kurdistán - Irak (KCP).
Partido Comunista Obrero Español (PCOE).
Coordinadora Simón Bolívar, Venezuela.
Partido Socialista ade los Trabajadores de Croacia (SRP).
Unión Proletaria (España).
Partido Comunista de los Pueblos de España (PCPE).
Workers World Party - Partido Mundo Obrero (WWP) EEUU.
Partido Comunista Egipcio.
Partido Comunista (Suiza).
Partido de los Trabajadores de España (PTE).
Joven Guardia Roja de España (JGRE).
Partido Comunista de Albania (PKSH).
Movimiento de Izquierda Revolucionaria (MIR).
Partido Comunista Bolchevique de Toda la Unión (VKPB) - Rusia.
Partido de la Revolucion Popular (PRP), Rep. Dominicana.
Partido Comunista de Gran Bretaña (Marxista Leninista) - CPGB ML.
Partido Comunista de Alemania (KPD).
Partido Comunista de Azerbaiyán.
Unidad Comunista (Mexico).
Partido Marxista Leninista Italiano (PMLI).
Movimiento Comunista Mexicano.
ChavismoSur.
Foro Pacifista Ciudad Real (España).
Revista Comunista Italiana "Cumpanis".
Iniciativa Comunista (España).
"Volksrat der Suryoye in Europa" (Consejo de los Siríaco en Europa).
Euskal Komunisten Batasuna / Union de Comunistas Vascos (EKB).
Partido de los Trabajadores de Irlanda (WPI).
Nacion Andaluza.
Frente Antiimperialista Internacionalista (FAI) - España.
Organización Socialista Freedom Road (FRSO) - USA.
Red Roja (España).
Revista Cultural La Guirnalda Polar (Canadá).
Gobierno tradicional indígena Tait-Tatewari (México).
Agencia comunitaria de noticias Aviso Urgente! TV.
Unión de Trabajadores del Campo-Nayarit.
Enviar adhesiones a: plreginalcaba@gmail.com
https://m.facebook.com/1494575820820493/posts/3074324476178945/?d=m
Iran: Wir verurteilen die Schießerei zwecks Einschüchterung der Streikenden von Haft Tapeh aufs Schärfste
07.06.21
iran.arbeiterAm Donnerstag 03 Juni 2021 hat der Chef der Wache auf dem Betriebsgelände von Haft Tapeh in die Luft geschossen, um die Streikenden einzuschüchtern und ihre Versammlung zu beenden.
Das geschah am dritten Streiktag.
Die Arbeiter:innen von Haft Tapeh streiken erneut, weil ihre Löhne nicht ausgezahlt wurden. Außerdem wurde ihr Wasserrecht missachtet. Die Streikenden hatten sich vor dem Eingangstor des Betriebs vor dem Sicherheitsbüro versammelt, als das geschah.
Die Arbeiter:innen von Haft Tapeh haben seit Jahresanfang ( seit 21.03.2021) keinen Lohn erhalten.
Die Missachtung ihres Wasserrechts stellt die Fortsetzung des Anbaus von Zuckerrohr und damit der Produktion in Frage. Ziel ihres Streiks war, in diesen Fragen für Klarheit zu sorgen.
Zwar wurde im Zuge der langwierigen Proteste der Beschäftigten der Haupteigentümer abgesetzt. Das alte Management ist noch präsent und in Amt. Die Arbeiter:innen werden auf verschiedene Art und Weise unter Druck gesetzt. Das Management hat bereits angekündigt, die ausstehenden Löhne nicht
auszuzahlen. Die Belegschaft solle sich an Regierung und Parlament wenden. Diese Maßnahmen sollen die Beschäftigten einschüchtern und verunsichern.
Mitten im Wahlkampf versuchen unterschiedliche Fraktionen der Regierenden diese turbulente Lage für ihre Wahlpropaganda auszunutzen. Vor allem die Bande um Ebrahim Raisi versucht sich damit zu profilieren.
Die Situation für das Unternehmen und die Arbeiter:innen von Haft Tapeh ist recht kritisch. Es ist sehr wichtig, dass die Arbeiter:innen unter den aktuellen chaotischen Bedingungen wachsam bleiben und ihre Einheit bewahren. Sie müssen ihre Unabhängigkeit von Einzelpersonen bzw. Regierungsbanden
bewahren.
Die Regierung ist verpflichtet die Lohnrückstände sowie alle Forderungen der Beschäftigten asap zu begleichen. Darüber hinaus ist die Regierung verpflichtet, die Situation des alten Managements zu klären und das Wasserrecht von Haft Tapeh zu garantieren.
Die Organisation der Fadaian (Aghaliyat) unterstützt den Streik und die Versammlung der Arbeitenden für ihre Forderungen und unterstreicht das unveräußerliche Recht auf Streik und Versammlung.
Wir verurteilen jeglichen Druck und Einschüchterung gegen die Arbeiter:innen und Aktivist:innen von Haft Tapeh aufs Schärfste.
Nieder mit dem Regime der islamischen Republik - Es lebe die Räteregierung
Nieder mit der kapitalistischen Ordnung
Es lebe die Freiheit - Es lebe der Sozialismus
Organisation der Fadaian (Aghaliyat), 03.06.2021
Arbeit, Brot, Freiheit – Räteregierung
Berlin: Anordnung des Gerichtes zum Prozess gegen unseren Gefährten
06.06.21
raz.neuFür den Prozess am kommenden Dienstag dem 08. Juni 2021 gegen unseren Gefährten und Freund (RAZ-RL-Radikal) gibt es Anordnungen vom Gericht, die wir hier aufzählen werden. Damit es vor Ort nicht zu Überraschungen kommt.
„I. Allgemeines
1. Der Zugang erfolgt für Zuhörer über das Portal B 129 für alle übrigen Personen durch die bewachte Schleuse. Das Portal B 129 und die Schleuse werden eine Stunde vor Prozessbeginn geöffnet.
3. Die bei der körperlichen Durchsuchung von den Kontrollbeamten festgestellten Gegenstände die nach den folgenden Vorschriften nicht in den Saal bzw. in den Sicherheitsbereich hinter der Schleuse eingebracht werden dürfen, sind amtlich zu verwahren. Eine Haftung für diese Gegenstände ist ausgeschlossen. Personen die mit der Hinterlegung der Gegenstände nicht einverstanden sind, erhalten zum Sicherheitsbereich und zum Saal keinen Zutritt.
IV Zuhörer
2. Für Zuhörer stehen 10 Plätze zur Verfügung. Der Zugang für Zuhörer erfolgt ausschließlich durch das Portal B 129. Der Einlass erfolgt unmittelbar nach dem Aufruf der Sache.
3. Für die Kontrolle der Zuhörer gilt Folgendes:
a.) Die Zuhörer haben einen gültigen, auf Ihren Namen ausgestellten amtlichen Lichtbildausweis vorzulegen.
b.) Sie haben sich einer körperlichen Durchsuchung auf Waffen (auch gefährliche Chemikalien, Messer u.a.), gefährliche Werkzeuge (auch Feuerzeuge und Streichhölzer) und Wurfgegenstände (z.B. Flaschen, Dosen, Obst, Eier, Haarbürsten, Farbbeutel, Bücher) zu unterziehen. Das gleiche gilt für Flugblätter, Transparente, Trillerpfeifen, Glocken und ähnliche zur Verursachung von Lärm geeignete Gegenstände sowie für Kugelschreiben und Füllfederhalter. Die Untersuchung wird durch Abtasten bzw. Absonden der Kleidung einschließlich etwaiger Kopfbedeckung vorgenommen. Unter Umständen kann die Ausleerung und Vorlage des Tascheninhaltes verlangt werden.
c.) Die Zuhörer dürfen im Saal keine Mobiltelefone, Laptops oder Taschen bei sich tragen.
d.) Die Untersuchung ist auf Schuhwerk zu erstrecken.
e.) Das kopieren der Ausweise der Zuhörer für die schnelle Identifizierung von Störern wird angeordnet. Die Kopien sind unverzüglich nach Schluss der Sitzung zu vernichten.
4. Personen unter 16 Jahren werden nicht als Zuhörer zugelassen. (vgl. BGH, Beschluss vom 20. April 2006 – 3 StR 284/05).
5. Zuhörer, die des Saales verwiesen worden sind, haben auch das Sitzungsgebäude zu verlassen. Ein erneuter Zutritt am selben Tag ist Ihnen zu verwehren.“
http://panopticon.blogsport.eu/2021/06/06/anordnung-des-gerichtes-zum-prozess-gegen-unseren-gefaehrten/#more-1933
Revolutionär zu sein ist kein Verbrechen, sondern eine Pflicht!
06.06.21
musa.blogAm 19. Mai fand die letzte Anhörung zum 2/3-Fall des in Hamburg inhaftierten revolutionären Gefangenen Musa Aşoğlu statt.
Während aufgrund der Pandemie keine Zuschauer an der Anhörung teilnehmen durften, hielt die Masse, die Aşoğlu umarmte, eine Unterstützungsaktion vor dem Gerichtsgebäude ab.
Das Gericht, das diese Anhörung geführt hat, war dasjenige, die Musa Aşoğlu vor drei Jahren wegen seiner politischen Ansichten zu 6 Jahren und 9 Monaten Gefängnis verurteilt hat.
Dieselbe Delegation würde Musa Aşoğlu erneut zur Rede stellen und fragen, ob sich sein Zustand verbessert habe, ob es eine "Verbesserung" gebe, und dann würden sie ihre eigene Rechtswidrigkeit in die Tat umsetzen.
Die einzige konstante Wahrheit ist jedoch; Wie Musa Aşoğlu in der Verteidigungsakte betonte, die er der Delegation übergab, dass er seine Gedanken nicht aufgebe und die selben Werte weiterhin verteidigt!
Musa Aşoğlu wandte sich an das Gerichtskomitee, das erstaunt war über seine Entschlossenheit, revolutionäre Überzeugungen und Werte zu verteidigen;
„Ich habe in Deutschland nichts Kriminelles getan. Ich bin revolutionär. Ich bin mit revolutionären Gedanken aufgewachsen
und werde auch weiterhin diese Werte tragen.
Es ist kein Verbrechen, gegen Oligarchie, Imperialismus und Faschismus zu kämpfen.
Sogar in Ihrer Verfassung ist bekannt, dass der Kampf gegen den Faschismus kein Verbrechen ist und dass es harte Sanktionen gegen diejenigen gibt, die den Faschismus verteidigen.
Warum ist es also ein Verbrechen, ein Revolutionär zu sein?
Wie in Ihrem Land nimmt auch der Rassismus, also faschistische Angriffe, auf der ganzen Welt von Tag zu Tag zu.
Der Kampf gegen den Faschismus ist kein Verbrechen!
Der Kampf gegen den Imperialismus ist kein Verbrechen!
Isolation, willkürliche Praktiken... Sie greifen auf alle möglichen Methoden zurück, um mich von meinen Gedanken zu reinigen!
Sie denken, Sie bestrafen mich, indem Sie die mir zugesandten Bücher, Briefe und Karten beschlagnahmen. Mit solchen Anwendungen können Sie jedoch keine revolutionären Ideen abhalten. Ich tue Ihnen keinen Gefallen. Es ist mein Recht, vom 2/3-Gesetz zu profitieren. Ich übe mein Recht aus…“
Die Menge draußen zeigte mit ihrer Solidarität, dass Musa Aşoğlu nicht allein war. In der Erklärung seines Anwalts wurde betont, dass ihnen die Entscheidung mitgeteilt werde.
Am nächsten Tag, in dem Telefonat, welches das Freiheitskomittee Musa Aşoğlu mit Musa Aşoğlu führten, sagte er;
„Ich sah unsere Leute vor dem Gerichtsgebäude mit roten Fahnen von innen warten. Wehende rote Fahnen wecken unsere Hoffnung. Dasselbe Komitee, das uns für unsere Gedanken bestraft hat, ist vor uns gekommen und versucht zu prüfen, ob wir korrigiert wurden. Der deutsche Imperialismus bricht seine eigenen Gesetze. Er begeht ein Verbrechen. Wie auch immer ihre Entscheidung ausfällt, unsere Suche nach Gerechtigkeit wird weitergehen!“
Musa Aşoğlu erklärte, dass das Gericht in dem Telefonat vom 1. Juni seinen Anwalt über die Entscheidung der Anhörung vom 19. Mai informiert habe. Diese Entscheidung des Gerichtsausschusses bewies, dass sie das Gesetz missachteten, indem sie ihre eigene Verfassung verletzten.
Die Strafe für Musa Aşoğlu ist die
Ablehnung des Antrags trotz Erfüllung des 2/3-Verhältnisses; Es zeigte, wie der deutsche Staat seine Gesetze missachtete, um einen Revolutionär aus seinen Gedanken zu säubern, und seine eigenen Gesetze verletzte, indem er sie mit Füßen trat.
Der deutsche Imperialismus sagt;
„Wenn wir Sie freilassen, werden Sie weiterhin dieselben Gedanken tragen, verbreiten, besitzen und verteidigen… Sie werden die volle Strafe absitzen, die wir Ihnen auferlegt haben!“
Musa Aşoğlu sagt auch;
„Natürlich werde ich weiterhin mit meinen Gedanken leben. Ich werde die Ideen, die ich verteidige, weiterhin am Leben erhalten. Nach meiner Freilassung werde ich weiter dafür kämpfen, diese Ideale am Leben zu erhalten.
Ich werde dafür kämpfen, dass die DHKP-C (Revolutionäre Volksbefreiungspartei-Front), die für die Einheit und Befreiung der Völker gegen den Imperialismus kämpft, von den von Ihnen erstellten "Terrorlisten" entfernt wird.
Ich werde Klagen gegen das Verbot unserer Medienorgane einreichen, die die Stimme der Widerstandskämpfer sind, und die Pressefreiheit schützen.
Ich werde Klagen gegen das Verbot der Konzerte der Grup Yorum einreichen, der Stimme aller unterdrückten Völker der Welt.
Ich werde dich weiterhin mit meinen Gedanken über deine schmutzige Geschichte ersticken…“
WIR RUFEN ZUR INTERNATIONALEN SOLIDARITÄT MIT MUSA AŞOĞLU AUF
IN DEM IHK BRIEFE ODER POSTKARTEN GESCHRIEBEN WERDEN UM IHN ZU UMARMEN.
REVOLUTIONÄR ZU SEIN IST KEIN VERBRECHEN, SONDERN EINE PFLICHT!
FREIHEIT FÜR MUSA AŞOĞLU!
https://www.facebook.com/Freiheitskomitee-246203649416735/?ref=py_c
[USA] Brief des anarchistischen Langzeitgefangenen Eric King vom 22. Mai 2021
06.06.21
eric klingNeulich bekam ich zum Mittagessen einen Apfel. Das an sich ist nicht weiter interessant, denn seit Warden Williams an Bord ist, bekommen wir jeden einzelnen Tag Äpfel zum Frühstück, Mittag- und Abendessen. Selbst wenn wir darum bitten, keine Äpfel mehr zu bekommen, legen die Wärter sie auf unsere Gitterstäbe oder schieben sie in unsere Zellen. Diese Äpfel sind nicht unbedingt beeindruckend, es sei denn, man ist von winzigen, matschigen oder viel zu großen und gequetschten Äpfeln beeindruckt… wenn ja, dann ist das ein Leckerbissen. Ein matschiger, gequetschter Leckerbissen! Toll!
Vor ein paar Tagen also, als die Wärter ihr Apfelkontingent in unsere Kehlen kippten, wurde ein winziges Ding auf meine Gitterstäbe gelegt. Dieser Kerl sah kränklich aus; ein stumpfes Rot, als wäre er zu oft durch die Waschmaschine gelaufen, ein Miniatur-Wachsduplikat eines echten Apfels. Normalerweise würde ein Apfel dieser Qualität die Etage hinunter in Richtung der Wachstation geschleudert werden, aber ich hielt ihn fest. Ich bemerkte etwas Seltsames… diese kleine Kreatur war kein typischer Williams-Apfel, dieser hatte ein Blatt, das noch an ihm hing!!!
Stellt euch meine Überraschung und Freude vor! Wie konnte ich nur so viel Glück haben, Zeuge dieses Siegels der Entschlossenheit und des Überlebens zu werden? Nachdem ich meine Freude mit einer Träne geteilt hatte und als Öko-Trottel abgetan wurde, setzte ich mich hin, um über diese Apfel-Blatt-Kombination nachzudenken… bitte teilt mein Wunder für einen Moment… dieser Apfel wurde in Washington aufgelesen (laut Aufkleber), zusammen mit hunderten oder tausenden seiner Geschwister, Rival*innen, Gefährt*innen. Nachdem er mit rauen, aber liebevollen Händen vom Mutterbaum gezogen wurde, wurde unser Apfelfreund in eine Kiste oder einen Eimer geworfen, zu einer Verarbeitungsanlage gefahren, abgespritzt, durch ein Fließband laufen gelassen und schließlich verpackt, um von Sträflingen auf der ganzen Welt verspeist zu werden. Nach dem Verpacken wurde unser Freund (PAL) mit LKWs zu einer Lagereinrichtung und dann wieder mit LKWs zu diesem alten, heruntergekommenen Gefängnis gebracht. Nach der Ankunft hier werden die Apfelkisten in die Küche gebracht, in eine große Metallschüssel zum Waschen geleert und dann in Kisten verpackt, um zum SHU getragen zu werden, wo sie von fleißigen Beamten verteilt wurden.
Während all dieser Aktionen klammerte sich unser kleines Blatt an seinen Apfelgefährten, sie blieben zusammen, obwohl sich unzählige Umstände verschworen hatten, sie zu trennen. Es mag soft klingen, aber das Schöne daran hat mich emotional gemacht: Wir dürfen nicht zulassen, dass äußere Kräfte uns brechen, uns von unseren Zielen trennen. Ich wollte den PAL an meine Frau und meine Kinder schicken, meine Inspiration mit ihnen teilen, aber der PAL ist „Eigentum“ der Behörde und ich hätte eine disziplinarische Abmahnung wegen Diebstahls von Regierungseigentum, Verwendung der Post für kriminelle Aktivitäten und dem Versuch, Freude und anderes zu inspirieren, bekommen… sehr ernste Anschuldigungen.
Auch wenn dies gewagt klingen mag, ist das Thema sehr real. In Gefängnissen wird einfallsloses, gefährlich ungesundes und stärkehaltiges Essen serviert, um Faulheit und Apathie zu fördern. Gefängnisse sperren Freude und alles, was auch nur im Entferntesten inspirierend ist, aus. Mit der Inspiration kommt das Wissen, dass 1) man das nicht verdient und 2) man das nicht ertragen muss. Gefängnisse bestrafen ausdrücklich und versuchen, Familien auseinanderzureißen… man wird quer durch das Land verlegt, hat nur sehr begrenzte und teure Telefonanrufe, Besuche werden so unverschämt teuer und frustrierend wie möglich gemacht… das Ziel ist, das Zeigen ihrer Liebe zu dir für Familien und Unterstützer*innen zu einer viel zu großen Unannehmlichkeit zu machen. Den Selbstwert so weit herabzusetzen, dass man im Gefängnisleben versinkt und das Gefühl hat, keine Liebe, Freundschaft oder eine Zukunft zu verdienen… Gefängnisse existieren, um Familien zu zerbrechen, den Geist zu erschüttern, die Hoffnung zu zerstören… sie haben jahrhundertelange Erfahrung und ihre Agent*innen sind gut darin geschult, unstabile Fundamente psychologisch zu demontieren… sie werden lose Steine finden.
Apple hat mir gezeigt, was ich weiß und dass das Gefängnis versucht, uns zu blenden…. Dass wir unbeschadet überleben können. Sie können uns weit weg von unseren Familien verfrachten, uns grob behandeln, uns durch das Fließband der Behörde schicken, uns wie Bestien wegsperren…aber sie unterschätzen unseren Willen. Sie haben noch nie revolutionäre Stärke und Solidarität in ihren Herzen gespürt… sie haben noch nie erfahren, wie es ist, sich wirklich geliebt zu fühlen, nicht nur von der Familie (die stärker und liebevoller ist, als Gefängnisse es sich jemals erträumen könnten), sondern von Freund*innen und sogar Gefährt*innen, die Fremde sind… unsere Feind*innen werden nie erfahren, was du und ich die ganze Zeit über schon wissen…. Sie können uns verletzen, aber sie werden niemals unsere Liebe, Hoffnung und Freude angreifen können, wir sind stärker als jede Gefängnisfolter – EK
https://www.abc-wien.net/?p=10992#more-10992
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