Montag, 28. März 2022
Selenskyj lässt per Dekret Nachrichtensender zusammenlegen
In dieser Woche hat der ukrainische Präsidient Seleskyj ein Dekret erlassen, das alle nationalen Nachrichtensender zu einen Medienkomplex zusammen geschlossen werden sollen. Begründet wird dies mit einer einheitlichen Informationspolitik, die in Kriegszeiten notwendig ist.
Der neue „Nachrichtensender“ soll „Unique News“ heißen und soll verhindern das Falschmeldungen verbreitet werden. „Unique News“ ist dann der größte Nachrichtensender der Ukraine und arbeitet ganz im Sinne des Lakaienregimes in Kiew, andere Nachrichten gibt es kaum, ein Umstand der innerhalb Russlands schon seit längerem gegeben ist und immer wieder in der BRD angeprangert wird um gegen den russischen Imperialismus Stimmung zu machen. Währenddessen wird im ZDF geschrieben das dieser Schritt notwendig sei und keine Zensur, da es im Krieg gegen den russischen Imperialismus dem ukrainischen Volk helfen würde.
Das es nicht nur um Informationen geht, sieht man auch an der Geschichte des genannten „Phantom von Kiew“. Das „Phantom von Kiew“ soll laut Inlandsgeheimdienst der Ukraine ein ukrainischer Pilot sein der mit einer veralteten Mig-29 zehn russische Kampfjets abgeschossen haben soll.Videos die dies bezeugen tauchten unter anderen in den sozialen Netzwerken auf. Experten weisen darauf hin das diese Aufnahmen aus dem Spiel „Digital Combat Simulator World“ stammen.
Der Angriff auf die Pressefreiheit in der Ukraine ist dabei schon älter als der krieg selbst. Schon im Dezember 2021 verbot Selenskyj per Dekret die Nachrichten Sender „UkrLive“ und „Perwij Nesawissimij“ die zu der in der vergangenen Woche verbotenen Oppositionspartei „Oppositionsplattform – Für das Leben“ gehörten. Die Partei besaß über 10% der Parlamentssitze im ukrainischen Parlament und gehörten zu Selenskyj größter politischer Konkurrenz.
Während immer wieder erzählt wird, das der krieg in der Ukraine auch ein Krieg zwischen Demokratie und Autoritarismus wäre, wird deutlich, dass auch der angeblich demokratische Selenskyj nur einen Weg kennt und das ist die Ausheblung der Parlamente und damit der Legislative durch das Durchregieren per Dekret. Nicht nur in der BRD wird deutlich, das die Exekutive immer mehr an Kraft auf Kosten der anderen Kräfte gewinnt, sondern in allen teilen der Welt. Um dies durchzusetzen ist es enorm wichtig für das Regime in Kiew die Kontrolle über den Nachrichtenfluss zu bekommen. Dafür werden dann die hochgelobten „europäischen Werte“ mit Füßen getreten, die man angeblich verteidigt.
Die progressive Chimäre der Opportunisten und Revisionisten und der nationale Befreiungskrieg des ukrainischen Volkes und der Nation
Im Folgenden veröfentlichen wir eine inoffizielle Übersetzung des Artikels "A quimera progressista de oportunistas e revisionistas e a guerra de libertação nacional do povo e nação ucranianos" von C. Henrique, welcher am 16. März von A Nova Democracia veröffentlicht wurde.
C. Henrique
Die progressive Chimäre der Opportunisten und Revisionisten und der nationale Befreiungskrieg des ukrainischen Volkes und der Nation
Von den Bühnen der Opportunisten und Revisionisten wird seit langem die Verteidigung von Lakaien-Regierungen oder sogar zweitrangigen imperialistischen Mächten propagiert, als ob dies eine Anstrengung im antiimperialistischen Kampf wäre.
Ausgehend von dieser Verteidigung beschränken wir uns hier darauf, den Revisionismus in Reinkultur zu beschreiben, da er das Konzept des Klassenkampfes durch Geopolitik ersetzt und Regierungen, die Lakaien des russischen Imperialismus oder des chinesischen Sozialimperialismus sind, wie Venezuela, Kuba usw., als antiimperialistisch betrachtet, während die Völker, insbesondere die Arbeiter und Bauern dieser Länder, weiterhin auf sämtlichen Ebenen des interimperialistischen Kampfes unterdrückt werden. In dieser Hinsicht gibt es unzählige Werke der Klassiker des Marxismus, vom großen Lenin über den Vorsitzenden Mao Tsetung bis zum Vorsitzenden Gonzalo, die wir zum besseren Verständnis heranziehen müssen. Der theoretische Kampf wird hier jedoch nicht im Mittelpunkt stehen, sondern die umfassende und konkrete Darstellung einiger Fakten, die die opportunistischen Argumente entkräften, dass der Bürgerkrieg in der Ukraine und die aktuelle russische Invasion in diesem Land fortschrittlich sein könnten.
Die jüngste Invasion hat den "Antiimperialismus" der Revisionisten neu entfacht, die sich gezwungen sahen, das imperialistische Russland bei seinen ruchlosen Zielen der Aufteilung der Region zu verteidigen. Dieser "Antiimperialismus", der sich im Kampf mit den US- und EU-Imperialisten auf die Seite der reaktionären russischen oder chinesischen Regierungen stellt, hat sich jedoch bereits seit 2014 akzentuiert, als die Lakaien-Regierung der Ukraine von der Koalition aus USA und EU gestürzt wurde.
Zur korrekten Analyse des aktuellen Konflikts, der das Stadium eines Raubkriegs erreicht hat, empfehlen wir die aktuelle AND , "Die Imperialisten schlagen die Trommeln des Krieges, den sie noch nicht entfesseln können", in der es heißt: "Der Plan des Yankee-Imperialismus, der seit mindestens 20 Jahren betrieben wird, besteht neben der Stationierung von Truppen in bestimmten Positionen in Osteuropa darin, Russland mit seinem Raketenabwehrsystem einzukreisen, das in der Lage ist, die russischen Atomkriegsfähigkeiten zu neutralisieren. Seit Mitte der 2000er Jahre ist es den Yankees gelungen, mit der Europäischen Union über die NATO in Absprache und im Kampf ihr Verteidigungssystem auf dem Kontinent in Richtung Osten zu installieren (...) Wie der Vorsitzende Mao Tsetung in den 1960er Jahren analysierte, wird ein neuer Weltkrieg, obwohl er unvermeidlich ist, nur dann stattfinden, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die Aufteilung der Welt fortzusetzen. Im Moment werden sich die Streitigkeiten zwischen den Imperialisten notwendigerweise in ihren Invasionen und Kriegen gegen die unterdrückten Nationen ausdrücken, was den Hauptwiderspruch der Zeit und der Gegenwart noch verschärft". Wir müssen jedoch auf die Geschichte der Invasion zurückgehen, insbesondere auf das Jahr 2014, um einige Schlüsselpunkte zu analysieren, die der aktuellen Situation zugrunde liegen, und den laufenden Angriffskrieg von seinen Wurzeln her zu verstehen.
Wir müssen von der Überlegung ausgehen, dass vor mehr als siebzig Jahren die kapitalistische Restauration in der ehemaligen UdSSR stattfand, der Machtverlust des sowjetischen Proletariats, der zur Errichtung eines ultrareaktionären Regimes im Inneren und eines sozialimperialistischen Regimes im Ausland führte. Mit den Worten des großen Lenin, als er sich auf die Position der Verräter der Zweiten Internationale bezog, die ihre Verteidigung der imperialistischen Regierungen während des Ersten Weltkriegs damit rechtfertigten, dass sie "in Worten sozialistisch und in Wirklichkeit imperialistisch" seien. Eine Situation, die die ehemaligen sozialistischen Republiken, aus denen sich die UdSSR zusammensetzte, zu bloßen Satelliten (Halbkolonien und Einflusssphären) des entstehenden russischen Sozialimperialismus machte, der sich auf den zaristischen Chauvinismus von "Großmutter Russland" stützte, durch den Zusammenbruch seines rückständigen staatlichen Monopolkapitalismus gegen die harte Konkurrenz des kapitalistischen Weltmarktes, um die Situation Russlands der letzten Jahrzehnte zu nehmen, in der seine imperialistische Bourgeoisie durch den Aufstieg der Putin-Clique an die Macht zu kämpfen begann, um zu verhindern, dass seine Halbkolonien unter die Herrschaft der Yankees fallen. Und angesichts der Realität, die durch die Yankee-Offensive aufgezwungen wurde, um diese Länder in ihre Domäne zu ziehen, die prorussischen Regierungen zu destabilisieren und sogar subversive Aktionen zu fördern, wie die Absetzung der Regierung Janukowitsch im Jahr 2014.
Auf diesen Putsch folgte ein Prozess der territorialen Aufteilung und der Beginn eines Bürgerkriegs, vor allem im Osten, dem sogenannten Donbass. Die Tatsache, dass dieser Widerstand zunächst auf Volksmilizen mit einer starken nationalistischen Gesinnung gegenüber der Sowjetunion und einer antifaschistischen Gesinnung in einem großen Teil der Bevölkerung beruhte - die Erben des Krieges gegen den Nazifaschismus unter der Leitung des großen Stalin - führte dazu, dass eine kindische und verblendete Linke in dem Konflikt eine fortschrittliche Chimäre sah, sogar eine fortschreitende sozialistische Revolution oder zumindest einen antiimperialistischen Krieg, indem sie den offiziellen Diskurs des russischen Imperialismus übernahm, dass es ausschließlich um den "Kampf gegen die Nazis" ginge und, verallgemeinernd, dass das ukrainische Volk Nazis seien und somit seine Unterwerfung rechtfertigen würde.
Nichtsdestotrotz hat der Verlauf des Konflikts 2014 in weniger als einem Jahr gezeigt, dass auf der Grundlage des interimperialistischen Kampfes Russlands mit den USA und der EU der notwendige und mögliche, wenn auch verspätete Krieg für die nationale Befreiung des Volkes durch den seit der kapitalistischen Restauration der späten 1950er Jahre anstehenden gegenrestauratorischen Kampf, die Vereinnahmung dieses Ziels durch russische Interessen, die Auferlegung von Niederlagen für das Volk und die Kapitulation vor dem Krieg des nationalen Widerstands geschah. All dies wird vor allem von reaktionären Ideologien der Nostalgie für das russische Reich, des christlich-orthodoxen Fundamentalismus, des bürgerlichen Nationalismus, des russischen Sozialchauvinismus und sogar des Nazifaschismus unterstützt, Ideologien, die vom derzeitigen russischen Regime weit verbreitet und geschützt werden, um den "westlichen Liberalismus" zu bekämpfen. All dies bringt diesen Krieg, der heute auf die Stufe eines Angriffs- und Beutekrieges des russischen Imperialismus gesprungen ist, objektiv viel näher an die Bürgerkriege in Tschetschenien, Bosnien usw., zur Verteidigung von "Einflusssphären", als an einen nationalen Befreiungskrieg gegen den imperialistischen Eindringling, auch wenn er von bürgerlich-nationalistischen Kräften oder von der nationalen (mittleren) Bourgeoisie geführt wird, wie zum Beispiel in Palästina. Kommen wir nun zu den Fakten.
Die Regierung Janukowitsch war eine Lakaien-Regierung des russischen Imperialismus
Janukowitsch war ein Politiker, der von der russischen Reaktion seit Beginn dieses Jahrhunderts aufgebaut wurde, als diese bereits für die Abtrennung des Donbass-Gebietes vom Rest der Ukraine kämpfte, um dort eine Pufferzone zu schaffen, oder im schlimmsten Fall seine "Finnlandisierung". * Das könnte den Vormarsch der NATO aufhalten, die ihrerseits die Aufnahme ehemaliger Mitglieder der UdSSR beschleunigt. Nach gescheiterten separatistischen Versuchen Mitte der 1990er Jahre kandidierte er Mitte der 2000er Jahre für das Amt des Gouverneurs der Region. Nach seinem Sieg bei der Wahlfarce um das Amt des Präsidenten im Jahr 2010 führte er sofort die Befehle aus Moskau aus. Entscheidungen, die mehr Autonomie für die Donprovinzen bedeuteten, verschärften den Widerspruch mit der imperialistischen Bourgeoisie, die mit der EU verbunden ist, und auch mit einigen russischen Oligarchen, die mit Wladimir Putin im Bunde stehen. Der letzte Strohhalm für Letzteren war die Entscheidung, ein Veto gegen den Beitritt zur Europäischen Union einzulegen, der von den Russen als ein Schritt in Richtung NATO-Mitgliedschaft und vom Yankee- und EU-Imperialismus als der kürzeste Weg zur Strangulierung Russlands, zur Neutralisierung seiner Atommacht und zu seiner Unterwerfung angesehen wurde, eine Situation, ohne die der Yankee-Imperialismus seinen Status als einzige, bereits in Frage gestellte, hegemoniale Supermacht nicht aufrechterhalten kann.
Die Verschlechterung der Lebensbedingungen der Massen und die Verschärfung der imperialistischen Krise seit 2008 haben die Massen zu Beginn des letzten Jahrzehnts weltweit millionenfach auf die Straße getrieben, was die Volksmobilisierungen verstärkt hat. Die ukrainischen Massen, denen eine revolutionäre Vorhut fehlte, waren zunächst auf den Sturz von Janukowitsch, einem bereits demoralisierten und schwachen Machthaber, der weithin als Fußabtreter Putins angesehen wurde, und dann auf die Bildung einer mit dem "Westen" verbündeten Militärjunta in der Regierung gerichtet.
Der Militärputsch auf dem Euromaidan
Im Zuge der Demonstrationen kam es zum Aufstieg rechtsextremer paramilitärischer Kräfte, die bewaffnet und als Aushängeschild bei der Belagerung des Maidan-Platzes eingesetzt wurden. Diese nazifaschistischen Kräfte, deren sich der Yankee- und EU-Imperialismus zur Machtergreifung bediente, erhielten eine Beteiligung am etablierten Regime und eine gewisse Autonomie, um ihre nazifaschistische, eugenische, einwandererfeindliche, antikommunistische und terroristische Politik zu betreiben, die Ukraine von Kommunisten und allen möglichen ethnischen Minderheiten, die als auszulöschende Schädlinge angesehen wurden, zu säubern und jeglichen Widerstand des Volkes zu beenden. Doch während die Russen ihre Rebellen kontrollierten, taten die Ukrainer in Kiew allmählich dasselbe mit einigen Neonazi-Gruppen und schränkten ihre institutionelle Beteiligung immer mehr ein.
Die Behauptung, dass der Faschismus dort geboren oder gestorben ist oder dass es ihn nur in der Ukraine gibt, ist jedoch nur eine Wiederholung der offiziellen Reden aus Moskau oder Kiew. Die Wahrheit ist, dass infolge der allgemeinen Krise des Imperialismus, insbesondere ihrer Verschärfung und ihres Eintritts in eine neue, noch nie dagewesene Phase im Jahr 2008, in ganz West- und Osteuropa sowie in Russland Neonazi-Gruppen und rechtsnationalistische Radikale entstanden sind, die durch den chauvinistischen und nostalgischen Diskurs aus der Ära der alten Reiche und, insbesondere in dieser Region, des Zarenreichs und sogar eines weit entfernten ukrainischen Reichs angeheizt wurden, der durch die Propaganda der jeweiligen reaktionären Regierungen selbst gefördert wurde.
Aufkommen der Rebellenbewegung
Die so genannte Rebellenbewegung wurde kurz nach dem Putsch, durch den Janukowitsch abgesetzt wurde, gerade in den Provinzen Donezk und Lugansk (an der Grenze zu Russland) gestärkt, als Fortsetzung der russischen imperialistischen Interventionspolitik und mit dem Ziel, die Abspaltung und Unabhängigkeit von Donezk und Lugansk zu erreichen, indem dort Söldner, Spione und russische Offiziere eingesetzt wurden, die bereits in Tschetschenien, Bosnien, Georgien und anderen Ländern gekämpft hatten, um die Militarisierung der Widerstandsfronten zu leiten. Wie bereits erwähnt, war dies Teil eines Plans des russischen Imperialismus, der vor Jahrzehnten ausgearbeitet wurde und der nun eine Chance sah, sich zu verwirklichen, was das russische und US-amerikanische Zusammenspiel bei der Aufteilung des Gebiets offenbart. Ganz im Gegensatz zu der unschuldigen und kindischen Ansicht der westlichen opportunistischen Linken, dass die Vertreibung der Nazifaschisten der große Anlass sei. Dies ist ein Teil der Rede, die Putin jetzt benutzt, um in ukrainisches Gebiet einzumarschieren. Die Niederlage der ukrainischen reaktionären Armee, die Bildung einer Volksregierung und die Wiedervereinigung des gesamten nationalen Territoriums mit dem Recht auf Selbstbestimmung der unterdrückten Völker und Nationen, die in diesem Gebiet leben, das wäre das Programm eines jeden kommunistischen Revolutionärs, aber das wurde in der nachsozialistischen Ära nie konkretisiert. Auch jetzt ist es so, dass sich die revolutionäre Einheitsfront des Volkes mangels proletarischer Avantgarde nicht erhebt, wie sie es sollte, um mit der Regierung Zelensky aufzuräumen, die Angehörigen der Streitkräfte zum revolutionären Patriotismus aufzurufen und mitten im Kampf eine Guerillaarmee zu schaffen, einen echten nationalen Befreiungskrieg zu führen und den Widerstand in einen Volkskrieg der Befreiung umzuwandeln, um den Eindringling zu vertreiben und die Regierung Zelenski zu stürzen, die ein Lakai des Yankee-Imperialismus und der EU ist.
Gleich zu Beginn des Konflikts machte sich Putin das große patriotische Gefühl gegenüber der untergegangenen UdSSR und das antifaschistische Gefühl zunutze, stimulierte es in der Bevölkerung der Region und ermutigte und bewaffnete die Rebellen zum Kampf gegen die "ukrainischen Nazis". Viele Massen stürzten sich mutig und heldenhaft in den Kampf, als Beweis für die Entwicklung der revolutionären Situation, den Kampf der Gegenrestauration als eine Revolution von der neuen Demokratie und ununterbrochen zum Sozialismus zu verstehen, da der Zustand der Ukraine mit der kapitalistischen Restauration der UdSSR, der Halbkolonie des sozialrussischen Imperialismus und dann des russischen Imperialismus, das Land zu den Bedingungen der wirtschaftlichen und sozialen Rückständigkeit der Periode vor 1917 zurückbrachte, jedoch unter den Bedingungen der Entwicklung des heutigen Imperialismus. Es wurden sogar internationale Brigaden gebildet, in Anlehnung an die heldenhaften internationalistischen Brigaden im Bürgerkrieg zur Verteidigung der spanischen Republik, als die antifaschistische Stimmung die Massen aus der ganzen Welt für die Revolution in diesem Land vereinte. Doch in Ermangelung einer proletarischen Führung in der Ukraine, mit der bürgerlichen Restauration, die eine unabhängige und klassenbezogene Politik verfolgte, abhängig von russischen Waffen und Geld, die revolutionär und antifaschistisch wurde, entwickelte sich der Krieg nicht als revolutionärer Krieg, sondern als Stellvertreterkrieg unter dem Kommando der russischen Imperialisten des Kampfes im Donbass und jetzt der Yankee-Imperialisten und der EU. Die bittere Erfahrung, dass das Proletariat und die Volksmassen, wenn sie sich unter der Führung der Bourgeoisie in den Kampf stürzen, am Ende zu einem Faustpfand auf dem Verhandlungstisch der Imperialisten werden und unweigerlich mit ihrer Niederlage enden, wird hier einmal mehr und in vollem Umfang durch die russische Invasion bestätigt.
Antifaschistischer und antinazifaschistischer Kampf unter den Rebellen
Selbst der Diskurs über den "Kampf gegen die Nazis" und die "Volksrevolution" begann zu zerfallen, als es 2014 selbst auf der Seite der Rebellen von faschistischen Bataillonen wimmelte. Dazu gehören die Eurasische Jugendunion, das Imperial Russian Movement, die Slawische Union und die Bewegung gegen illegale Einwanderung. Auch die Bataillone "Svarozhich", "Rusich" und "Ratibor", die Hakenkreuze oder die Farben des Russischen Reiches in ihren Symbolen trugen, und die "Interbrigaden" mit Mitgliedern der offen neonazistischen Gruppe "Anderes Russland" gehörten dazu.
Schließlich stellte sich heraus, dass der erste Gouverneur der "Volksrepublik Donezk", Pawel Gubarew, der rechtsextremen Partei "Russische Nationale Union" angehörte, die mit der Russischen Orthodoxen Armee, einer separatistischen Gruppe, verbunden ist.
Es ist auch unmöglich, den Einfluss von Gruppen auf den Konflikt zu leugnen, die von der so genannten "Vierten Politischen Theorie" angeführt werden, einer Art russischem Faschismus, einer metaphysischen und idealistischen Theorie, die von Aleksander Dugin, einem orthodoxen Guru und Kandidaten für den neuen Rasputin, entwickelt wurde.
Die Wahrheit ist, dass selbst in den Anfängen, als es die Bildung von Kampfbrigaden gab, die mehr auf libertäre Ideale ausgerichtet waren, ob links oder sozialistisch, unter diesen, den internationalen, waren sie nie die Mehrheit oder bildeten sogar wichtige Sektoren, die in dem Konflikt politisch aktiv waren.
Letztendlich setzte sich in der Ostukraine die Russophilie der imperialistischen Ideologie durch, die in der Symbolik, Kultur und Politik der Regierungen der so genannten Volksrepubliken zum Ausdruck kam.
Säuberungen in den Reihen der Rebellen und des FSB
Die Führer der Rebellen entpuppten sich nach und nach als Fraktionen der russischen Bourgeoisie, auch in den internen Kämpfen in den neu geschaffenen Gebieten. Das bekannteste Beispiel ist der Rebellengeneral Igor Strelkow, der von der kleinbürgerlichen und opportunistischen Linken enthusiastisch als populärer und revolutionärer Führer gefeiert wurde, später aber durch von Hackern zugespielte Dokumente enthüllt wurde, dass er ein russischer Spion für den FSB ( Nachfolger des KGB) war, der bekannt wurde und nach der Säuberung innerhalb der Rebellenkräfte befördert wurde und nach Russland zurückkehrte, wo er zum führenden Politiker einer nostalgischen Partei des russischen Imperiums wurde, die die Annexion ganz Eurasiens anstrebt.
Und als Russland damals Waffenstillstandsabkommen mit der Regierung in Kiew schloss, wurde die Vereinheitlichung aller Milizen unter einem einzigen Kommando gefordert, was die russischen Interessen in Konflikt mit den lokalen Führern und Kriegsherren brachte, die sich zusammenschlossen und ihre Kontrolle und Macht ausbreiteten, einschließlich ganzer Gebiete, in denen der Schwarzmarkt kontrolliert wurde, oder sogar mit denen idealistischerer Kommandeure, die immer noch einen vollständigen Sieg über die Zentralregierung und die Wiedervereinigung des Landes anstrebten.
Einer nach dem anderen wurden diese als unverbesserlich geltenden Rebellenkommandeure oder sogar einige, die sich selbst als "Sozialisten" bezeichneten, nicht im Kampf, sondern bei Hinterhalten und Angriffen getötet, und zwar fast alle innerhalb der Rebellenlinien selbst, zu einem Zeitpunkt, als die ukrainische Armee oder die paramilitärischen Milizen keine Chance mehr hatten, einzudringen. So auch im Fall von Alexander Bednow vom Batman-Bataillon, der nach Angaben seiner Kameraden auf Geheiß von Plotnizkij getötet wurde, der das Amt des Präsidenten der Lugansker Republik übernommen hatte. Beliebte Rebellenkommandeure wie Givi (mit einer Lenkrakete direkt auf seinem Schreibtisch), Mozgovoy (Bombenanschlag), Dryomov (vom Kosakenbataillon, der sich offen gegen die Lugansker Regierung stellte, die er für "korrupt" und "pro-oligarchisch" hielt, und der bei einem Bombenanschlag getötet wurde), Zakharchenko (der damalige Präsident der Donezker Republik, der bei einem Bombenanschlag getötet wurde, nachdem er militärische Aktionen nach Minsk durchgeführt hatte) und Motorola (Bombenanschlag). Bei letzterem wurden später seine Telefongespräche bekannt, in denen er behauptete, vom FSB verfolgt zu werden. All diese und viele andere Fälle weisen auf Hinrichtungen hin, die vom russischen Geheimdienst durchgeführt wurden, um den Konflikt einzufrieren.
Die Republiken Donezk und Lugansk als Pufferzonen
Seit Beginn des pro-amerikanischen und EU-Militärputsches in der Ukraine hat sich die ethnisch und kulturell russische Bevölkerung in Ermangelung einer proletarisch-revolutionären Alternative und aus Angst vor Verfolgung und Diskriminierung dem Irrglauben hingegeben, eine russische Militärintervention würde die Ukraine befreien. Die russische Regierung musste mehrfach öffentlich erklären, warum sie so etwas nicht tun würde, und zwar mit Propaganda in den Netzen, die sich als unverantwortlich ausgab, während sie die Rebellen bewaffnete, um die "Unabhängigkeit" von Donezk und Lugansk von der Kiewer Zentralregierung zu garantieren.
Einer der Gründe dafür ist, dass ein Vorstoß auf ukrainisches Gebiet für den Moment aufgespart werden soll, in dem Russland auf "legale" Weise in die Ukraine einmarschieren muss, mit der Anerkennung der Unabhängigkeit und dem darauf folgenden "Hilfeersuchen" der Republiken Donezk und Lugansk an die russische Regierung, wodurch der Einmarsch in die Hälfte des ukrainischen Territoriums ermöglicht wird. Bis dahin würde sie als Erpressung für eine mögliche Invasion benutzt werden. Darüber hinaus sollte ein Marsch nach Kiew insofern gerechtfertigt sein, als die Provokationen an der Grenze des Donbass zu anderen Hauptstädten Aktionen gegen die "unabhängigen Republiken" provozierten und damit unter dem Diskurs des Kampfes gegen die Nazis die Belagerung der Zentralregierung rechtfertigten. Dies wurde durch die aktuelle Invasion, bei der genau dieses Verfahren angewandt wurde, und die Sicherheit Russlands vor dem Beitritt der Ukraine zur NATO voll bestätigt. Der Unterschied besteht darin, dass der Einmarsch in Donezk und Lugansk und der Marsch nach Kiew fast kontinuierlich stattfanden, entsprechend den Berechnungen, die für die aktuelle Situation angestellt wurden, unter anderem die Notwendigkeit, die Grenze des Donbass zu erweitern und das Regime von Zelenski zu stürzen, indem eine neue Marionettenregierung ausgehandelt wurde.
Nichts von alledem leugnet, dass es sich aus der Sicht des interimperialistischen Widerspruchs um einen defensiven Schritt Putins handelt. Dies im Hinblick auf die Belagerung durch die NATO und den Yankee-Imperialismus. Andererseits wird nicht geleugnet, dass es sich unter dem Gesichtspunkt des Widerspruchs zwischen Nationen/unterdrückten Völkern und dem Imperialismus um eine imperialistische Offensive als Angriffskrieg zur Neuaufteilung handelt.
Daher ist die einzige Wahrheit, dass die territoriale Aufteilung im Rahmen eines reaktionären Krieges ein historisches Trauma und ein Verbrechen an den Völkern der Welt ist. Auch die Abfolge von reaktionären Marionettenregierungen, wie sie sich täglich auf dem afrikanischen Kontinent und sehr häufig in Asien und Mittelamerika ereignen, und die jetzt nach Europa zurückkehren, stellen in keinem Fall einen Fortschritt im Leben der Massen dar, geschweige denn einen Schritt in Richtung Sozialismus. Das Positive, das man aus dieser ganzen Situation ziehen kann, ist, dass der Widerspruch zwischen den unterdrückten Nationen und Völkern gegen den Imperialismus durch die Verschärfung der allgemeinen Zersetzungskrise des Imperialismus enorm verschärft wird, was die Massen mehr und mehr in gewaltsame Auseinandersetzungen gegen die etablierte Ordnung und den ausländischen Eindringling stürzen wird. Die Massen, die bereits Erfahrung mit der Täuschung, dem Verrat und der Kapitulation der Lakaien der Imperialisten haben, sobald die Absprachen zwischen ihnen vorherrschen, werden wissen, wie sie alle ihre Feinde unterscheiden und ihr Gewissen erwecken können.
Obwohl die Regierung Zelensky an das Volk appelliert hat, die Invasion des russischen Imperialismus abzuwehren und sogar Waffen an widerstandswillige Bürger verteilt hat, spielt sie mit den Massen wie Kanonenfutter, da sie in erster Linie nicht die Interessen der Nation und des ukrainischen Volkes, sondern die Interessen der europäischen und Yankee-Imperialisten verteidigt. Ohne eine revolutionäre proletarische Vorhut muss das ukrainische Volk im Widerstand gegen die Invasion notwendigerweise daran arbeiten, diese Vorhut zu organisieren. Die Aufgabe der Patrioten, Demokraten, Revolutionäre und Kommunisten in der Ukraine besteht darin, die richtige Linie einzuschlagen, um ihren Widerstand zu entwickeln und die Rekonstitution der militarisierten Kommunistischen Partei voranzutreiben, indem sie die antirussische Einheitsfront aufbauen und innerhalb dieser die Einheit und den Kampf führen, die Organisation des Widerstands durch den Aufbau einer antirussischen nationalen Befreiungsguerilla-Armee zu erweitern, die Positionen mit der Zelenski-Regierung, dem Lakaien der Europäischen Union und der US-Imperialisten, aufzulösen und sie zu zwingen, über staatliche Mittel zu Verfügung zu stellen, um ihre Bedürfnisse zu decken und ihre eigenen Kontrollzonen zu schaffen. Es wird unweigerlich die Zeit kommen, in der die Regierung durch Vereinbarungen zur nationalen Unterwerfung kapitulieren muss, sei es durch die Aufteilung ihres Territoriums in die "Volksrepubliken" der Ostukraine und die Entmilitarisierung selbst oder durch andere, für das Volk sehr schädliche Vereinbarungen, oder angesichts der Ausweitung der Kriegsmacht, der Belagerung und der Besetzung lebenswichtiger Positionen für das Funktionieren des ukrainischen Staates, entweder durch die eigene Entscheidung der Regierung oder erzwungen durch das interimperialistische Zusammenspiel von Yankee/EU und Russland. In einer solchen Situation müssen die Kommunisten in der Ukraine ihre Position offenlegen und die Massen und die Armee im nationalen Widerstand agitieren, um jedes Kapitulationsabkommen abzulehnen, die Teilungspläne der Yankee/Europäer/Russischen Imperialisten anzuprangern, die sich vereint gegen den Widerstand wenden und den Widerstandskrieg in einen Volkskrieg der Befreiung zur demokratischen Revolution und ununterbrochen zum Sozialismus umwandeln werden, indem sie ihre historisch geformten Territorien wiedervereinigen.
Anmerkung:
* Die "Finnlandisierung" bezieht sich auf die Tatsache, dass Finnland, das eine der längsten Grenzen zu Russland hat, nach der Niederlage gegen die Sowjets im Zweiten Weltkrieg, in dem es auf der Seite der Nazis kämpfte, im Rahmen einer Vereinbarung zwischen Russland und den westlichen Mächten, der NATO nicht beizutreten, ein "neutrales" Land wurde.
Protest BAYER-Aktionär*innenversammlung 29.4 - Einladung Bündnistreffen 23.3. Köln
Einladung Bündnistreffen
Protest BAYER HV 2022
Treffen mit 3G-Regel
23.03.2022
19.00 Uhr
Allerweltshaus Köln
Körnerstraße 77
Oder gleichzeitig virtuell:
www.cbgnetwork.org/Treffen2303
+++ EINLADUNG bitte weiterleiten +++ SHAREPICs für Social Media anbei +++
Liebe Mitglieder und Unterstützer*innen der CBG,
am 29. April findet die BAYER-Aktionärsversammlung statt. Es gibt jede Menge Gründe, breiten internationalen Protest auf die Hauptversammlung zu tragen:
BAYER/MONSANTO arbeitet für Ende 2022 an einer Zulassungsverlängerung für den Klima- und Umweltkiller Glyphosat für weitere fünf Jahre für die ganze EU! Zudem spielt der Chemieriese in den Glyphosat-Prozessen in den USA skrupellos auf Zeit: Er will die Prozesse so lange ziehen, bis die Kläger*innen an den Folgen ihrer Krebserkrankungen sterben. Derweil trägt Glyphosat weiterhin einen Großteil zum BAYER-Profit bei, der Konzern weigert sich die Vermarktung zu stoppen.
Auch den Krieg in der Ukraine nutzt BAYER dafür, seine Lüge von der Unverzichtbarkeit von Gen-Pflanzen und Glyphosat weiter zu streuen. Mit dem Wegfallen der fruchtbaren Böden der Ukraine aus der internationalen Nahrungsversorgung sei die Welt quasi auf BAYER angewiesen, Glyphosat sei das kleinere Übel, so BAYER-Chef Baumann Anfang März im Podcast von media pioneer.
Wie jedes Jahr brauchen wir für einen gelungenen Protest Euch, unsere Mitglieder! Es gibt viele Möglichkeiten, Euch einzubringen. Alle unsere Programmpunkte plus Möglichkeiten der Unterstützung für Mitglieder findet Ihr unten in dieser Mail!
Ihr wollt uns helfen? Meldet Euch bei uns!
Wenn ihr es nicht schafft, vor Ort zu sein, hilft uns Eure Spende!
Verbreitet diese Mail auf all Euren Kanälen und die Sharepics auf Social Media!
BAYER plant auch dieses Jahr wieder in eine rein virtuelle Hauptversammlung zu flüchten, um den Protest möglichst stark auszublenden und auszusperren. Unsere Antwort: NICHT MIT UNS! Kommt daher zum Bündnistreffen (3G-Regel)
Mittwoch 23. März
19.00 Uhr
Allerweltshaus Köln
Körnerstraße 77
Oder gleichzeitig virtuell:
www.cbgnetwork.org/Treffen2303
+++ WAS IST GEPLANT?+++
Aktionen am 29.4. online und auf der Straße:
1) Den BAYER-Stream kapern!
+++ CALL FOR: VIDEOS, SCHRIFTLICHE FRAGEN, GEGENANTRÄGE +++
Nach der starken Kritik auf der virtuellen BAYER HV 2021 wollen wir dieses Jahr noch eine Schippe drauflegen.
Kennt Ihr Personen, die von BAYER-Konzernverbrechen betroffen sind? Die im Kampf gegen die Konzernpolitik stehen? Seid ihr vielleicht selbst solche Leute? Meldet Euch bei uns! Wenn Ihr auf der Hauptversammlung sprechen wollt, schickt uns Euer Video und schriftliche Fragen, bitte bis 8.4. per E-Mail/Messenger!
Vorgaben für VIDEOs
Damit das Video von BAYER gezeigt wird gibt es Regeln:
· KÜRZER als zwei Minuten - also maximal [1:59 Minuten]
Letztes Jahr hat BAYER Videos, die auch nur eine Sekunde zu lang waren, gnadenlos ausgelassen.
· KEINE Fahnen, Transparente oder Plakate im Bild
· formeller Bezug zur BAYER-Tagesordnung durch folgenden abschließenden Satz:
„Ich bitte Sie, stimmen Sie mit der CBG gegen die Entlastung des BAYER-Vorstandes.“
Wichtige Bitte: Auch schriftliche Fragen schicken!
Warum? Die Video-Statements schaffen zwar mehr Präsenz und hinterlassen mehr Eindruck bei den Aktionär*innen, aber nur schriftliche Fragen muss der Vorstand laut Aktionärsrecht beantworten.
Gegenanträge
Zuletzt bitten wir all unsere Bündnispartner*innen, uns Gegenanträge zukommen zu lassen. Gegenanträge erscheinen in der Tagesordnung und auch schon im Vorfeld auf der BAYER-Website. Sie bieten also eine wichtige Möglichkeit, kritische Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Auch hier kann der eigentliche Antrag schlicht lauten: „Dem BAYER-Vorstand die Entlastung verweigern.“ Die Begründung ist frei von formellen Vorgaben.
+++ Alles einsenden bis 8.4. +++
an info@cbgnetwork.org oder +49 178 335 926 8 via Messenger
2) CBG-Online-Protest: CALL FOR ARTISTS, CALL FOR SPEAKERS
Seit es virtuelle Hauptversammlungen gibt, hat die CBG internationale Stimmen des Protestes online versammelt, politisch und kulturell. Wir haben live mit Kämpfer*innen gegen Konzernmacht in aller Welt diskutiert, ihre Stimmen zusammengebracht und ihre Perspektiven sichtbar gemacht. Kennst Du, liebes Mitglied, internationale Künstler*innen oder Aktivist*innen, die bei unserem Live-Stream mit einem Live- oder aufgezeichneten Beitrag gegen die BAYER-Konzernverbrechen im CBG-Livestream mitmachen können? Dann schreib uns! Weitere Infos folgen unter www.cbgnetwork.org/HV
3) Protestaktion in Leverkusen am BAYER-Werk
Wir stehen am Tag der virtuellen HV vor der Konzernzentrale mit vielfältigem und kreativem Protest gegen den Chemiegiganten. Hier sind unsere Mitglieder besonders wichtig. Könnt Ihr an dem Tag mit uns auf der Straße sein? Könnt Ihr Schilder oder Transparente anfertigen? Könnt Ihr für die Aktion mobilisieren? Gebt uns Rückmeldung!
4) Hältst DU BAYER-Aktien?
Eine der wichtigsten Methoden des Protestes der CBG sind die Redebeiträge, schriftlichen Fragen und Gegenanträge in der BAYER-Hauptversammlung selber. Das ist jedoch nur möglich, wenn wir genügend Stimmrechte von Aktienbesitzer*innen erhalten. Wenn Ihr also BAYER-Aktien besitzt, ist es an Euch, möglich zu machen, dass Kritiker & Betroffenen der BAYER-Konzernverbrechen ihre Stimme auf der HV erheben können!
SAVE THE DATE:
am Vorabend der BAYER-Aktionär*innenversammlung
28.4. mit Larissa Bombardi in Köln
Giftige Pestizide in Brasilien: Der Fall des Chemieriesen BAYER im Fokus
Larissa Bombardi ist eine international anerkannte Pestizidkritikerin und Professorin aus Sao Paolo. Sie musste aus ihrem Heimatland Brasilien nach Belgien fliehen, weil die Pestizidlobby ihr Leben bedroht. Zusammen mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, dem Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und Misereor werden wir von ihren Erfahrungen hören und mit ihr über Perspektiven des Widerstands diskutieren. Die Veranstaltung findet am 28.4. um 19.00 Uhr im Allerweltshaus, Körnerstraße 77, Köln statt und auch online via www.cbgnetwork.org/GiftigePestizide2804. Rührt die Werbetrommel bei all Euren Freund*innen!
Spenden
Der Protest auf der BAYER-Hauptversammlung ist dir wichtig? Du willst, dass Glyphosat und co. auf KEINEN FALL in die Zulassungsverlängerung gehen? Du kannst aber nicht mit dabei sein? Dann sichere unsere Arbeit ab mit einer Spende!
Solidarische Grüße
Marius Stelzmann
Coordination gegen BAYER-Gefahren
Tilman Massa
Dachverband der kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
+++HABT IHR FRAGEN?+++
info@CBGnetwork.org
+49 178 335 926 8
0211 – 33 39 11
Trotz alledem! Ausgabe 89 März 2022 ist erschienen!
Liebe Genoss:innen, liebe Freund:innen,
Vorweg: Diese Ausgabe ist am 20. Februar 2022 in den Druck gegangen … vier Tage später eskalierte die angespannte Situation zwischen der Ukraine, ihren verbündeten westlichen Imperialisten und Russland auf der anderen Seite. Die russische Armee startete ihren militärischen Angriff auf die Ukraine. Daher werdet ihr leider in dieser Nummer keine Einschätzung zu dieser letzten Entwicklung finden. Angesichts der sich bereits damals zuspitzenden Situation haben wir die Resolution von ICOR: „Aktiver Widerstand gegen psychologische Kriegsführung, die imperialistische Kriegsvorbereitung und Drohungen im Ukraine-Russland-Konflikt!“, die wir auch unterzeichnet haben, abgedruckt.
Auftakt dieser TA ist unser Aufruf zum internationalen Frauenkampftag 8. März 2022 aus der Fabrikzeitung Klasse gegen Klasse. Unser Aufruf: Die bestehenden Verhältnisse müssen angegriffen werden. Alle reformistischen Illusionen entschleiert werden. Nur wenn wir für einen Umsturz dieses Systems des Kapitalismus und Imperialismus kämpfen, wenn dieses Bewusstsein zur historischen Kraft der werktätigen Frauen wird, dann erstreiten wir unsere Befreiung von Patriarchat und Frauenunterdrückung.
In Gedenken an Esther Bejarano, unbeugsame Antifaschistin veröffentlichen wir ihre bewegende Rede zur Eröffnung des Tribunal „NSU-Komplex auflösen“ von Mai 2017.
Im Artikel „Systemwechsel statt Regierungswechsel“ beleuchten wir einige Schwerpunkte des Koalitionsvertrages der neuen RGG (Rot-Grün-Gelb)-Regierung. Das sind die Stichworte: Leere Versprechungen zum „Klimaschutz“ sowie die völlig verfehlte „Transformation der Autoindustrie“. Deutscher Staatsbürokratismus, kapitalistische Pandemiebekämpfung, Pflegenotstand, Werktätige & Kapitalinteressen, Deutschland Einwanderungsland?, Rassismus, Frauen-Genderrechte-Männer-macht, Bundestag-Volksver-tretung?, Wahlverlierer - Linke Alternativen & Brodelnde Kriegsgefahr.
Zu den Betriebsratswahlen März – Mai 2022 veröffentlichen wir unsere aktuelle Fabrikzeitung „Die K-Frage stellen“. Die Frage, sollen wir Betriebsräte wählen und wenn ja welche, beantworten wir ausgehend von unseren Erfahrungen im Betrieb- und Gewerkschaftskampf.
Zur laufenden Tarifrunde im Sozial- und Erziehungsdienst 2022 unterstützen und dokumentieren wir die Solidaritätserklärung von Feministischer & Frauenstreik 8M.
«Gleichheit lag in der Luft, die wir atmeten» - ein spannender Artikel zur Geschichte der Arbeiter:innen-bewegung vom Aufbau/Schweiz über die klassenkämpferische Gewerkschaft MCS USA.
Unter der Rubrik Internationale Bewegung informieren wir in der Stellungnahme „Eine notwendige Erklärung!“ über die Verweigerung der Aufnahme der BI Deutschland / Trotz alledem! in ICOR.
In dieser Ausgabe beenden wir unsere Artikelserie „DDR – Anspruch und Wirklichkeit“ mit der 8. Folge zum Thema: Ökonomie der DDR, Kursänderungen 1952 – 1953.
August 1921 erschien die erste Ausgabe der Arbeiter-Illustrierte-Zeitung (AIZ). Aus diesem Anlass ein historischer Rückblick über ihre Entstehung, Themen und Wirkung, als Waffe der Kommunist:innen und Werktätigen im Kampf um eine neue Welt.
Zwei Jahre nach dem Nazi-Anschlag in Hanau fordern wir in unserem Flugblatt „Kein Vergessen! Kein Vergeben“ und Solidarisches Gedenken und Kämpfen! Gegen die staatliche Heuchelei!
Wir erinnern an unseren Genosse Yusuf, den wir vor einem Jahr verloren haben.
Wie immer hoffen wir auf Kritiken und Anregungen von Euch, unseren Leser:innen und Genoss:innen, zu dieser TA-Ausgabe!
Neue Trotz alledem! Ausgabe 89 zum download oder online lesen unter:
https://trotzalledem.org/category/zeitungen/89/
Ihr könnt die Trotz alledem! auch analog bestellen unter:
https://trotzalledem.org/kontakt/
Redaktionskollektiv TA
Kollaps der Ökologie trifft vor allem die Jugend
Media information
„Collapse of ecology hits youth above all“
Text in blue see below
MedienInformation
„Kollaps der Ökologie trifft vor allem die Jugend“
Text in schwarz weiter unten
Información para los medios
“El colapso de la ecología afecta ante todo a los jóvenes”
Texto en naranja más abajo
Déclaration aux médias
“L’effondrement de l’écologie touche surtout les jeunes”
Texte en vert en contrebas
ethecon - Foundation Ethics & Economy
ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie
ethecon - Fundación Ética & Economía
ethecon - Fondation Ethique & Economie
ethecon
Foundation Ethics & Economy
MedienInformation [english]
Foundation ethecon declares on the current crisis situation:
„Collapse of ecology hits youth above all“
On the occasion of their joint spring meeting on 20 March 2022, the Board of Trustees and the Executive Board of ethecon Foundation & Economics published a joint statement entitled "The Plant is Burning!" In which they took a stand on the global ecological catastrophe that is being dramatically accelerated by the war that has recently broken out, the global rearmament frenzy that has just started, and the gas and nuclear greenwashing in the Western industrial nations. The Foundation fully supports the Secretary General of the United Nations and condemns the actions or inactions of the Western industrialised nations as "criminal". At the same time, it joins him in calling for the ACTUAL "immediate phase-out of all climate-damaging forms of energy!" In addition, ethecon demands the immediate cessation of all wars and the immediate end to all rearmament. The foundation is wholeheartedly on the side of the youth whose future is being robbed for the ruthless realisation of profits. The "system change" demanded by Fridays For Future must be taken seriously - the profit economy must give way to an economy of solidarity.
The Secretary General of the United Nations/ UN, António Guterres stated on 28 February at the presentation of the report of the Intergovernmental Panel on Climate Change/ IPPC: "Almost half of humanity lives in the danger zone - now. For many ecosystems, there is no turning back - now. Unchecked carbon pollution is leading [...] on a forced march to ruin - now. The facts are indisputable. "
But the UN's dramatic cry of alarm once again went unheard. On the contrary, we are forced to experience the inconceivable: Armament and war instead of saving the climate and the planet! It is above all the young generation whose future is being robbed in this way that is suffering.
Since the foundation was established in 2004, members of the responsible bodies of the international ethecon foundation have traditionally used their spring meeting to address the public with a "Joint Declaration" on current explosive issues in world affairs.
This year, on 20 March 2022, they addressed the topic:
"The planet is on fire! Collapse of ecology hits most of all youth!"
"Capitalism demonstrates very vividly that it is not capable of solving the most urgent problems of our time, and that society therefore needs a reversal," says ethecon benefactor Anders Bjerre Mikkelsen from Denmark, author of the ethecon Foundation's climate brochure.
ethecon Foundation Ethics & Economics demands:
> Immediate phase-out of all climate-damaging forms of energy!
> Immediate switch to environmentally friendly energies!
> No nuclear and gas greenwashing!
> No money for a global arms race!
> All money for peace, social justice and immediate measures to save the ecology of the planet.
> Unreserved support for youth in their struggles to save the climate.
> The social order must be changed. Away from personal gain to an economy where people and the environment actually come before profit.
> The primacy of profit must be replaced by the primacy of solidarity and friendship between peoples.
> Corporations with environmentally damaging production must immediately be placed under democratic control.
The full declaration can be found as a pdf in the appendix and here.
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Judith Samson
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In contrast to many corporate, family, church, political and state foundations, ethecon - Foundation Ethics & Economy is one of the few foundations “from below” whose motto is “For a world without exploitation and oppression!“ This still young foundation needs new endowments, donations and supporting memberships.
Every year since 2006 ethecon has awarded the two international positive and negative prizes, the International ethecon Blue Planet Award for an outstanding commitment to maintain and save the “Blue Planet” and the International ethecon Dead Planet Award for a shocking responsibility for the ruin and destruction of the earth. Blue Planet laureates include Vandana Shiva/India, Uri Avnery/Israel and Jean Ziegler/Switzerland. The Black Planet Award has vilified managers and major shareholders of the companies BP/UK, TEPCO/Japan, Deutsche Bank/Germany and FORMOSA PLASTICS/Taiwan.
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Stiftung Ethik & Ökonomie
MedienInformation [deutsch]
Stiftung ethecon erklärt zur aktuellen Krisenlage:
Kollaps der Ökologie trifft vor allem die Jugend
Kuratorium und Vorstand von ethecon Stiftung & Ökonomie veröffentlichten anlässlich ihrer gemeinsamen Frühjahrssitzung am 20. März 2022 eine gemeinsame Erklärung mit dem Titel „Der Plant brennt!“ Darin nahmen sie Stellung zur globalen Ökologiekatastrophe, die durch den aktuell ausgebrochenen Krieg, den soeben gestarteten weltweiten Aufrüstungsrausch sowie das Gas- und Atom-Greenwashing in den westlichen Industrie-Nationen dramatisch beschleunigt wird. Die Stiftung stellt sich voll und ganz hinter den Generalsekretär der Vereinten Nationen und verurteilt das Handeln bzw. Nicht-Handeln der westlichen Industrienationen als „kriminell“. Zugleich fordert sie mit ihm den TATSÄCHLICH „Sofortigen Ausstieg aus allen klimaschädlichen Energieformen!“ Darüber hinaus fordert ethecon die sofortige Einstellung aller Kriege und die sofortige Beendung aller Aufrüstung. Die Stiftung stellt sich rückhaltlos auf die Seite der Jugend der für die rücksichtslose Realisierung von Profiten die Zukunft geraubt wird. Es muss Ernst gemacht werden mit dem von Fridays For Future geforderten „System Change“ - die Profitwirtschaft muss einer Solidarwirtschaft weichen.
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen/ UN, António Guterres stellte am 28. Februar bei der Vorstellung des Berichts des Weltklimarats/ IPPC fest: „Fast die Hälfte der Menschheit lebt in der Gefahrenzone – jetzt. Für viele Ökosysteme gibt es kein Zurück mehr – jetzt. Die unkontrollierte Verschmutzung durch Kohlenstoff führt […] auf einen Zwangsmarsch ins Verderben – jetzt. Die Fakten sind unbestreitbar. “
Doch der dramatische Alarmruf der UN verhallte einmal mehr ungehört. Im Gegenteil, wir müssen das Unfassbare erleben: Aufrüstung und Krieg statt Rettung des Klimas und des Planeten! Darunter zu leiden hat vor allem die junge Generation, deren Zukunft auf diese Weise geraubt wird.
Mitglieder der verantwortlichen Organe der internationalen Stiftung ethecon nutzen traditionell seit Gründung der Stiftung im Jahr 2004 ihre Frühjahressitzung, um sich mit einer „Gemeinsamen Erklärung“ zu aktuell brisanten Themen des Weltgeschehens an die Öffentlichkeit zu wenden.
In diesem Jahr befassten sie sich am 20. März 2022 mit dem Thema:
„Der Planet brennt! Kollaps der Ökologie trifft vor allem die Jugend!“
„Der Kapitalismus demonstriert sehr anschaulich, dass er nicht in der Lage ist, die dringendsten Probleme der Zeit zu lösen, und dass die Gesellschaft deshalb einer Umkehr bedarf.“ meint der ethecon Zustifter Anders Bjerre Mikkelsen aus Dänemark, Autor der Klimabroschüre der Stiftung ethecon.
ethecon Stiftung Ethik & Ökonomie fordert:
> Sofortiger Ausstieg aus allen klimaschädlichen Energieformen!
> Sofortiger Umstieg auf umweltfreundliche Energien!
> Kein Atom- und Gas-Greenwashing!
> Kein Geld für ein globales Wettrüsten!
> Alles Geld für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Sofort-Maßnahmen für die Rettung der Ökologie des Planeten.
> Vorbehaltlose Unterstützung der Jugend bei ihren Kämpfen zur Rettung des Klimas.
> Die Gesellschaftsordnung muss gewandelt werden. Weg vom persönlichen Vorteil hin zu einer Ökonomie, in der Mensch und Umwelt tatsächlich vor Profit kommen.
> Das Primat des Profits muss abgelöst werden durch die Vorherrschaft der Solidarität und Völkerfreundschaft.
> Konzerne mit umweltschädlicher Produktion müssen sofort unter demokratische Kontrolle gestellt werden.
Die vollständige Erklärung ist als pdf-Dokument angehängt und findet sich hier.
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ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie ist im Gegensatz zu den vielen Konzern-, Familien-, Kirchen-, Partei- und Staatsstiftungen eine der wenigen Stiftungen „von unten“ und folgt dem Leitmotiv „Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung!“. Die noch junge Stiftung sucht weitere Zustiftungen, Spenden und Fördermitglieder.
Bereits seit 2006 verleiht ethecon jährlich die beiden internationalen Positiv- und Negativ-Preise, den Internationalen ethecon Blue Planet Award für herausragenden Einsatz für Erhalt und Rettung des „Blauen Planeten“ sowie den Internationalen ethecon Black Planet Award für schockierende Verantwortung für Ruin und Zerstörung der Erde. Blue Planet PreisträgerInnen waren u.a. Vandana Shiva/Indien, Uri Avnery/Israel, und Jean Ziegler/Schweiz, der Black Planet Award schmähte u.a. bereits ManagerInnen und GroßaktionärInnen der Konzerne BP/Großbritannien, TEPCO/Japan, DEUTSCHE BANK/Deutschland und FORMOSA PLASTICS/Taiwan.
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Fundación Ética y Economía
MediaInformacion [español]
Fundación ethecon declara sobre la situación de crisis actual:
"El colapso de la ecología afecta ante todo los jóvenes"
Con motivo de su reunión de primavera, celebrada el 20 de marzo de 2022, el Consejo de Administración y el Comité Ejecutivo de la fundación ethecon Ética y Economía publicaron juntos una declaración titulada "¡La planeta está ardiendo!" En la misma toman posición a cerca de la catástrofe ecológica global que se está acelerando dramáticamente por la guerra que ha estallado actualmente, la recién empezada carrera al rearme global, y el lavado verde del gas y del nuclear en las naciones industriales occidentales. La fundación apoya plenamente al Secretario General de las Naciones Unidas y condena las acciones o inacciones de las naciones industrializadas occidentales como "criminales". Al mismo tiempo, se une al Secretario en la exigencia de la "eliminación inmediata de todas las formas de energía perjudiciales para el clima". Además, ethecon exige el paro inmediato de todas las guerras y el fin inmediato de todo rearme. La fundación está de todo corazón del lado de los jóvenes a los que se les roba el futuro para la realización sin escrupulos de ganancias. Hay que tomar en serio el "cambio de sistema" que exige Viernes por el Futuro: la economía de la ganancia debe dar paso a una economía de la solidaridad.
El Secretario General de las Naciones Unidas/ONU, António Guterres, declaró el 28 de febrero en la presentación del informe del Grupo Intergubernamental de Expertos sobre el Cambio Climático/IPPC: "Casi la mitad de la humanidad vive en una zona de peligro - ahora. Para muchos ecosistemas, ya no hay marcha atrás. La contaminación sin control por el carbono nos lleva [...] en una marcha forzada hacia la ruina - ahora. Los hechos están indiscutibles. "
Pero el dramático grito de alarma de las NN.UU. una vez más no fue escuchado. Al contrario, tenemos que experimentar lo inconcebible: ¡Armamento y guerra en lugar de salvar el clima y el planeta! Está sufriendo ante todo la generación joven a la que de esta manera se está robando el futuro.
Desde que se creó la fundación en 2004, los miembros de los órganos responsables de ethecon aprovechan tradicionalmente de su reunión de primavera para dirigirse al público con una "Declaración Común" sobre cuestiones explosivas de la actualidad global.
Este año, el 20 de marzo de 2022 abordaron el tema:
"¡El planeta está en fuego! El colapso de la ecología afecta especialmente a los jóvenes". "El capitalismo muestra de forma muy clara que no es capaz de resolver los problemas más urgentes actuales y que, por lo tanto, la sociedad necesita un cambio de rumbo", afirma el danés Anders Bjerre Mikkelsen, donante de ethecon y autor del folleto sobre el clima de la fundación ethecon.
Demandas de la fundación ethecon Ética y Economía:
> ¡Abandono inmediato de todas las formas de energía perjudiciales para el clima!
> ¡Cambio inmediato a las energías ecológicas!
> ¡No al lavado verde nuclear y del gas!
> ¡No hay dinero para una carrera de armamento global!
> Todo el dinero para la paz, la justicia social y las medidas inmediatas para salvar la ecología del planeta.
> Apoyo incondicional a los jóvenes en su lucha por salvar el clima.
> Hay que cambiar el orden social. Pasamos de la ganancia personal a una economía en la que las personas y el medio ambiente estén realmente por encima de las ganancias.
> La primacía de la ganancia debe estar sustituida por la primacía de la solidaridad y la amistad entre los pueblos.
La declaración completa se adjunta como documento pdf y puede encontrarse aquí.
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A diferencia de la mayoría de las fundaciones de consorcios, familias, iglesias, partidos o del estado ethecon – Fundación Ética & Economía es una de las pocas fundaciones de ”abajo”, siguindo el lema “Para un mundo sin explotación ni opresión!” La fundación joven busca nuevos donaciones y miembros de promoción.
Ya desde el 2006 ethecon entrega cada año los dos premios internacionales, el premio International ethecon Blue Planet Award para un compromiso sobresaliente para la conservación y la salvación del “planeta azul” así que la injuria International ethecon Black Planet Award para la responsabilidad alarmante por la ruina y la destrucción de la tierra. El premio Blue Planet recibieron dentro de otros Vandana Shiva/India, Uri Avnery/Israél y Jean Ziegler/Suiza, la injuria Black Planet Award ha puesto en picota a gerentes y accionistas mayoritarios de los consorcios de BP/Gran Bretaña, TEPCO/Japón, DEUTSCHE BANK/Alemania y FORMOSA PLASTICS/Taiwán.
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Fondation Ethics & Economics
Informatión Médias [français]
Fondation ethecon déclare sur la situation de crise actuelle:
“ L’effondrement de l’écologie touche surtout les jeunes”
Le conseil d'administration et le comité directeur d'ethecon Fondation & Économie ont publié une déclaration commune intitulée "La Planète brûle !" à l'occasion de leur réunion commune de printemps le 20 mars 2022. Ils y ont pris position sur la catastrophe écologique globale, accélérée de manière dramatique par la guerre actuellement éclaté, par la frénésie d'armement mondiale récemment commencé ainsi que par le greenwashing du gaz et du nucléaire dans les nations industrielles occidentales. La fondation soutient pleinement le secrétaire général des Nations Unies et condamne l'action ou l'inaction des nations industrielles occidentales comme "criminelle". En même temps, elle exige avec lui le VRAI "abandon immédiat de toutes les formes d'énergie nuisibles au climat" ! En outre, ethecon exige l'arrêt immédiat de toutes les guerres et la fin immédiate de tous les armements. La fondation se met sans réserve du côté de la jeunesse dont l'avenir est volé pour la réalisation inconsidérée de profits. Il faut prendre au sérieux le "changement de système" préconisé par Fridays For Future - l'économie de profit doit faire place à une économie solidaire.
Le 28 février, lors de la présentation du rapport du Groupe d'experts intergouvernemental sur l'évolution du climat (GIEC), le secrétaire général des Nations Unies, António Guterres, a déclaré : "Près de la moitié de l'humanité habite dans la zone de danger - maintenant. Pour de nombreux écosystèmes, il n'y a pas de retour en arrière possible - maintenant. La pollution incontrôlée par le carbone conduit [...] en marche forcée vers la ruine - maintenant. Les faits sont indéniables. "
Mais une fois de plus, le dramatique cri d'alarme de l'ONU n'a pas été entendu. Au contraire, nous devons vivre l'inconcevable : Réarmement et guerre au lieu de sauver le climat et la planète ! C'est surtout la jeune génération qui en souffre et dont l'avenir est ainsi volé.
Depuis la création de la fondation internationale ethecon en 2004, les membres des organes responsables se servent traditionnellement de leur réunion de printemps pour s'adresser au public avec une "déclaration commune" sur des thèmes actuels brûlants de l'actualité mondiale.
Cette année, ils se sont penchés sur ce thème le 20 mars 2022:
"La planète brûle ! L'effondrement de l'écologie touche surtout les jeunes"!
"Le capitalisme démontre très clairement qu'il n'est pas en mesure de résoudre les problèmes les plus urgents de notre époque et que la société a donc besoin d'une conversion", estime le donateur d'ethecon, le Danois Anders Bjerre Mikkelsen, auteur de la brochure sur le climat de la fondation ethecon.
La fondation ethecon Éthique & Économie exige :
> L'abandon immédiat de toutes les formes d'énergie nuisibles au climat !
> Passage immédiat aux énergies respectueuses de l'environnement !
> Pas d'argent pour une course à l'armement mondiale !
> Tout l'argent pour la paix, pour la justice sociale et des mesures immédiates pour sauver l'écologie de la planète.
> Soutenir sans réserve les jeunes dans leurs luttes pour sauver le climat.
> L'ordre social doit être transformé. Abandonner le profit personnel en faveur d'une économie dans laquelle l'homme et l'environnement passent réellement avant le profit.
> La primauté du profit doit être remplacée par la primauté de la solidarité et de l'amitié entre les peuples.
> Les entreprises dont la production nuit à l'environnement doivent être immédiatement placées sous contrôle démocratique.
La déclaration complète se trouve en annexe en format pdf et ici.
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À la différence de fondations d’entreprises, de familles, d’Églises, de partis politiques et d’États, ethecon - Fondation Ethique & Economie est l’une des rares fondations „d’en bas“. Elle s’est donné pour devise de s´engager „pour un monde sans exploitation et sans oppression. Cette fondation encore récente se finance par des donations des fondateurs et fondatrices, ainsi que des dons et cotisations de soutien.
Depuis 2006 – déjà!- ethecon attribue tous les ans, à Berlin, des prix internationaux positif et négatif, les International ethecon Blue Planet Award , qui récompense une engagement exceptionnel pour la conservation et la sauvegarde de notre planète bleue, ainsi que l’ International ethecon Black Planet Award , qui stigmatise une responsabilité choquante dans la destruction et la ruine de notre terre. Les Prix positifs ont été décernés entre autres à Vandana Shiva/Inde, Uri Avnery/Israël et Jean Ziegler/Suisse. Les Prix négatifs sont allés entre autres aux propriétaires et grands actionnaires ainsi qu´aux responsables des entreprises BP/Grande-Bretagne, TEPCO/Japon, DEUTSCHE BANK/Allemagne et FORMOSA PLASTICS/Taiwan.
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Liebe(r) Leser(in),
Kanzler Scholz kündigte am 27.2. angesichts des Ukraine-Krieges ein 100-Milliardenprojekt für Aufrüstung der Bundeswehr an. Daraus sollen u.a. das nuklearwaffenfähige FCAS (Future Combat Air System) und das Kampfflugzeug F-35 für die nukleare Teilhabe finanziert werden. Inzwischen hat Ministerin Lambrecht die Anschaffung von 35 dieser Tarnkappenbomber aus den USA für die nukleare Teilhabe bestätigt. Diese sollen in wenigen Jahren in Büchel stationiert werden. Die anderen Teilhabestaaten in Europa hatten sich schon vorab alle für die F-35 entschieden.
Stärke mit uns den Protest gegen den Atombomber! Zeige Flagge gegen nukleare Aufrüstung!
Wir wollen jetzt den Widerstand gegen den nuklearen Aufrüstungswahn verstärken. Unsere Kampagne hat in einer Pressemitteilung zur aktuellen Lage „Am Rande eines Atomkrieges“ u.a. ausgeführt: „Wir sehen uns durch die aktuelle Entwicklung des Krieges in der Ukraine darin bestätigt, dass Atomwaffen niemals zu einer Deeskalation einer kriegerischen Situation beitragen können. Im Gegenteil, sie haben das Potential, einen vollständigen Vernichtungskrieg in Gang zu setzen. Auch Fehleinschätzungen und Fehlwahrnehmungen in Krisensituationen und Überreaktionen können aktuell einen Atomkrieg auslösen. Deshalb erneuern wir unsere Forderungen nach sofortigem Abzug der Atombomben aus Deutschland und dem Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag. Nur eine Welt ohne Atomwaffen wird eine sicherere Welt.“
Hilf uns nun, die Kampagne gegen die neuen Atombomber umzusetzen! Dafür haben wir ein Aktionspaket zusammengestellt, das Du gerne kostenfrei anfordern kannst. Das Aktionspaket enthält u.a. Plakate „Atombomber? Nein Danke!“, die Erklärung „Am Rande eines Atomkrieges. Atomwaffen aus Deutschland abziehen und Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen!“, den neuen aktualisierten Flyer „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“, das Infoblatt „Atomwaffen A-Z“ und kann hier bestellt werden:
[Link: https://www.friedenskooperative.de/aktionsbox-atombomber-nein-danke]
Die A2-Plakate eignen sich ideal als "Sandwiches" (auf Pappen aufkleben) zum Umhängen bei den Ostermärschen und anderen Protestanlässen.
Bundestagsmitglieder in die Verantwortung nehmen!
Wichtig ist es, im Rahmen der Kampagne auf Bundestagsabgeordnete zuzugehen und sie aufzufordern, dem Milliardenpaket für Aufrüstung und konkret der F-35-Anschaffung zu widersprechen. Die Entscheidung über die Anschaffung der F-35 wird voraussichtlich nur über den Haushalts- und Verteidigungsausschuss gehen. Allerdings müsste das Gesamtpaket von 100 Milliarden, in dem der F-35-Atombomber versteckt ist, auf jeden Fall durch das Parlament – und sogar mit 2/3-Mehrheit – beschlossen werden, da es als Grundgesetzänderung behandelt wird. Diese 2/3-Mehrheit wollen wir verhindern. Die Abgeordneten müssen ihrem Gewissen, nicht dem Fraktionszwang folgen! Es geht also darum, alle Bundestagsmitglieder in die Verantwortung zu nehmen und sie zur öffentlichen Positionierung gegen diese Grundgesetzänderung aufzurufen. Geht mit Euren Friedensgruppen oder auch einzeln auf die MdBs vor Ort zu, über Bürgersprechstunden, eigens ausgemachte Termine oder öffentliche Podiumsdiskussionen! Wenn sie sich gegen die F-35 positionieren, macht ein Foto mit ihnen, Euch und unserem Plakat gegen Atombomber und schickt es uns!
Atomwaffenverbotsvertrag: Staatenkonferenz im Juni
Die Kampagne gegen den neuen Atombomber ist eingebettet in die Gesamtforderungen unserer Kampagne mit den Zielsetzungen des Abzugs der Atombomben aus Büchel, der Beendigung der nuklearen Teilhabe und des Beitritts Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag (AVV). Die erste Staatenkonferenz zum AVV, an der Deutschland beobachtend teilnehmen wird, kann – nach den Ostermärschen und neben den anstehenden Parlamentsentscheidungen – ein nächster wichtiger Bezugspunkt für unsere Arbeit sein, da dann die Perspektive einer Welt ohne Atomwaffen wieder breit diskutiert werden wird. Die AVV-Konferenz findet vom 21.-23. Juni in Wien statt. Aus diesem Anlass sollten in möglichst vielen Städten Protestaktionen gegen nukleare Aufrüstung veranstaltet werden.
Hinweis: Der Chemie-Ingenieur Karl-W. Koch, der 10 km entfernt von Büchel wohnt, hat in einem sehr lesenswerten Aufsatz vom 19.3.22 auf die Gefahren eines Atomkrieges hingewiesen: "Was, wenn der Ukraine-Krieg atomar eskaliert".
Weitere und aktuelle Infos immer auf: atomwaffenfrei.de.
Für all die Aktivitäten zählen wir auf Eure Unterstützung, auch über eine Spende.
[Button: https://www.friedenskooperative.de/spende-atomwaffenfrei]
… oder mit einer herkömmlichen Überweisung an unser Spendenkonto beim Förderverein Frieden:
Sonderkonto beim Förderverein Frieden e.V.
IBAN: DE78 4306 0967 4041 8604 04
Stichwort: „atomwaffenfrei“.
Deine Spende ist steuerabsetzfähig.
Für Deine Unterstützung möchten wir Dir vielmals danken!
Herzliche Grüße!
Roland Blach und Martin Singe
für die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“
Montag, 14. März 2022
Internationaler Tag der politischen Gefangenen – Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration zum 18. März 2022 in Berlin
Internationaler Tag der politischen Gefangenen
Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration zum 18. März 2022 in Berlin
Freitag, 18. März um 18 Uhr
Rathaus Neukölln, Berlin
Wir wollen an diesem Tag auf die Straße gehen, um unsere Solidarität mit den politischen und revolutionären Gefangenen zu zeigen. Wir wollen ihre Gesichter, ihre Stimmen und ihren Kampf auf die Straße tragen.
Vergessen wir die Gefangenen nicht, welche weltweit in den Kerkern und Folterkellern der Imperialisten und Kapitalisten eingesperrt sind. Diejenigen die sich für den Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung entschieden haben, den Faschismus konsequent bekämpfen und jeden Tag ihre politische Identität hinter Gittern verteidigen.
Kommt zur Demo und zeigt den Gefangenen, dass sie nicht alleine sind, lasst uns eine Front gegen Repression sein – von Deutschland nach Palästina, von den Philippinen bis nach Frankreich, von Chile bis zur Türkei und Kurdistan, von Indien nach Griechenland … über die ganze Welt – eine internationale Front der Solidarität!
Freiheitskomitee Berlin
Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Berlin [political-prisoners.net]
Komitee für den Anti-Imperialistischen Kampf [antiimperialiststruggle.noblogs.org | twitter.com/aemk2021]
Samidoun Deutschland [samidoun.net | facebook.com/SamidounDeutschland]
Enternasyonel Politik Tutsaklarla Dayanışma Günü için Berlin’de yapılacak 18 Mart 2022 tarihli yürüyüşü katılım çağrısı.
18 Mart Cuma saat 18:00 Rathaus Neukölln, Berlin
Politik ve devrimci tutsaklarla dayanışmak, onlara yalnız olmadıklarını göstermek için Enternasyonel Politik Tutsaklarla Dayanışma Gününde, Berlin sokaklarında eylemde olacağız. Sömürü ve baskıya karşı savaşmayı seçenler, her an, her gün hapishane duvarları arkasında kişiliklerini, siyasi kimliklerini korumak için mücadele veriyorlar. Tutsakların yüzlerini, seslerini ve mücadelelerini sokaklara taşıyacağız. Dünyanın her yerinde işkence hücrelerinde, tabutluklarda direnen, kök salan direnç çiçeklerini unutmayacağız, her zaman benliğimizde, bilincimizde tutacak, onlara ses ve soluk olacağız.
Bütün dostlarımızı ve halkımızı devrimci tutsaklar için yürüyüşümüze çağırıyoruz. Gelin mahkumlara yalnız olmadıklarını göstererelim, baskıya, sömürüye, dünyamızın talan edilmesine karşı tek yürek olalım – Almanya’dan Filistin’e, Filipinler’den Fransa’ya, Şili’den Türkiye ve Kürdistan’a, Hindistan’dan Yunanistan’a … Yaşasın enternasyonal dayanışma cephemiz!
Özgürlük Komitesi Berlin
Network Freedom for all Political Prisoners Berlin [political-prisoners.net]
Anti-Emperyalist Mücadele Komitesi [antiimperialiststruggle.noblogs.org | twitter.com/aemk2021]
Samidoun Almanya [samidoun.net | facebook.com/SamidounDeutschland]
Παγκόσμια Ημέρα Πολιτικών Κρατούμενων Κάλεσμα συμμετοχής στην πορεία της 18ης Μαρτίου 2022 στο Βερολίνο
Παρασκευή 18 Μαρτίου στις 6 μ.μ
Rathaus Neukölln, Βερολίνο
Αυτήν την ημέρα, θέλουμε να βγούμε στους δρόμους για να δείξουμε την αλληλεγγύη μας στους πολιτικούς και επαναστάτες κρατούμενους, που επέλεξαν να αγωνιστούν ενάντια στην εκμετάλλευση και την καταπίεση. Θέλουμε να δείξουμε την αλληλεγγύη μας σε αυτούς που συνεχίζουν κάθε στιγμή να πολεμούν με συνέπεια τον φασισμό και να υπερασπίζονται την πολιτική τους ταυτότητα μέσα από τα κελιά. Θέλουμε να φέρουμε στους δρόμους τα πρόσωπά τους, τις φωνές τους και τον αγώνα τους. Ας μην ξεχνάμε τους κρατούμενους που είναι έγκλειστοι στην απομόνωση και στα κελιά βασανιστηρίων των ιμπεριαλιστών και των καπιταλιστών!
Σας καλούμε σε αυτήν την πορεία αλληλεγγύης. Ας δείξουμε στους κρατούμενους ότι δεν είναι μόνοι! Ας γίνουμε ένα μέτωπο κατά της καταστολής, ένα διεθνές μέτωπο αλληλεγγύης- από τη Γερμανία μέχρι την Παλαιστίνη, από τις Φιλιππίνες μέχρι τη Γαλλία, από τη Χιλή μέχρι την Τουρκία και το Κουρδιστάν, από την Ινδία μέχρι την Ελλάδα… και σε όλον τον κόσμο!
Freedom Committee Berlin
Network Freedom for all Political Prisoners Berlin [political-prisoners.net]
Επιτροπή Αγώνα Ενάντια στον Ιμπεριαλισμό [antiimperialiststruggle.noblogs.org | twitter.com/aemk2021]
Samidoun Γερμανία [samidoun.net | facebook.com/SamidounDeutschland]
اليوم العالمي للأسرى السياسيين
دعوة للمشاركة في المسيرة وفاءاً وعرفاناً لنضال الأسرى السياسيين يوم الجمعة
الموافق ١٨ آذار ٢٠٢٢ أمام بلدية نوي كولن – برلين
نذهب لنعبر عن تضامننا مع الأسرى السياسيين والثوريين لنعطيهم الحد الأدنى من
حقهم ولنروي قصص كفاحهم العادل ونحتضن نضالهم ونردد صوتهم العالي من السجون
لنوصله ونرفعه هنا وفي كل بيت وزقاق.
لكي لا ننسى أخواتنا و إخواننا الأسرى الذين يتعرضون لشتى أشكال التعذيب
والإضطهاد الجسدي والنفسي في زنازين الإمبريالية والرأسمالية.
لنتذكر الذين سَخَّروا جُل حياتهم في مقاومة القمع والإستغلال والطبقية
والفاشية والذين يدافعون ليل نهار عن هويتهم ضد محاولات الطمس والترهيب خلف
قضبان العدو.
نناديكم وندعوكم للخروج والمشاركة بشكل فعال في المظاهرة والالتفاف والتلاحم
جنباً إلى جنب مع جميع الأسرى لكشف وفضح الجرائم التي تُرتَكَب في حقهم ولنبني
جبهة موحدة ضد القمع والقهر الذي يتعرضون له من ألمانيا حتى فلسطين ومن
الفيليبين حتى فرنسا ومن تشيلي حتى كردستان وتركيا وصولاً إلى اليونان وإلى كل
أنحاء العالم من أجل جبهة أممية موحدة في وجه الإمبريالية وأدواتها!
لجنة الحرية – برلين
شبكة الحرية لجميع الأسرى السياسيين – برلين
لجنة مناهضة الإمبريالية
صامدون – ألمانيا
International Day of Political Prisoners
Call for participation in the March 18, 2022 demonstration in Berlin
Friday, March 18 at 6 pm
Rathaus Neukölln, Berlin
On this day we want to take to the streets and show our solidarity with the political and revolutionary prisoners. Those who have chosen to fight against exploitation and oppression, consistently fight fascism and defend their political identity behind bars every day. We want to bring their faces, their voices and their struggle to the streets.
Let us not forget the prisoners who are imprisoned in the solitary confinement and torture cells of the imperialists and capitalists all over the world.
Come to the demo and show the prisoners that they are not alone, let’s be a front against repression – from Germany to Palestine, from the Philippines to France, from Chile to Turkey and Kurdistan, from India to Greece … across the world – an international front of solidarity!
Freedom Committee Berlin
Network Freedom for all Political Prisoners Berlin [political-prisoners.net]
Anti-Imperialist Struggle Committee [antiimperialiststruggle.noblogs.org | twitter.com/aemk2021]
Samidoun Germany [samidoun.net | facebook.com/SamidounDeutschland]
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