Seit Juli 2017 werden alle Bewerber vom Militärischer Abschirmdienst überprüft / 2018 gab es bisher 151 Verdachtsfälle
Foto: dpa/Ralf Hirschberger
Bei fünf Rechtsextremisten steht die Entlassung noch aus, weil gerade gerichtliche oder truppendienstliche Verfahren gegen sie laufen, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem epd sagte. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres habe der Militärische Abschirmdienst (MAD) 151 Verdachtsfälle auf Rechtsextremismus geprüft. Zwei davon hätten sich bestätigt.
Das Verteidigungsministerium hatte nach eigenen Angaben als Konsequenz aus rechtsradikalen Vorfällen im Juli vergangenen Jahres den MAD eingeschaltet, der seitdem jeden Bewerber durchleuchtet. Inzwischen seien bereits mehr als 16.000 Sicherheitsüberprüfungen erfolgt. Dabei gab es den Angaben zufolge mehrere Fälle, in denen der Eintritt in die Bundeswehr und damit auch die Ausbildung an Kriegswaffen verwehrt wurde.
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1103534.militaerischer-abschirmdienst-fast-rechtsradikale-seit-aus-bundeswehr-geworfen.html
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