Die Yankees reagieren mit immer mehr Bombardements auf ihr bröckelndes Besatzungsregime in Afghanistan. Nach Auskünften der US-Luftwaffe wurden fast 7.500 Bomben abgeworfen. UN-Angaben zufolge ermordeten sie auf diese Weise allein im ersten Halbjahr 2019 über 717 Zivilisten. Dies ist eine Steigerung von 31% im Vergleich zum Vorjahr.
Die bürgerliche Unterscheidung von afghanischen Zivilisten und vermeintlichen fanatischen Gotteskriegern ist dabei mit Vorsicht zu genießen. Eine der jüngsten Bombenattacken in der Region Herat veranschaulicht dies gut. Am 8. Januar beschoss eine US-Drohne eine „Talibansplittergruppe“. Neben ihrem Kommandanten und einigen Milizionären wurden dabei zehn Zivilisten getötet, auch drei Kinder. Ein regionaler Politiker bezeichnete dies als „großen Fehler“, denn die sogenannte Talibansplittergruppe verteidigte die Menschen der Region. So wie in diesem Fall sind viele Taliban einfache Menschen aus dem Volk, die sich gegen den Yankee-Imperialismus und seinen afghanischen Marionettenstaat wehren.
Die Bomben der Yankees können das afghanische Volk nicht einschüchtern, sondern werden im Gegenteil immer mehr Widerstand produzieren.
- Geschrieben von mapu
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