Montag, 13. Februar 2017

Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017


Keine »Distanzierungsspiele« - Theorie und Praxis: Rund 400 Teilnehmer 
kamen am Wochenende zur Aktionskonferenz »G 20 entern« in Hamburg

"… Zufrieden mit dem Verlauf der Aktionskonferenz zeigte sich Timo von 
»G 20 entern« im Gespräch mit junge Welt. Man verstehe sich nicht als 
festes Bündnis, sondern sei offen für alle, die revolutionär und 
antikapitalistisch agierten. Auch halte man alle Formen von Widerstand 
für legitim und werde sich nicht an »Distanzierungsspielen« 
beteiligen. Zu den G-20-Protesten erwarte er Tausende Aktivisten aus 
dem In- und Ausland. Mit Blick auf die voraussichtliche 
Polizeistrategie und mögliche Auseinandersetzungen sagte er: »Nach 
meiner Einschätzung stolpert in Hamburg mindestens der Innensenator 
über G 20, wenn nicht der Bürgermeister.« Am Abend bekamen die 
Konferenzteilnehmer einen Eindruck davon, wie Hamburgs Polizei bereits 
knapp fünf Monate vor dem G- 20-Gipfel auf jeden linken Protest 
reagiert. Rund 70 Aktivisten zogen zum Messegelände, dem 
Veranstaltungsort des Gipfels. Die Gegenseite bot zwei Hundertschaften 
und drei Wasserwerfer auf." Artikel von Kristian Stemmler vom 
13.02.2017 in der jungen Welt
https://www.jungewelt.de/2017/02-13/015.php

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