Montag, 17. Oktober 2016
Chef der Techniker Krankenkasse (TK) stellt der elektronischen Gesundheitskarte den Totenschein aus
"… Befragt nach den Plänen der TK zur Digitalisierung im
Gesundheitswesen antwortet Dr. Jens Baas: „Eines unserer größten
Projekte ist die digitale Gesundheitsakte. Wir wollen, dass alle
Kassen verpflichtet werden, sie ihren Versicherten anzubieten. Ob ein
Kunde sie nutzen möchte, bleibt ihm allein überlassen. Hier könnten
wichtige Daten wie Diagnosen, verordnete Medikamente,
Behandlungsschritte und Röntgenbilder auf einem sicheren Server
gespeichert werden.“ Auf den Einwand der Interviewer „Die Idee kommt
uns bekannt vor. Das soll doch die elektronische Gesundheitskarte
leisten, die die Regierung mit Milliardenaufwand entwickeln ließ“
antwortet Baas: „Ja, das sollte sie. Aber die Idee ist tot, das war
kein Ruhmesblatt von Kassen und den Ärzten. Wir haben uns zerstritten
über die Kosten und das, was wir dafür bekommen…“ Für die
Bürgerrechtsgruppe dieDatenschützer Rhein Main war dieses Interview
Anlass, bei Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) anzufragen…"
Beitrag der Datenschützer Rhein Main vom 12. Oktober 2016
https://ddrm.de/chef-der-techniker-krankenkasse-tk-stellt-der-elektronischen-gesundheitskarte-den-totenschein-aus/
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